Читать книгу Ein Lebenspuzzle - Wolfgang Klawuhn - Страница 20
Unternehmens- und Lebenszyklus.
ОглавлениеEin Ausblick. So könnte es sein, muss es aber nicht. Entwicklungen unterliegen im Leben wie auch in Unternehmen Zyklen, die gesteuert oder zufällig Höhen und Tiefen bestimmen. Beide, Lebens- wie auch Unternehmenszyklen, gilt es in Einklang zu bringen und möglichst auch über einen längeren Zeitraum im Gleichgewicht zu halten. Dabei kann der eine oder andere Sinus schon mal das Geschehen dominieren. Ähnlich wie auf einer Achterbahn geht es rauf und runter. Dabei ist es wichtig immer wieder diejenige Höhe zu erreichen die einem dann bei der Talfahrt denjenigen Schwung erlaubt, um bei Durchquerung der Talsohle die folgende Steigung auch wieder voll zu meistern. Im Gegensatz zur Achterbahn kann es im wirklichen Leben aber auch gelingen längere Zeit auf dem Scheitelpunkt zwischen auf und ab zu verweilen. Das ist die Kunst, auf dieser Welle so lange wie möglich zu reiten, ihre Kraft und Schnelligkeit zu nutzen, denn die nächste Talfahrt kommt bestimmt. Die Kenntnis der Sinusproblematik bewahrt Akteure vor gefährlicher Überheblichkeit. Sie lässt Vorsorge betreiben ohne gleich jedes Risiko zu scheuen. Wer den Sinus beherrscht gibt zum richtigen Zeitpunkt Gas und der findet auch den richtigen Bremspunkt um endgültigen Absturz zu vermeiden. Der Versuch eines Leitfadens, denn zu wenige können oder wollen sich vorstellen was einen erwartet, nach dem Sprung in die Selbständigkeit. Unternehmer, echte Unternehmer, gehen nicht absichtlich pleite. Sie haben sich dann einfach nur im unternehmerischen Wagnis verschätzt, und die Schuld liegt sowieso allzuoft bei den Anderen. Das mag jetzt ein wenig verbittert klingen, aber ich habe es so viele Male selbst erlebt. Da ging der Markt kaputt, gaben die Banken kein Geld mehr, hat die Politik versagt, haben gierige Familienmitglieder das Unternehmen ausgezehrt, hat man über die Verhältnisse gelebt, wurden Aufträge angenommen, die über allen Möglichkeiten lagen, wurde nur mit Teilkosten kalkuliert und Marktpreise bis zum geht nicht mehr unterboten, war die Finanzierung von vorn herein nicht gesichert, wurden Entscheidungen verzögert und verschoben bis die Finanzdienste nicht mehr zu erwirtschaften waren, wurde aus dem Privatvermögen gutes Geld schlechtem hinterhergeworfen, hat man sich auf Andere verlassen bis man dann endgültig selbst verlassen war, ist man Steuersparmodellen hinterhergelaufen bis die Investments verramscht und die eingesparten Steuern ebenfalls untergegangen waren, hat man letztendlich nicht verstanden nach Art eines vorsichtigen und auch weitsichtigen Kaufmanns Unternehmens- und Lebenszyklen richtig zu deuten und planvoll zu gestalten. Für jede Entwicklungsphase gibt es besondere Anforderungen der Bewältigung. Das Bewusstsein um zyklisches Verhalten erlaubt es dann auch vorausschauend zu handeln. HINWEIS:(LJ) und (BJ) geben einen Anhaltspunkt zu den jeweiligen Zeitphasen. LJ > Lebensjahre des unternehmerischen Akteurs. BJ > Betriebsjahre 18 Phasen der Entwicklung 1. Die Idee (LJ21) (BJ0)
Sie wollen ein Unternehmen gründen oder eine Nachfolge antreten. Sie stellen sich Vieles vor, und wenn Sie dieses Buch gelesen haben, dann haben Sie bereits einen ersten Schritt getan, indem Sie Machbares vom Reich der Phantasie bereits zu unterscheiden wissen.
Machen Sie aus Ihrer Idee ein Projekt und beginnen Sie dieses Projekt in alle Richtungen auf Machbarkeit und Erfolgsmöglichkeiten hin „abzuklopfen“. Wenn Sie bei Null anfangen, ich meine finanziell, dann werden Sie bei der Geldbeschaffung einige Schwierigkeiten haben. Aber Staat und Wirtschaft fördern gute Ideen, auch finanziell. Sie müssen sich nur bewegen, zunächst Ihren Hintern und dann auch den Kopf. Oder umgekehrt? Na egal, die Hauptsache Sie bewegen sich! Googeln Sie auf „Teufel komm raus“ und machen Sie sich schlau.
2. Die Analyse (LJ22) (BJ0)
Sie müssen rechnen und immer wieder rechnen. Bleiben Sie auf dem Boden der Tatsachen und untersuchen Sie Ihr Projekt in Richtung Maximum und Minimum. Irgendwo dazwischen liegt die Lösung, aber rechnen Sie sich diese bitte nicht schön! Im bestehenden Unternehmen müssen Sie Wirtschaftlichkeit und Ergebnisaussichten unter die Lupe nehmen. Für die Neugründung gilt es Hochrechnungen anzustellen. Gehen Sie davon aus, was Sie bei aller Bescheidenheit am Anfang für sich und wenn sie schon denn schon existiert, Ihre Familie, monatlich zum Leben brauchen, denn genau dieser Betrag muss schnellstmöglich und monatlich durch Ihr Unternehmen erwirtschaftet werden.
Wenn es ums „Übernehmen“ geht, dann stellt sich die Frage ob Sie nur Schulden übernehmen sollen. Suchen Sie akribisch die „Leichen im Keller“, denn wenn die nicht gefunden werden, dann tauchen die später in Ihrem Portemonnaie wieder auf.
Die Ertragskraft der letzten 5 Jahre ist für Sie ein wichtiger Indikator und der Verschuldungsgrad, der Ihnen im Kapitel Betriebswirtschaft erläutert wird und natürlich auch bei Google.
Wichtig sind auch die Erkenntnisse zu Standort und Markt!
Eine Apotheke im Wald ohne Parkplatz und Laufkundschaft hat keine Chance, es sei denn im Internet. Ein Schuhanzieher in Afrika, wo alle
Menschen barfuß oder in Sandalen laufen, hat keinen Markt, es sei denn im Internet. Auch eine Bikini-Boutique in einem 300 Seelen Dorf hat nur geringe Erfolgsaussichten. Es gibt eine Vielzahl von betriebswirtschaftlichen Analysemethoden.
Die können Sie alle im Internet abrufen oder Sie kaufen sich Spezialliteratur, aber absolut wichtig ist nur eines, Sie bewegen Ihren H……… und analysieren Ihr Projekt so richtig durch. Und noch etwas: Seien Sie ehrlich zu sich selbst, bewahren Sie sich eine gesunde Skepsis gegen die tausend Meinungen Dritter und lassen Sie die rosarote Brille bis zum nächsten Urlaub auch in ihrem Etui.
3. Die Entscheidung (LJ23) (BJ1)Alle Fakten liegen auf dem Tisch. Glauben Sie wenigstens. Sie sind von möglichem Erfolg überzeugt. Der Familienrat hat grünes Licht gegeben. Rechtsfragen wurden fachlich geklärt. Der Steuerberater, während der Analyse bereits beteiligt, sieht Chancen und Möglichkeiten. Möglicherweise „nickt“ ein Unternehmensberater das Vorhaben zusätzlich ab. Wenn Sie sich jetzt Ihrer Sache sicher sind, dann sollten Sie auch zum Notar gehen und anschließend mit Ihren Lieben ein Gläschen Sekt trinken, denn Sie haben eine wichtige Phase Ihres Lebens eingeleitet. Sie haben alles getan, um erfolgversprechend durchzustarten. Sie werden die Ärmel aufkrempeln und mutig kämpfen, aber so ganz sicher ist man sich ja nie. In diesem Zusammenhang fällt mir eine Begebenheit aus einem Auftrag ein. Auch in diesem Beispiel hatte man zu Beginn mit Sekt angestoßen und später gab es nur noch Selters und Tränen. So kann es enden, muss es aber nicht. 4. Die Startsicherung (LJ23) (BJ01)Über Freundschaften und Partnerschaften haben wir schon gesprochen. Ein weiteres wesentliches Startproblem ist die unzureichende Finanzierung von Startvorhaben. In der Regel ist am Anfang Geld knapp. Ich meine die privaten Möglichkeiten, denn Geld wird angeboten „wie sauer Brot“, auch wenn immer gerne das Gegenteil behauptet wird. Der Staat hat ein gesteigertes Interesse daran, dass neue Unternehmen entstehen und bestehende gesichert werden. Er fördert Neugründungen und Nachfolgelösungen mit erheblichen und am Anfang auch günstigen Mitteln. Eine der Voraussetzungen ist ein schlüssiger „Businessplan“, also eine Unternehmensplanung, über die in einem anderen Kapitel berichtet wird. Die Benennung von Bankinstituten und Förderanstalten spar ich mir an dieser Stelle. Steht alles im Internet oder Sie erfahren es bei Ihrem Steuerberater. Viel wichtiger stufe ich ein, dass Sie jetzt wissen, dass es so was gibt und dass Sie alle Möglichkeiten auch wirklich „abklopfen“. Aber Vorsicht: Am Anfang sind die Zinsen niedrig und Darlehen auch über einige Jahre tilgungsfrei. Später dann, bei wachsenden Finanzierungsdiensten kann das große „Zähneklappern“ einsetzen. Sie sollten unbedingt in die Zukunft planen und jeder Zeit auch den Überblick behalten, über die Entwicklung Ihrer Finanzen. Ein halbes Jahr sollten Sie schon ohne Einkommen überleben können. Ein Zweitverdienst kann da sehr hilfreich sein, nicht Ihr eigener, sondern der des jeweiligen Lebenspartners. Das hilft am Anfang ungemein! 5. Der Sturm und Drang, die Aufbauphase (LJ23) (BJ01)Jetzt geht es los! In ca. 5 Jahren sollten Sie es geschafft haben. Bis dahin müssen Sie „Hans Dampf in allen Gassen“ sein. Urlaub ist für Sie ein Fremdwort, ein 16-Stundentag möglicherweise die Regel. Ihre Familie, wenn Sie nicht als Single unterwegs sind, sieht Sie seltener und Sie müssen aufpassen, dass Ihre Kinder nicht Onkel oder Tante zu Ihnen sagen. Ich habe Unternehmensgründer erlebt, die nachdem das Büro angemietet und der Schreibtisch einen Platz gefunden hatte, sich erst einmal einen ausgiebigen Urlaub gönnten, ungelogen!
Andere wiederum saßen erwartungsvoll hinter Ihrem Schreibtisch und warteten auf die Flut, auf die Flut der Aufträge und waren ganz verwundert, dass immer nur Ebbe war. Aber diejenigen, die mit „Herzblut“ bei der Sache waren und Chancen auch als solche zu nutzen wussten, die Anfängerfehler erkennen und überwinden konnten, die planvoll vorbereitet und dabei auch kreativ die Aufbauphase durchliefen, die haben es dann auch zunächst einmal geschafft.
Je nachdem, mit mehr oder auch weniger Erfolg. Es wird immer Senkrechtstarter geben, aber Marathon ist eigentlich die geeignete Disziplin, um etwas dauerhaft, wie sagt man so schön, nachhaltig, auf die Beine zu stellen.
Lassen Sie sich also nicht entmutigen, trainieren Sie Ihre Möglichkeiten und verfahren Sie nach dem Beispiel eines Topvertreters: Wenn dieser am Vordereingang abgewiesen wird, dann kommt er eben durch die Hintertür, über die Küche wieder rein.
6. Die Konsolidierung (LJ29) (BJ06)Erfolgreiche Unternehmen wachsen überproportional stark. Wenn Sie also in den letzten 5 Jahren erfolgreich waren, dann gönnen Sie Ihrem Betrieb jetzt eine Pause. Damit ist aber jetzt nicht die Einstellung aller Aktivitäten gemeint. Konsolidierung oder Konsolidation ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet Verfestigung oder Zusammenführung, im betriebswirtschaftlichen Sinn, auch Kostensenkung oder Schließung unprofitabler Bereiche. Wächst ein Unternehmen zu schnell, dann können Organisation oder Wirtschaftlichkeit oft nicht mithalten. Wenn die Mannschaft das Arbeitsvolumen nicht mehr schafft, dann werden eben noch zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Für Optimierungsüberlegungen bleibt da zunächst kaum Zeit. Das ist der Zeitpunkt der Wende. Sie haben inzwischen Mitarbeiter. Arbeitsteilung muss geordnet werden. Denken Sie jetzt über einen ordentlichen Stellvertreter nach. Wer könnte es sein, wer könnte es werden? Sie brauchen Entlastung und Sicherheit, Freiraum und Selbstfindung. Sie marschieren schließlich auf das verflixte siebente Jahr zu. Ihre Familie will Sie endlich wiederhaben. Sie stellen immer öfter die Sinnfrage und auch Artikel über Burnout lesen Sie aufmerksamer durch. Wenn Sie all dieses bemerken, dann ist Hopfen und Malz noch nicht verloren. Sie besitzen noch den notwendigen Anteil an Restsensibilität, um eine Wende auch selbständig einleiten zu können. Ganz anders der Typus des „Workaholics“. Der merkt gar nichts mehr. Er ist im Teufelskreis von Gewöhnung und Aktionssucht gefangen und wird ihm wohl auch nicht aus eigener Kraft entrinnen können. Sie aber gestalten noch und weil Ihr Betrieb jetzt bereits so groß ist, dass Sie nicht mehr alles alleine stemmen können, müssen Sie delegieren und konsolidieren. Darüber werden an anderer Stelle in diesem Buch Inhalte ausführlich behandelt. Eines aber müssen Sie wissen. Wenn Sie die ersten 5 Jahre erfolgreich bewältigen konnten, dann haben Sie auch Zeit zur Konsolidierung, denn Sie befinden sich auf einem Weg, der Sie möglicherweise über 25 Jahre lang in die Zukunft führt. Diese Erfahrung machen Senkrechtstarter selten, heben sie doch als Rakete ab und kehren nach kurzer Dauer als Sternschnuppe zurück. Immerhin, wenn Sie dann im Sternschnuppenregen stehen, dann sollten Sie sich schnell etwas wünschen und sie wissen ja, diese Wünsche gehen dann garantiert in Erfüllung. 7. Das gesteuerte Wachstum (LJ29) (BJ06)Unsere Gesellschaft glaubt an unendliches Wachstum. Entsprechend ist sie auch konzipiert und ausgerichtet. Nur Wenige kommen auf die Idee, dass das nicht gut gehen könnte. Indem der Verschuldungsgrad aller nationalen Volkswirtschaften und damit auch der Weltwirtschaft durch Wettbewerbs- und Anspruchsdenken von Jahr zu Jahr wächst (auch ein Wachstum), ist absolutes Wachstum nötig, um immer mehr durch immer mehr zu befriedigen. So lange Wachstum das Verhältnis von Verschuldung und Sozialprodukt in der Waage hält, beides wächst, aber das Verhältnis bleibt immer gleich, so lange wähnt man die Entwicklungen noch als beherrschbar. Ein Trugschluss, wie neueste Ereignisse innerhalb einiger europäischer Volkswirtschaften überdeutlich und schmerzhaft erkennen lassen. Inzwischen haben Volkswirtschaften eine Sensibilitätsgrenze erreicht, deren Überschreitung, z. B. durch sinkendes Wachstum, hohe Vermögenseinbußen auslöst und damit Angst und Misstrauen schürt. Wachstumsverluste entwickeln dann gleich doppelte Wirkung. Einerseits sinkenden Staatseinnahmen stehen andererseits steigende Kreditaufnahmen gegenüber. Die Schere klafft immer weiter auseinander. Der Effekt wird durch Spekulationen noch verstärkt. Wenn also Wachstum nicht mehr machbar ist, dann ist Konsolidierung angesagt. Aber konsolidieren Sie mal, wenn alle alles haben wollen und keiner womöglich verzichten will, oder wenn Verflechtungen, ähnlich wie beim Filz die Fasern, nicht mehr zu entflechten sind und nur noch als Ganzes eine Decke bilden, unter der Misstrauen, Besitzstandsdenken, Korruption und Seilschaften vortrefflich gedeihen und nicht zu vergessen, auch die Angst. Was aber Volkswirtschaften scheinbar nicht mehr bewältigen können, das können Sie in Ihrem Unternehmen durchaus bewirken. Entwickeln Sie 5-Jahrespläne. Berücksichtigen Sie bei den Planungen Kaufkraft- und Inflationseffekte, Preiserhöhungen und Kostensteigerungen. Überprüfen Sie Marktpräsenz, Geschäftsfelder und Sortimente, Ihre Serviceangebote und loten Sie Expansionsmöglichkeiten aus. Budgetieren Sie Produktions- und Absatzmengen und natürlich tun Sie das nicht ohne Wachstumseffekt. Aber eben gesteuert und nicht überzogen, denn Sie befinden sich auf einer Langstrecke. Ungeregeltes, überstarkes Wachstum, das haben Sie in den letzten 5 Jahren ja nun wirklich hinter sich gebracht. Planen Sie Wachstum ein, zwischen ein bis 5%, das wäre schon stark. Erst unerwartete Einflüsse machen auch außergewöhnliche Maßnahmen nötig. 8. Die operative Erfolgsphase (LJ34) (BJ11)Ihr Unternehmen liegt nun satt im Markt. Den Wettbewerb halten Sie in Schach, Produkte und Service sind anerkannte und vor allen Dingen auch bei Ihren Kunden durchaus bekannte Größen. Ihre Mannschaft weiß was Sie wollen und auch was Sie kann. Wohlstand stellt sich ein und auch Einiges an persönlicher Freiheit. Sie fahren zweimal im Jahr in Urlaub und Ihre Familie ist immer noch dabei. Ein erster gewisser Stolz über das Geleistete macht sich breit. Anerkennung legt sich wie Balsam über Ihre Seele. 9. Der gesellschaftliche Nutzen auf Gegenseitigkeit. (LJ38) (BJ15)Ihr Unternehmen ist den „Kinderschuhen“ entwachsen. Sie haben ein Netzwerk von Kontakten entwickelt, das bereit steht, wenn es einmal eng werden sollte. Wie oft habe ich Unternehmer gefragt, wen Sie denn anrufen würden, wenn die Aufträge ausbleiben, Genehmigungsverfahren in den Mühlen der Bürokratie steckengeblieben sind, technische Probleme Ihnen über den Kopf wachsen oder Umweltthemen die Kostensituation sprengen? Ihr Unternehmen ist ein soziales Gebilde, nach innen und nach außen. Sie bieten Arbeitsplätze, zahlen Steuern an die Gemeinde, sind bestenfalls Mitglied im Vorstand der Sparkasse und auch im Sportverein. Betreiben einen Betriebskindergarten und richten zur Zeit eine betriebsinterne Altersvorsorge für Ihre Mitarbeiter ein. Ihre Mitarbeiter erhalten guten Lohn für gute Leistung, arbeiten motiviert in modernen Betriebsstätten und eine Krankenkasse verleiht zum 3. mal einen Preis für unfallfreies Arbeiten in Ihrem Betrieb, erreicht durch vorbildliche Unfallverhütungsmaßnahmen. Sie genießen Anerkennung und damit verbunden einige Vorteile für Ihr Unternehmen, na ja und auch ein wenig persönlich. 10. Der erste Misserfolg (LJ46) (BJ23)Erfolg macht satt, vielleicht auch unvorsichtig, möglicherweise auch übermütig. Auch scheint es, dass Erfolg der Vater des Misserfolges ist. Permanenter Misserfolg hätte Sie schon längst vom Markt gefegt. Vorangegangene Erfolgsphasen aber lassen Sie Misserfolg auch einmal durchstehen. Aber Geld kostet Sie das allemal. Auch das Wachstum hat schnell eine Delle gekriegt. Die Autoindustrie stellt auf Elektroautos um und die Nachfrage steigt wider Erwarten drastisch. Auf einmal werden Ihre Auspuffkrümmer nicht mehr gebraucht, und Sie hatten gerade einen speziellen Produktionszweig für diese Sparte in Betrieb genommen. Was nun? 11. Die Auffangphase (LJ46) (BJ23)Entwicklung glatt verpennt und folgerichtig abgestraft. Die Produktion liegt brach und Ihr Betriebsingenieur, Sie haben inzwischen einen, zerbricht sich den Kopf. Was ist zu tun? Maschinen verkaufen, Leute entlassen, verkleinern, Kosten senken und „kleinere Brötchen backen“? Ein durchaus möglicher und wenn alternativlos, auch notwendiger Weg. Alternativlos, ein immer öfter strapazierter Begriff im politischen Erklärungsalltag. Man kann das bald nicht mehr hören und muss es doch ertragen. Na ja bis zur nächsten Wahl. Aber danach treffen Alt auf Neu oder umgekehrt und schon wird alles wieder völlig alternativlos. Aber wie war das doch? Herausforderungen spornen Sie an. Das war schon immer so und jetzt wird umgestellt und frei nach der Allgemeinen Verunsicherung „wieder in die Hände gespuckt“ für ein neues Produkt und in der Verlängerung dann auch wieder für das Bruttosozialprodukt. Die „neuen“, „alten“ Maschinen werden verkauft und durch Spritzguss- und Verformungsmaschinen ersetzt. Es sind noch keine zwei Wochen vergangen, da produzieren Sie Laufringe und Dichtungen für Elektromotoren und Ihr Netzwerk hat auch schon potenzielle Abnehmer avisiert. Die geplanten Produktionsmengen sind bereits nach Frankreich verkauft und manch einer würde sagen: „Da hat er aber noch mal Glück gehabt!“ Wirklich? Ich glaube nicht an das Glück. Es waren alleine Ihre unternehmerische Fähigkeit und Beweglichkeit, Ihr eingespieltes Team, die Misserfolg verarbeitet und in Erfolg gewandelt haben. Jetzt können Sie erst recht stolz sein, denn Sie haben wieder einmal eine Hürde mit Bravour genommen. 12. Die sinkende Belastungsgrenze (LJ59) (BJ36)Wenn Sie ehrlich sind, dann merken Sie es selbst. Sie sind dünnhäutiger geworden. Das dauernde Gerede und uferlose Diskussionen gehen Ihnen zunehmend auf die Nerven. Sie denken immer öfter: “Die sollen doch einfach das machen, was ich sage, basta!“ Sie schlafen schlechter durch. Im Halbschlaf wälzen Sie betriebliche Probleme. Die Gedanken wiederholen sich immer wieder, ein Endlosband, das sich da abspult. Sie regen sich zunehmend über Kleinigkeiten auf, maßregeln Mitarbeiter immer öfter, um sich danach selbst zu fragen: „War das jetzt so nötig?“ Sie beginnen in Ihren Körper hineinzuhorchen, merken an der einen oder anderen Reaktion, dass Sie langsamer geworden sind. Aber der Geist ist noch wach und die Erinnerungen sind noch alle da und dass Sie soeben Ihre Blutdrucktabletten genommen haben, das wissen Sie auch noch. Sie fühlen sich immer noch jung und manchmal auch frisch. Nur beim Tennis, da sind Sie jetzt Ihrer Routine dankbar und der Technik die es Ihnen immer noch ermöglichen die Gegner laufen zu lassen ohne sich selbst allzu stark bewegen zu müssen und Eines müssen Sie sich heimlich eingestehen, diese verdammte Müdigkeit. Fernsehprogramme sind die besten Schlaftabletten, aber gegen Schlaftabletten wie überhaupt Chemie sollten Sie grundsätzlich eingestellt sein, vorausgesetzt es geht wirklich nicht mehr ohne. Die Jahre sind vorbeigerauscht, jetzt kommt es darauf an wie Ihre Persönlichkeit gestrickt ist. Aber unabhängig von Ihrer persönlichen Struktur, denn die ist letztendlich dafür verantwortlich welche Gangart sie wählen, sollte Ihr Betrieb nun gut organisiert und wirtschaftlich stabil sein. Ihnen diejenigen Freiheiten erlauben, um Ihre Familie, die über viele Jahre Ihr Rückhalt war, nun öfter zu sehen und Ihren persönlichen Intensionen intensiver nachzugehen. Wenn Sie jetzt noch ohne schlechtes Gewissen, Sie wollten oder mussten ja immer der Erste sein, Ihre betriebliche Anwesenheit um 20% mindern könnten, dann sind die Erfolgsaussichten auf ein langes, als erfüllt zu bezeichnendes Leben, tatsächlich gestiegen. Bitte bedenken Sie, ich habe absichtlich nur von Anwesenheit gesprochen, denn Unternehmer unternehmen immer was und wenn sie nur von der MS -Europa aus 20 mal am Tag die wichtigsten Betriebsdaten abfragen! 13. Die eigene Gesundheit (LJ59) (BJ36)Indem Sie beginnen den Belastungsgrad aktiv und bewusst zu senken, haben Sie bereits einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan, wie überhaupt die Gabe der Selbsterkenntnis durchaus ein Gesundheit bewahrender Faktor in allen Lebenslagen sein kann. Katzen haben sieben Leben und so mancher ist gesund wie ein Fisch im Wasser (be fit as a fiddle) und an Krankheiten können Sie sich nicht erinnern. So, meinen Sie, wird es immer weiter gehen. Aber bitte schauen Sie sich einmal um. Längst sind nicht mehr „nur“ körperliche Gebrechen auf dem Vormarsch. Soeben höre ich die Nachrichten und da wird berichtet, das Burnout Syndrome und psychische Krankheiten in den Krankenhäusern mit einer Steigerungsrate von über 20% bereits stationär behandelt werden müssen. Und was ist mit all den Arbeitswütigen, die sich gerne als Workaholic bezeichnen. Sind die wirklich noch gesund? Wenn es Ihnen bisher gelungen ist, Leber und Nieren, Herz und Kreislauf, Knochen und Gelenke schonend zu behandeln und so „über die Zeit zu retten“, dann gehen Sie diesen Weg behutsam weiter. Wenn Sie aber vergangenen Dauerbelastungen bereits Tribut zollen müssen, dann ist es jetzt an der Zeit, kürzer zu treten, denn Ihr Betrieb braucht Sie noch ein paar Jährchen bis die Nachfolge dann erfolgreich in „trockenen Tüchern“ ist! 14. Wird die Altersvorsorge reichen? (LJ59) (BJ36)Eigentlich sollte sie das. Sie haben Einiges erreicht und bestimmt, wenn auch nicht gerne, an das Alter gedacht. Sie stellen plötzlich fest, dass das Haus mit seinen 380 qm Wohnfläche viel zu groß ist. Die Kinder sind aus dem Haus und Sie hatten sowieso viel zu groß gebaut. Sie werden verkaufen und Kapital sammeln für eine Seniorenresidenz, die sich wirklich so nennen darf. Lebensversicherungen werden bald fällig Wenn auch die Rendite unbefriedigend ist, so wurden Sie durch diese „Anlageform“ wenigstens zur regelmäßigen Rücklage gezwungen. Auch stehen Sie noch im Risiko mit Ihrem kleinen oder auch größeren Aktienpaket. Sie haben die Achterbahnfahrt über die Jahre mitgemacht, und wenn Sie damals bei der Telekom eingestiegen sind und brav auf Halten gesetzt haben, dann ist dieses Vermögen nur noch viel weniger als die Hälfte wert. Aber das, was man Ihnen gelassen hat, das ist noch da und voller Vertrauen setzen Sie weiter auf Halten und harren der Dinge, die da kommen sollen. Sie haben das alles nicht? Dann wurden Sie in der Vergangenheit entweder schwer gebeutelt oder sie hatten noch nicht all die wichtigen Ansätze aus diesem Buch zur Verfügung, die ja helfen sollen Blindflüge zu vermeiden. Aber Ihr Betrieb läuft noch und gar nicht mal so schlecht. Nun heißt es in einer letzten Anstrengung die „Braut hübsch zu machen“. Wenn Sie eine Nachfolge Ihren Kindern nicht zumuten wollen oder können, wenn Ihre Kinder eine Nachfolge aus guten Gründen oder einfach emotional ablehnen, dann müssen Sie irgendwann verkaufen. In beiden Fällen handelt es sich um Ihre Altersvorsorge, die Sie nun gegen „Schwund“ oder auch fremden Zugriff absichern müssen und warten Sie nicht zu lange. Wird verkauft, dann brauchen Sie unbedingt Berater. (Steuerberater, Rechtsanwalt und Unternehmensberater) Zu leicht entsprechen Bewertungen nicht den tatsächlichen Gegebenheiten und Marktmöglichkeiten. Zu schnell werden rechtswirksame Klauseln unterschätzt oder nicht erkannt. Im Rahmen der Nachfolge sollten Sie mehr an die eigene Sicherheit denken, als Nachfolgern, auch nahe stehenden Nachfolgern, blind zu vertrauen. Handeln Sie bitte nicht leichtfertig, gutgläubig! Fragen Sie immer: „Was passiert wenn?“ Beschwören Sie das Worst-Case Scenario herauf. Was ist, wenn der Nachfolger Pech hat und nur dieses wollen wir einmal annehmen, und das Unternehmen in die Insolvenz steuert? Die vereinbarten Rentenzahlungen und Beteiligungen lösen sich dann in Luft auf und Ihr letzter Lebensabschnitt wäre düster und leer. Bitte berücksichtigen Sie unbedingt, meinetwegen nennen Sie es eigensüchtig, dass Sie mit Ihrer Familie am Ende einer Lebensleistung stehen, und nicht Ihr Nachfolger. Der kann sich immer noch Perspektiven eröffnen, denn er hat einfach die Zeit dazu. Wenn also Nachfolger ein Unternehmen übernehmen, dann sollte auch ein bestimmter Anteil „Bares“ in Ihre Alterssicherungsschatulle fließen. Nur wenn Sie über eigene Mittel auch eigenständig verfügen können, sind Sie und Ihre Familie auf der sicheren Seite. Wenn also Nachfolger mangels flüssiger Mittel und Vermögen diesen „Liebesdienst“ nicht leisten können, dann müssen Sie trotzdem nicht verzichten. In wirtschaftlich vertretbarem Maße können Fördermittel und Gründungskredite in Anspruch genommen werden, die wiederum den Nachfolger in die Lage versetzen auch „auszuzahlen“. Das Unternehmen wird die Verschuldung zukünftig erwirtschaften und Ihre Alterssicherung ist vor Unwägbarkeiten zukünftiger Entwicklungen wenigstens teilweise sicher. Die vorangegangenen Beispiele sollen Notwendigkeiten herausarbeiten, wenn es in der Nachfolge um den Spagat zwischen Gefühlen und kaufmännischem Handeln geht. Denken Sie daran, das ist einer Ihrer letzten, möglicherweise auch der letzte große, aber lebensnotwendige Coup, und ich würde mich nicht so ausführlich damit befassen, wenn ich nicht schon Pferde hätte kotzen sehen. 15. Die Rente ist sicher. (LJ59) (BJ36) Oder, bewusst oder unbewusst propagiert, das Missverständnis des Jahrhunderts!Damit haben Unternehmer zunächst einmal nichts am Hut. Indem sie ihre eigene Alterssicherung betreiben, zahlen sie keinen Cent in die Sozialsysteme ein und somit waren sie vor politischen Parolen, wie „Die Rente ist sicher!“ bestens geschützt. Herr Norbert Sebastian Blüm sah sich während seiner politischen Laufbahn, er war unter Anderem von 1982 bis 1998 Bundesminister für Arbeit und Soziales und damit der einzige Minister, der während der gesamten Kanzlerschaft von Helmut Kohl dem Kabinett angehörte, bemüßigt gebetbuchartig zu verbreiten, dass die Rente sicher sei. Nun, der Mann hatte sogar bis heute Recht. Die Renten sind immer noch sicher, aber bitte auf welchem Niveau? Schon damals war relativ klar, dass für einen Großteil der Deutschen der Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht bewirken wird, im Alter ausreichend versorgt zu sein und rechnen, dass konnte man doch immer schon. Eine ganze Generation folgte diesem missverständlichen Versprechen, wähnte sich in Sicherheit, zumal ja auch die Eltern zustimmten und als eine Generation, die schon einmal alles verloren habe, sogar vor Lebensversicherungen geradezu warnten. So tat private zusätzliche Vorsorge scheinbar nicht Not. Eine ganze Generation wurde so politisch zum Narren gehalten und heute erhalten die Gutgläubigen und Vertrauensvollen die Quittung präsentiert, für lebenslange Arbeit. Norbert Blüm ist am 23. April 2020 in Bonn gestorben. Er war trotz Missverständnis ein großer Politiker, einer an den man sich gerne erinnert, als Politiker und Mensch. Die Durchschnittsrenten (alte Bundesländer) lagen im Jahr 2007 für Männer bei 757 Euro und für Frauen bei 347 Euro. (Quelle: Deutsche Rentenversicherung. Die Angaben betreffen durchschnittlich ausbezahlte Regel-Altersrente mit 65 Jahren) Wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie in verschiedenen Publikationen höhere Beträge vorfinden. Sehr oft werden Durchschnittsrenten als „Gesamtrententopf“ eines Beziehers ausgewiesen, also gesetzliche Rente plus Zusatzrenten. (Betriebsrenten) Die Betonung liegt also auf „Durchschnittlich ausbezahlte Regel-Altersrente“, also das, was unter dem Slogan „Die Rente ist sicher“ auch wirklich ausbezahlt wurde. „Die Rente ist sicher!“ und wenn das in naher Zukunft nicht mehr passt, dann wird ein Anderer posaunen: „Die Grundversorgung ist sicher“, aber eine ganze Generation hat im Glauben an diese missverständliche Parole die eigene Vorsorge sträflich vernachlässigt. Unternehmer befinden sich außerhalb dieses Scenarios, tragen aber im Entlohnungsgefüge mit dem Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung aktiv an der Aufrechterhaltung eines zweifelhaften Versorgungssystems bei. Ich nenne da nur die allem Anschein nach nicht zweckgebundene Verwendung der angesparten Mittel und was ist mit der Verzinsung? Resümee:Nur die Eigenvorsorge ist nicht fremdbestimmt und kann dann, bei richtiger und vorausschauender Anlage, auch die volle Kraft zur Alterssicherung entfalten. Doch freie Wahl haben Erwerbstätige bis zur jeweiligen Bemessungsgrenze nicht. Sie sind einfach pflichtversichert, aber leider nicht in einem System ihrer eigenen Wahl. Sie sind zur Einzahlung verpflichtet, ob sie nun wollen oder nicht, in einen Systemmoloch, der längst nicht mehr beherrschbar scheint. Sicherheit ist da etwas ganz Anderes und von Freiheit könnte man immer nur dann sprechen, wenn eine Pflichtversicherung durch eine Versicherungspflicht ersetzt würde, die im Rahmen bestimmter Versicherungsquoten die freie und auch profitabelste „Partnerwahl“ erlaubt. Unternehmer genießen den Vorteil der Selbstversorgung und wenn alles gut geht, dann sind sie auch tatsächlich im Alter gut versorgt. 16. Der Rückzugsgedanke (LJ59) (BJ36)Irgendwann kommt dann der Gedanke, früher oder später und hoffentlich nicht zu spät. Es reicht! Sie sprechen mit der Familie und den Kindern und wenn Sie Glück haben und jetzt brauchen Sie wirklich ein wenig Glück, dann erklärt sich eines der Kinder bereit in Ihre Fußstapfen zu treten. Die Ausbildung des potenziellen Nachfolgers kann nun zielgerichtet beendet werden. Sie bereiten Ihr Unternehmen vor und der Nachfolger baut seine Qualifikationen aus, denn es steht nunmehr fest, in 5 Jahren beginnt die Einarbeitung und in 7 Jahren erfolgen Übergabe / Übernahme. 17. Die Nachfolgeregelung (LJ64) (BJ41)Es beginnt die Phase der Einarbeitung, rechtzeitig und bitte auch planvoll. Geben Sie Ihrem Nachfolger alle Unterstützung und seien Sie ein wenig nachsichtig wenn es am Anfang etwas unkoordiniert und auch möglicherweise noch naiv zugeht. Sie können noch steuern, in Fremdunternehmen würde sich Ihr Nachfolger bereits den Kopf einrennen, an all den Barrieren, die Mitarbeiter in der Lage sind aufzutürmen. Wenn Sie und Ihr Nachfolger den Empfehlungen und Hinweisen aus diesem Ratgeber folgen werden, dann kann eigentlich durch das Wissen um Ursache und Wirkung nicht mehr allzuviel schief gehen. 18. Der geregelte Übergang (LJ66) (BJ43)Es ist so weit! Der Tag ist gekommen und Sie wählen wirklich einen festen Termin zur offiziellen Übergabe! Sie beide werden diesen Tag niemals vergessen und jetzt kommt wieder das Glück ins Spiel. Wenn Sie also Glück haben und bisher war das ja auch über weite Strecken so, dann sind Sie jetzt Oma oder Opa, gesund und finanziell abgesichert und freuen sich, wenn Sie die süßen Enkelkinder nach turbulenten Stunden wieder an Ihre Eltern, die Nachfolger, zurückgeben können.