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Der warme Tag war gegen Abend in drückende Schwüle übergegangen, dann hatte es einen langanhaltenden Regenguss gegeben, der Starnberg regelrecht überschwemmte.

Simon nahm eine kurze Unterbrechung des warmen Regens wahr, um sich auf den Weg in die Piano-Bar zu machen.

Wie meist um diese Zeit, saß auch heute der stets etwas verschüchtert wirkende Pianist an dem leicht verstimmten Klavier, um die verpassten Chancen seiner Karriere nachzuholen.

Die Bar war gut gefüllt und Simon konnte sich nur durch Geduld seinen Stammplatz an einem der kleinen Wandtische erobern. Er bestellte sich ein Weißbier und beschloss, den Rest des Abends hierzubleiben.

Er blätterte in einigen Illustrierten, ließ sich das Salzgebäck schmecken, das hier immer reichlich vorhanden war und hörte dem Klavierspieler zu, der kaum noch zu bremsen war.

Dennoch weigerte sich die Uhr penetrant auf Mitternacht vorzurücken. Melissa, die hübsche Bedienung, nahm dankbar seine Komplimente entgegen.

Dann kam eine kleine Gruppe von gepflegten, aber dickbäuchigen Wohlstandsbürgern mit ihren Ehefrauen herein. Simon überlegte, welche dieser Frauen ebenfalls fremdging. Er hatte durch die Beobachtungen bei Anna kein Vertrauen mehr in die eheliche Treue.

An der Bar saß eine wasserstoffblonde Doris-Day-Imitation und versuchte die Männer auf sich aufmerksam zu machen. Ihre übergroßen Ohrringe sollten den oberflächlichen Betrachter möglicherweise von ihrem offensichtlich gelifteten und vom Alkohol modellierten Konterfei ablenken.

Aber Simons Blick kannte keine Gnade!

Selbst der sicher sehr teure Chanel Blazer verbarg nicht ihre figürlichen Mängel, die sie durch gekünstelte Sprachgirlanden auszugleichen versuchte.

Immer wieder wunderte sich Simon über die vielfältigen Typen, die man in dieser Bar treffen konnte. Er genoss seine Position als stiller Beobachter. In seiner Situation war dieser Platz ausgezeichnet geeignet, sich abzulenken und seine Gedanken auf etwas anderes zu bringen, als ständig an die hübsche Verkäuferin aus dem Blumenladen zu denken.

Aber nach einiger Zeit bemerkte er, dass sich am heutigen Abend dieses Ablenkungsmanöver nicht als dauerhaft erwies.

Lena! Was für ein schöner Name, welch eine Verheißung!

Er holte sein iPhone heraus, gab ihre Handynummer in ein Suchprogramm ein. Wenig später wurde ihm der Standort ihres Handys gezeigt: Starnberg, Bergweg 5.

Er hatte ihre Adresse, die sich nicht weit von der Piano-Bar befand.

Eine unsichtbare Macht schien ihn zum Zahlen zu drängen. Leicht unruhig bezahlte er seine Zeche und verließ die Bar. Mit seinem Auto fuhr er in den Bergweg und stand dann vor dem Haus, in dem die Frau seiner Sehnsucht wohnte.

Es war ein Mehrfamilienhaus mit vier Wohngeschossen. Über der Wohnebene befand sich ein Satteldach mit integrierten Speicherräumen.

Zu seiner Überraschung war die Eingangstür nur angelehnt. Er trat ein und sah sich in dem Treppenhaus um. Dann stieg er die Treppen hinauf.

Er erreichte den dritten Stock. An der Wohnungstür stand der Name. Dort wohnte sie. Lena! Die größte und herausforderndste Versuchung, die ihm begegnet war, seit er Anna kennengelernt hatte.

Nach kurzem Zögern drückte er auf die Klingel und wartete mit klopfenden Herzen, denn er wusste nicht, wie er reagieren würde, wenn sich die Tür öffnete.

Was sollte er sagen, wenn sie plötzlich vor ihm stand?

Was wäre, wenn ihr Vater oder Mutter öffnen würde?

Nichts von alledem geschah!

Niemand öffnete, in der Wohnung brannte auch kein Licht. Enttäuscht wollte sich Simon schon wieder umdrehen und sich auf den Heimweg machen. Aber dann überlegte er es sich anders und stieg ohne weiteres Nachdenken höher bis ins oberste Stockwerk.

Vom vierten Stockwerk führte noch eine halbe Treppe weiter hinauf. Simon vermutete, dass es hier in die Speicherräume ging. Die Tür am Ende der Treppenstufen war zu seiner Überraschung unverschlossen. Er trat ein und tastete sich langsam durch die Dunkelheit vorwärts.

Im Hintergrund erkannte er ein Fenster, auf das er unsicher zusteuerte. Zumindest einen schönen Ausblick würde ihm der Besuch zu bieten haben.

Als sich seine Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen begannen, entdeckte er neben dem Fenster eine schemenhafte Gestalt. Bevor er reagieren konnte, flammte ein Streichholz auf. Kurz darauf wurde eine Kerze entzündet. Dann war die Überraschung auf beiden Seiten groß.

„Simon!“

Der Klang der feinen Stimme war ihm wohlbekannt. Verdutzt starrte er die Gestalt im Halbdunkel an.

„Lena...! Was... was machst du denn hier oben?“, fragte er verwundert.

Die hübsche Blumenverkäuferin war mindestens genauso überrascht wie der unerwartete Besucher. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich zu einer Antwort aufgerafft hatte.

„Ich... ähhh... ich habe Wäsche aufgehängt“, erklärte sie zaghaft.

Simon stutzte. Sehr überzeugend war ihre Antwort nicht. Zwar hingen einige Wäschestücke auf der Leine, aber die Stimme des Mädchens hatte einen Klang wie der eines Kindes, das dabei erwischt wurde, wie es Süßigkeiten gestohlen hatte.

Er ging wortlos zu dem hübschen Mädchen und schloss sie fest in seine Arme. Er fühlte, dass dies richtig war. Der Geruch ihrer Haare ließ Simon ihre unsinnige Antwort vergessen. Er spürte ihren zierlichen Körper und verging vor Glückseligkeit und freudiger Erwartung. Das schlanke Mädchen schmiegte sich zärtlich an den nächtlichen Besucher. Lange standen sie wortlos beieinander, keiner von beiden wagte sich zu rühren.

Simon streichelte ihr mit einer behutsamen Geste das volle Haar aus dem Gesicht und drückte sie noch enger an sich.

Als er nach einiger Zeit die Augen öffnete, sah er durch das Dachflächenfenster in die gegenüberliegende Wohnung. Ein großformatiges Fenster erlaubte ihm einen ungehinderten Einblick in das hell erleuchtete Badezimmer, das sehr luxuriös eingerichtet war.

Simon glaubte seinen Augen nicht zu trauen!

In der riesigen Badewanne, die in den Boden eingelassen war, lag scheinbar regungslos ein rothaariges junges Mädchen. Auf den ersten Blick war zu erkennen, dass sie ausgesprochen hübsch und sehr gut gebaut war. Sie hatte ein niedliches Gesicht, an ihren Ohren baumelte üppiger Silberschmuck. Ihre mittelgroßen Brüste wirkten wie kleine Inseln, die sich wohlgerundet aus dem Wasser erhoben und von entzückenden Spitzen gekrönt wurden.

„Du kleine Spannerin“, flüsterte Simon dem schwarzhaarigen Mädchen ins Ohr. Lena antwortete nicht. Stattdessen schmiegte sie sich enger an ihn, während sich ein kaum wahrnehmbares Zittern ihres warmen Körpers bemächtigte.

Simon war außer sich vor Glück!

Sollte Lena die gleichen Gelüste haben wie er selbst?

Gefiel es ihr auch, andere Menschen heimlich zu beobachten?

Scheinbar hatte sie dem Mädchen schon eine ganze Weile zugeschaut, hatte sicher einen entzückenden Striptease miterlebt und das vielleicht nicht zum ersten Mal.

„Wer ist das?“, flüsterte er, während er die kleine Blumenverkäuferin sanft an den Hüften fasste und zum Fenster drehte. Lena antwortete nicht sofort, sondern blies zunächst einmal die Kerze aus. Wollte sie Zeit gewinnen? Ihre Antwort belehrte Simon eines Besseren.

„Das ist Sophie“, begann sie stockend. „Sie studiert, glaube ich. Sie badet regelmäßig genau um diese Uhrzeit. Manchmal... ja, manchmal schaue ich ihr dabei zu. Sie zieht nie die Vorhänge zu, weißt du...“

Simon war außerordentlich überrascht von der ehrlichen Antwort, die ja gewissermaßen ein Geständnis war.

„Besonders... ja, besonders spannend wird es immer am Monatsanfang... weil... ja, weil dann immer die Hauseigentümerin kommt... sie...“ Lena kicherte ein wenig unbeholfen vor sich hin. „Also ich... ich glaube... die kassiert die Miete... auf... auf ihre Weise... durch sexuelle Leistungen. Sie benutzt die hübsche Sophie, als Mietzahlung!“

Gemeinsam blickten sie nun in das Bad, wie in ein winziges Zimmertheater. Seine Ausdehnungen, ebenso wie der Luxus, der in dieser Art eher ungewöhnlich war, wiesen auf ein Preisniveau hin, das sich eindeutig keine Studentin leisten konnte. Besonders Starnberg hatte einen der höchsten Quadratmeterpreise in ganz Deutschland.

Wahrscheinlich hatte die Hausbesitzerin ein ganzes Zimmer für dieses riesige Bad opfern müssen. Simon staunte darüber, dass eine Couch von normalen Ausmaßen in einer Ecke stand. Alle sanitären Einrichtungen waren in einem exklusiven Design gehalten. Der Boden war mit weißem Marmor verlegt.

Die sehr attraktive Rothaarige hatte sich in der Zwischenzeit erhoben und stand nun aufrecht mit dem Gesicht zur Tür. Sie seifte ihren Körper mit beiden Händen ein. Plötzlich glitten ihre gespreizten Hände zum Geschlecht und zu den Brüsten, offensichtlich, um sie so gut wie möglich zu verdecken.

Simon entdeckte schnell den Grund für ihre plötzliche Verhaltensänderung, denn der Schatten einer Frau zeichnete sich an einer der Wände ab. Wie unter einem unsichtbaren Zwang, eher aber wohl unter Einwirkung entsprechender Worte, zog das rothaarige Mädchen ihre Hände zurück, bis sie schließlich die Arme am Körper herunterhängen ließ, die Finger gespreizt, den Kopf gesenkt.

Ihr helles, rosiges Fleisch glänzte von der Seife, die sich stellenweise zu weißen Schaumstreifen verdichtete. Die perfekten Rundungen ihres Körpers und ihre wohlgeformten Gliedmaßen verlockten regelrecht dazu, sie zu berühren.

Simon bewunderte das rote Haardreieck zwischen ihren Schenkeln, das perfekt wie eine geometrische Form rasiert war. Er konnte sich nicht erinnern, jemals rote Schamhaare gesehen zu haben.

Sein Penis versteifte sich und drücke in der engen Hose gegen den Stoff. Er überlegte sich, ob er sich an Lena reiben sollte. Diesen Gedanken ließ er aber fallen, da er das Mädchen nicht erschrecken wollte.

Neugierig blickten sie in das Badezimmer und warteten neugierig auf die kommenden Ereignisse. Er konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die rothaarige Schönheit nicht ganz freiwillig ihren nackten Körper präsentierte.

Nun wurde die Gestalt der zweiten Person sichtbar, wenn auch lediglich in der Rückenansicht. Sie setzte sich schräg auf den gegenüberliegenden Rand der Wanne. Ihre Stimme trieb die junge Studentin offensichtlich zum Weitermachen an.

Das rothaarige Mädchen fuhr fort, sich einzuseifen.

Aber scheinbar hatte die Beobachterin entschieden, dass sie nicht genügend Überzeugungskraft in ihre Aktionen legte. So begann die Frau, die Bewegungen der bildhübschen Mieterin zu lenken. Sie zeigte ihr die Körperstellen, die ihrer Ansicht nach besonders abgerieben werden mussten, die Haltungen, die einzunehmen waren, sowie den Umfang und die Geschwindigkeit der kleinsten Berührung.

So wurde der schlanke, nasse Körper in allen Einzelheiten vorgenommen: von vorn oder von hinten, den Oberkörper aufrecht oder gebeugt, ein Bein angehoben oder die Schenkel weit geöffnet, die Hände im Nacken verschränkt. Dann musste sie den Hals streicheln und die Brüste massieren oder zwischen den Hinterbacken verweilen.

So ließ sich die anonyme Frau alle Stellungen der Körperpflege in den intimsten Details vorführen. Dabei verstand es sich offensichtlich ganz von selbst, dass ihre Anweisungen immer wieder zu den geheimsten, intimsten Stellen zurückkehrten.

Sie half sogar mehrmals mit ihren scheinbar sachkundigen Fingern nach und entledigte sich der Aufgabe mit einer Ernsthaftigkeit und unerbittlichen Genauigkeit, die wohl ihre ständig wachsende Erregung verbergen sollte.

Was das folgsame Mädchen betraf, bewies sie einen beispielhaften Gehorsam, sogar, wenn man ihr langes, unbequemes Stillstehen, übertriebenes oder auffälliges Breitmachen der Beine betrachtete.

Sie schien jeder Anweisung Folge zu leisten!

Dann musste sie sich wieder ins Wasser legen.

Die unbekannte Frau rollte die Ärmel ihrer Bluse auf und beugte sich über die Wanne, um die Seifenreste auch aus den geheimsten Winkeln wegzuspülen. Sie ließ sich ausgesprochen viel Zeit.

Der im Wasser ruhende Körper ihrer Gespielin antwortete auf die leistete Berührung, ließ sich herum- und zurückrollen, ließ sich strecken und krümmen, öffnen und schließen, alles mit einer bewundernswerten Geschmeidigkeit und Hingabe.

„Schade! Ende der Vorstellung“, flüsterte Simon enttäuscht, als die fremde Frau ganz plötzlich die Gardinen vor das Fenster des Badezimmers zog.

Auch Lena hatte sich ganz in den Bann der hocherotischen Szenerie ziehen lassen, die soeben vor ihren Augen abgelaufen waren.

„Ja... schade, das finde ich auch! Meistens... meistens lässt sie die Gardinen auf. Letztes Mal...“

Sie biss sich vor Verlegenheit auf die Lippen, denn so viel hatte sie eigentlich gar nicht von ihren geheimen Aufenthalten auf dem Dachboden preisgeben wollen.

„Letztes Mal? Was war letztes Mal? Na, komm schon! Raus mit der Sprache! Das... das bleibt doch unter uns.“

Simon war ganz nah an sie herangetreten und legte seine Hände sanft um die schlanke Taille des hübschen Mädchens.

„Versprochen?“, fragte Lena und ihre Stimme glich einem feinen, verschwörerisch anmutenden Wispern.

„Versprochen! Ich gebe dir mein Ehrenwort!“, erklärte Simon und passte seine Worte in Ton und Lautstärke der besonderen Atmosphäre an. Sie verhielten sich wie zwei Kinder, die darauf bedacht waren, dass man sie nicht beim Rauchen erwischte.

„Also gut... letztes Mal... da... da ist dann noch ein Mann dazugekommen. Er war nackt und befahl Sophie, dass sie sich über den Beckenrand nach vorne beugen sollte. Dann steckte er seinen Penis von hinten in ihre Öffnungen. Zuerst in ihre Scheide und danach in ihren Popo. Sie durfte sich nicht bewegen und ließ alles unterwürfig über sich ergehen.“

„Hast es dich erregt?“, fragte Simon nach.

„Oh, ja, sehr sogar. Ich habe mir meinen Slip ausgezogen und mich bei diesem Anblick selbst befriedigt. Bist du jetzt schockiert?“, fragte sie mit einer leichten Röte auf den Wangen.

„Nein, gar nicht“, antwortete Simon grinsend. „Das nächste Mal rufst du mich an und ich genieße gemeinsam mit dir den Anblick.“

„Masturbierst du dann auch?“, fragte sie neugierig.

„Ja, natürlich, mich erregt es sehr, wenn ich andere Menschen beobachte. Wir werden uns dann nebeneinander an dieses Fenster stellen, den Menschen im Bad zusehen und uns selbst befriedigen. Du wirst deine Spalte reiben und ich wichse meinen Schwanz. Das wird sicher geil.“

„Dann sind wir beide heimliche Spanner“, stellte sie fest und musste herzhaft lachen.

„Du bist süß. Ich mag dich“, flüsterte Simon und spürte wie sein Herz schnell pochte.

„Ich mag dich auch“, flüsterte sie und entzündete wieder eine Kerze. Sie holte eine weiche Decke hervor, die sie auf den blanken Dielen ausbreitete.

„Ich... ich würde dich gerne mit auf mein Zimmer nehmen, aber ich wohne noch bei meinen Eltern. Der Verdienst im Blumenladen ist so gering, dass ich mir keine eigene Wohnung leisten kann. Starnberg ist ja so teuer.“

Simon nickte verständnisvoll, legte sich neben Lena auf die Decke und streichelte zärtlich durch ihre weichen schwarzen Haare. Sie schnurrte und atmete schneller. Er beugte sich vor und küsste sie sanft auf den Mund. Ihre Lippen verschmolzen zu einer Einheit und Intensität, die Simon noch nie zuvor gespürt hatte.

Lena war verwirrt. Der Kuss ließ ihr Herz schneller schlagen. Sie fühlte, wie ihr Puls raste, aber gleichzeitig spürte sie, wie sich Feuchtigkeit und Wärme zwischen den Schenkeln bildete.

„Wie lange ist es her?“, fragte er während einer Kusspause.

„Was meinst du?“

„Dein letzter Sex. Wann hast du zuletzt mit einem Mann geschlafen?“, erkundigte er sich indiskret.

„Drei Monate. Es... war mit meinem damaligen Freund Julian. Wir haben uns aber zwischenzeitlich getrennt.“

Sie schien es als völlig normal anzusehen, dass dieser Mann, den sie kaum kannte, solche intimen Fragen stellte.

„Ich wollte dich vom ersten Augenblick an“, flüsterte Simon. „Du bist so attraktiv und erotisch.“

Lena wurde verlegen.

„Mich haben deine Augen fasziniert“, flüsterte sie sanft.

Er streichelte ihren schlanken Körper entlang und bemerkte, dass sich ihr Atem beschleunigte. Zärtlich rieb er über ihre nackte, warme Haut, ihre schönen langen Beine, die völlig glatt waren und sich bei seiner Berührung mit einer feinen, kaum wahrnehmbaren Gänsehaut überzogen. Wie ein Magnet zog der hübsche, schlanke Körper ihn unaufhaltsam an.

Mit seiner rechten Hand zog er langsam ihr Sommerkleid hoch und konnte ihren Slip erkennen. Der Stoff des Höschens war zwischen ihre Schamlippen gezogen. Die Form ihrer Scheide bildete sich wie von einem Künstler modelliert ab. Durch den leicht transparenten Stoff schimmerte dunkle Intimbehaarung. Sanft und voller Zärtlichkeit strich er die Innenseite ihrer Oberschenkel empor.

Er ergriff den Gummizug des Slips und zog es langsam herunter. Lena half ihm und schlüpfte aus dem Höschen. Sie legte sich zurück und spreizte leicht die Beine. Er hob den Rock und legte das Kleidungsstück auf ihren Bauch. Nun lag ihre Intimzone entblößt vor ihm.

Er legte seine Hand auf ihre kunstvoll gestaltete Intimbehaarung. Sie hatte den Bewuchs zu einem perfekten Dreieck frisiert, die Länge der Haare auf wenige Millimeter gekürzt. Die Schamlippen waren komplett glatt rasiert.

Simon strich mit den Fingerkuppen die haarlose Spalte entlang, erkannte erfreut, dass sich bereits ein feuchter Film auf der weichen Haut gebildet hatte. Ohne Probleme konnte er seinen Zeigefinger zwischen die Schamlippen drücken.

Lena stöhnte und keuchte leise.

Simon schob die komplette Länge seines Fingers in ihre Grotte und begann, sie sanft zu penetrieren. Als seine stoßenden Bewegungen schneller wurden, begann das Mädchen am gesamten Körper zu zittern. Sie erreichte einen Höhepunkt und stöhnte ihre Lust hechelnd heraus.

Als sie sich wieder beruhigt hatte, drehte er sich auf den Rücken und öffnete seine Hose. Wie von der Feder geschnellt, sprang sein steifer Penis ins Freie.

„Jetzt bist du an Reihe“, flüsterte er.

Sie drehte sich auf die Seite und ergriff seinen harten Pint. Dann beugte sie ihren Kopf nach vorn und schlang seinen Penis regelrecht in ihren Mund hinein.

Unwillkürlich entfuhr Simon ein lautes Stöhnen. Sekundenlang schloss er die Augen und ließ sich einfach treiben. Dieses Saugen und Lecken, das Berühren seiner intimsten Weichteile, brachte ihn innerhalb kürzester Zeit in Wallung. Als er es kochend heiß in sich aufsteigen fühlte, schob er das gierig saugende Mädchen zärtlich von sich.

„Nicht!“, hechelte er heiser. „Ich kann doch nicht...!“

„Doch, bitte“, flüsterte sie sanft. „Lass mich dein Sperma schlucken... ich liebe das... spritz mir in den Mund, bitte!“

Durch diese Worte motiviert, ließ es Simon geschehen. Ihr Mund war wie ein zärtliches Ungeheuer, das sein geschwollenes Glied in Besitz nehmen wollte. Zitternd vor Lust und Erregung schaute Simon an sich hinab und beobachtete, wie die schwarzhaarige Schönheit an ihm saugte. Sie schien einfach nicht genug von ihm zu bekommen, wühlte in seiner Hose, krallte sich in die Haut seines weichen Beutels. Sie fuhr zurück, leckte zärtlich über die Eichel, schlang ihn noch einmal in ganzer Länge in sich hinein.

Es dauerte nicht lange!

Nicht einmal eine ganze Minute. Simon war viel zu gereizt, viel zu geladen, um sich noch länger beherrschen zu können. Das vertraute Ziehen machte sich jetzt deutlich in seinen Lenden bemerkbar und er gierte danach, dass es ihm kommen würde.

Wenn er explodierte, würde Lena die ganze Flut seines Samens in den Mund bekommen.

Das wollte sie, also sollte sie sein Sperma kosten.

Dann war es soweit!

Ein erster, voreiliger Spritzer steigerte Lenas Gier fast bis zur Ekstase. Noch weiter schlang sie das männliche Glied in sich hinein, während sie unbeherrscht seine prallen Hoden walkte. Ihr Mund wurde zu einem saugenden, lutschenden Ring und gaben Simon den Rest.

Taumelnd vor Glück pumpte er sein Sperma in ihren Rachen. Schub um Schub entleerte er seinen Samen bis ihm schwarz vor Augen wurde. So intensiv und vollkommen hatte er noch nie einen Höhepunkt erlebt.

Lena schluckte alles genussvoll herunter, blickte zu Simon empor, lächelte ihn sanft an und strich sich mit der Zungenspitze über die Lippen.

„Du schmeckst toll. Ich will dich künftig häufiger blasen. Darf ich?“, hauchte sie lüstern.

Simon konnte nur erschöpft mit dem Kopf nicken.

„Willst du mich auch einmal probieren. Ich hoffe ich schmecke dir auch“, sagte sie, hob ihr Sommerkleid hoch und setzte sich gespreizt über sein Gesicht.

Sofort schoss Simons Zunge vor und bohrte sich in die weiche, warme Öffnung ihres jungen Körpers. Seine Zunge drang tiefer und tiefer und durchforschte jeden Winkel. Über sich hörte er Lenas Keuchen, er spürte ihr Zittern, die Wellen der Lust, die sie durchfuhren. Als sie unruhig zu werden begann, leckte er ein letztes Mal über ihren geschwollenen Kitzler. Er hatte ihr zwei Höhepunkte in so kurzer Zeit geschenkt.

Sie legte sich neben seinen Kopf und suchte seine Lippen. Der Kuss dauerte eine Ewigkeit und verschmolz zwei Seelen zu einer Einheit.

Simon fühlte nur noch Leidenschaft, Glück und Zärtlichkeit. Er glaubte, in das Paradies der Glückseligkeit einzutauchen.

Später erhoben sie sich und kleideten sich an. Dann stiegen sie vorsichtig die Treppenstufen hinunter. Plötzlich spürte Simon den unbändigen Durst, der sich in seiner völlig ausgetrockneten Kehle bemerkbar machte.

Lena schien seine Gedanken geahnt zu haben. Als sie vor der Wohnungstür angelangt waren, flüsterte sie leise: „Ich weiß nicht, ob meine Eltern zu Hause sind. Wenn du willst, hole ich dir noch ein Glas Wasser aus der Küche.“

Simon nahm den Vorschlag dankbar an. Lena schloss vorsichtig die Tür auf und schaltete das Flurlicht ein.

„Aber sei bitte leise, er muss uns ja nicht unbedingt hören!“, ermahnte sie ihn.

Sie huschte in die Küche und holte Simon ein Glas Wasser, das er mit einem Zug leertrank. Als er das Glas absetzte, fiel sein Blick auf ein Foto an der Wand, dass Lena zusammen mit einem korpulenten Mann zeigte, der Simon irgendwie bekannt vorkam.

Lena bemerkte seinen Blick und lächelte.

„Das ist mein Vater“, sagte sie.

Im gleichen Moment erinnerte sich Simon, wo er diesen Mann schon einmal gesehen hatte.

Natürlich!

Damals, als er seine Frau aus der Bankfiliale abgeholt hatte. Im Hintergrund stand ihr Chef und hatte sie beobachtet.

Simon rang nach Fassung.

Natürlich!

Der Name an der Klingel!

Dieser Mann, Lenas Vater, war Leon Schlieben, der Chef seiner Ehefrau.

Bevor sich Simon weitere Gedanken darüber machen konnte, welche Ironie des Schicksals diese Begegnung für ihn bedeutete, kam Lena aufgeregt aus dem Wohnzimmer zurück.

Sie schwenkte triumphierend einen Zettel.

„Eine Nachricht von meinem alten Herrn. Er bleibt heute über Nacht weg, hat einen wichtigen Termin mit Kunden aus der Bank. Meine Mutter ist für zwei Tag bei ihrer Schwester in Innsbruck. Wir sind alleine und ungestört in der Wohnung! Die gesamte Nacht!“

Sie drängte ihren schlanken Körper liebevoll an ihn. „Komm, lass uns zusammen baden!“

„Ja... sehr gerne“, erwiderte er und folgte ihr.


Bald darauf plätscherten sie spielerisch in der Badewanne.

„Steh bitte auf“, hauchte Simon liebevoll. „Ich möchte deinen nackten Körper bewundern.“

Lena nickte schmunzelnd und erhob sich. Sie hatte vor ihm keinerlei Schamgefühle. Simon bewunderte ihre zarte, tropfnasse Figur. Er strich ihr zärtlich über den flachen Bauch, die schlanken Hüften und die perfekt gestylte und gekürzte Schambehaarung.

Nackt, mit leicht gespreizten Beinen und geschlossenen Augen stand sie vor ihm in der Badewanne. Er seifte sie mit dem dicken Naturschwamm zärtlich ein.

„Bitte... bitte, Simon... mach weiter! Es... es tut mir... es tut mir so... so gut!“

„Du bist ja ganz aufgeregt! Was für eine perfekte Figur du hast.“

„Ich... ich will mehr von dir... Ooooojaaaa... mehr, viel mehr. Mach weiter, mach doch weiter! Fass mich an... Fass mich richtig an! Streichle mich... jaaaaa...“

Ungeduldig führte das erregte Mädchen seine Hand zwischen ihre gespreizten Schenkel. Zielstrebend suchte Simon den erigierten Kitzler und strich mit einer kaum wahrnehmbaren Bewegung über die empfindliche Stelle.

Lena kam ein leises, kaum wahrnehmbares Stöhnen über die Lippen. Sie schob ihren Unterleib etwas nach vorn, um ihn zum Weitermachen aufzufordern. Wieder griff er sanft an ihren intimsten Punkt und spürte, wie der schlanke Körper der Schwarzhaarigen zu beben begann.

„Gefällt es dir, wie ich dich streichle, meine kleine, schaumige Fee?“

„Oh... jaaa... ahhh... es ist wunderschön...“

„Wichst du gerne in der Badewanne?“, erkundigte er sich.

„Ja, aber ich masturbiere meistens täglich, nicht nur in der Badewanne. Aber meine schönsten Höhepunkte erreiche ich, wenn ich jemanden heimlich beobachte, so wie vorhin auf den Dachboden... ahhhh... ooooohh... dann reibe ich mich ganz schnell und fest...“

Die aufkommenden Gefühle verschlugen Lena fast die Sprache. Sie merkte, wie ihre Beine zitterten.

Simon beschleunigte die Bewegungen seiner Finger zwischen ihren Beinen. Längst war er nicht mehr so vorsichtig wie zu Beginn, aber er achtete sorgsam darauf, dem zarten Mädchen in keinem Fall weh zu tun.

Seine Hand strich über ihre Scham, den Kitzler, die Innenseiten der Schenkel. Er genoss die weiche, glatte Haut und hoffte, dass er seine eigene Lust noch eine Weile bezähmen konnte.

Nun wollte er ihr zeigen, welchen Sinnesrausch eine streichelnde Hand an einem Körper entfachen konnte.

Lena hatte die Augen geschlossen und legte den Kopf in den Nacken. Ihr Atem ging stoßweise und ganz tief. Plötzlich bäumte sie sich auf, stöhnte heftig und umklammerte seine Schultern mit beiden Armen. Dann presste sie mehrmals hintereinander ihre Schenkel zusammen und erlebte mit zuckendem Körper einen so unglaublich intensiven Orgasmus, dass ihr für Sekunden schwarz vor Augen wurde.

Simon bewegte seine Hand nicht mehr, ließ sie aber zwischen ihren Beinen und genoss die warmen Tropfen der Lust, die langsam aus ihrer Scham quollen. Er wartete geduldig, bis die Wellen des Orgasmus verklungen waren, dann löste er sich sanft von ihrem zitternden Körper.

Mit hängenden Armen stand das Mädchen da, hilflos, ergeben und ganz offensichtlich überglücklich. Ihre Augen waren immer noch geschlossen und sie leckte sich unbewusst über die trockenen Lippen.

„Und nun tauschen wir die Rollen“, erklärte sie grinsend und ließ sich in die Badewanne zurücksinken.

„Was meinst du?“

„Steh auf und positioniere dich vor mich!“

Zögernd richtete er sich auf. Völlig nackt und mit erigiertem Penis stand er vor dem sitzenden Mädchen. Sie umfasste sein pralles Glied und streichelte es liebevoll. Sie bewegte es nach allen Seiten, zog die empfindliche Haut über die dunkelrote Eichel und betrachtete es so ausgiebig und neugierig, wie ein kleines Kind sein neues Spielzeug.

Simon merkte, dass er an der Schwelle eines weiteren Höhepunktes stand. Er wusste, dass er jeden Augenblick explodieren konnte. Wenn er sich ergoss, würde sich sein Sperma über ihre schmalen Hände ergießen. Er konnte sich nicht erinnern, schon jemals derartig überreizt gewesen zu sein. Das altbekannte köstliche Ziehen in seinen Lenden verstärkte sich bei jeder Bewegung ihrer sensiblen Finger.

Lena spielte versonnen mit seinem steifen Penis. Es war kein bewusstes Reizen, dafür hatte sie nicht die entsprechende Erfahrung, aber sie tat automatisch das Richtige. Als sie spielerisch die empfindliche Vorhaut hin und her bewegte, war es plötzlich soweit.

Simon konnte sich nicht mehr gegen die andrängende Lust wehren und verlor völlig die Beherrschung. Laut stöhnend bäumte er sich auf.

„Jetzt... ich komme... ich spritze...!“ entfuhr es ihm ganz unbewusst, aber doch mit einer Inbrunst, die er erst unter den streichelnden Händen dieses unschuldigen Mädchens kennengelernt hatte.

Im Moment der Explosion lächelte sie voller Stolz und starrte gebannt auf seinen spermaspuckenden Penis.

„Du musst es mir früher sagen“, schimpfte sie. „Ich will doch dein Sperma in meinem Mund haben, es schlucken. Jetzt schwimmt es sinnlos im Wasser, ohne dass ich etwas davon habe.“

Simon musste grinsen. Sie schimpfte ihn, weil sie seinen Saft nicht trinken konnte. Was für eine grandiose Frau!

Nur zögernd ließ sie den langsam erschlaffenden Penis los und starrte fasziniert auf ihre überschwemmte Hand. Sie empfand keinen Ekel, eher Genugtuung und stolze Erregung.

Simon keuchte erschöpft, denn er hatte sich völlig verausgabt. Liebevoll blickte er auf das attraktive Mädchen.


Kurz darauf trockneten sie sich gegenseitig ab. Simon folgte in ihr Zimmer und kuschelte sich neben Lena ins Bett. Wenig später schliefen beide ein.

Die nahe Kirchturmuhr schlug fünfmal.

Sofort war Simon wach und rappelte sich hoch. Lena schlief tief und fest. Er zog sich leise an und verließ das Zimmer.

Er hatte seine Ehefrau ebenfalls betrogen!

Als Simon vorsichtig über den Flur schlich, grinste er dem Foto zu. Der Chef seiner Ehefrau. Er hatte seine Tochter erobert!

Als Simon auf die Straße trat, empfing ihn der Sound eines schläfrigen Samstagmorgens. Die ganze Stadt schien ihm zu gehören.

Ihm, der die Auswahl hatte zwischen den entzückendsten Frauen, die diese Welt zu bieten hatte...

Diskrete Affären

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