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y Latinerkvarteret

Kirchen im Szene-Quartier

Tourenkarte | Übersichtskarten

Gammeltorv › Center for Tibetanisk BuddismeVor Frue KirkeKøbenhavns UniversitetSankt Petri KirkeKøbenhavns SynagogeCityard Gallery & Designer Toys

Start: H Strøget (Gammeltorv) (Bus 5 A, 6 A, 10, 14)

Ziel: H Nørreport Station (M M 1, M 2, Bus 5 A, 14, 95 N, 96 N)

Wann: vor- oder nachmittags

Distanz: 1,2 km

Der Spaziergang startet am Gammeltorv und führt entlang der Nørregade nach Norden. Auf engem Raum liegen hier, südlich der Universität, vier bedeutende Gotteshäuser beieinander. Da innerhalb des Altstadtzentrums kaum Busse verkehren, kann man den Spaziergang gut mit Tour 2 oder 3 verbinden.

Klicken und auf Google Maps finden:

1 Phendeling – Center for Tibetanisk Buddisme

2 Vor Frue Kirke

4 Sankt Petri Kirke

5 Københavns Synagoge

6 Cityard Gallery & Designer Toys

MAL PAUSE MACHEN

Tourenkarte | Google Maps

Warum nicht einmal innehalten und an einer stillen Meditation teilnehmen? »Open Temple« bietet die Möglichkeit.

 Zentrum für Tibetanischen Buddhismus, Mo 14.30–16.30 Uhr, phendeling.dk/wp

Am zentralen Gammeltorv geht es Richtung Bispetorvet. Das Phendeling – Center for Tibetanisk Buddisme 1 verbirgt sich in der Nørregade 7 B, erreichbar durch einen Torweg von der Straße. Interessierte können an geführten Meditationen teilnehmen und Vorträge hören.

Kopenhagens Domkirche, die Vor Frue Kirke 2 ist da schon etwas mächtiger geraten. Ein Vorgängerbau wurde schon unter Bischof Absalon vor mehr als 1000 Jahren errichtet. Später stand die Universität unter der Regie der Hauptkirche Kopenhagens, die mehrfach durch Kriege und Brände stark beschädigt wurde. Anfang des 19. Jhs. im klassizistischen Stil wieder aufgebaut, präsentiert sich das Gotteshaus dem Besucher im Inneren mit eindrucksvollen Säulen und schlichter Schönheit. Vom Bildhauer Thorvaldsen stammen die große marmorne Figur des segnenden Christus und ein kniender Taufengel. Rechts und links der Eingangstür wachen große Statuen von Moses und König David.


© shutterstock/Alan Kraft

Universität

Das Hauptgebäude von Københavns Universitet 3 liegt noch heute im Zentrum der Stadt und des Latinerkvarteret. Zur Zeit der Gründung 1479 war Latein die Wissenschaftssprache. Heute sind rund 37.000 Studenten an der ältesten Uni des Landes immatrikuliert. Deren verschiedene Abteilungen sind über die Stadt verteilt. Vor dem Frue Plads links der Frauenkirche geht es durch den Haupteingang in den Universitätskomplex. Die Porträtbüsten entlang des Universitätsgebäudes ehren ehemalige verdiente Professoren, wie den Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1922, Nils Bohr.

Knapp 100 Meter weiter ist die aus Backstein erbaute Sankt Petri Kirke 4 von einer Mauer abgeschirmt. Der mittelalterliche Kirchenbau mit seiner schönen Orgel ist das älteste noch erhaltene Gotteshaus in der Innenstadt und wurde im Lauf seiner Geschichte mehrfach ergänzt. Seine Kreuzform erhielt der Kirchenraum Mitte des 17. Jhs., später wurde die Kirche unter Christian V. um ein weiteres Nordschiff erweitert. Die St.-Petri-Kirche ist traditionell der deutschsprachigen Gemeinde der Stadt verbunden. Auch die Überreste des hingerichteten Leibarztes und Vertrauten von König Christian IV., Johann Friedrich Struensee aus Altona, der bis zu seinem Sturz mehrere Jahre Regent von Dänemark war, liegen mutmaßlich in einer der Grabkapellen, auch wenn Struensee als erklärter Atheist lebend nie einen Fuß in das Gotteshaus gesetzt hatte.


© skt_petri.com

Central Kitchen

Wieder zurück auf der Nørregade, geht es entlang der eher schmucklosen Fensterfassade der Universität, bis nach etwa 100 m rechts die Krystalgade mit dem stylischen Hotel Skt. Petri (s. Hotels, >>) zu erkennen ist. Im Restaurant des Hotels, Central Kitchen, kann man eine moderne Version skandinavischer Küche genießen (€€), abends ist The Bar im Haus ein beliebter Hotspot.

In einem sandfarbigen dreistöckigen Bau aus dem 19. Jh. in der Krystalgade ist Københavns Synagoge 5, von einem geschmiedeten Zaun umgeben, beheimatet. Sie ist der Hauptsitz der jüdischen Gemeinde von Dänemark. Ihre Torarollen wurden während der Besetzung Dänemarks im Zweiten Weltkrieg durch deutsche Truppen auf Initiative des Kopenhagener Bürgermeisters in der Krypta der nicht weit entfernten Kopenhagener Trinitatis-Kirche (>>) versteckt. Während der umfassenden Renovierung kann sie bis auf Weiteres nicht besichtigt werden (www.mosaiske.dk).

Entlang der Peder Hvitfeldts Stræde geht es Richtung Kultorvet (>>), doch zuvor lohnt noch ein Blick ins Souterrain von Nr. 16, einem der klassizistischen Gebäude der Straße, hier hat sich die Galerie mit Verkauf Cityard Gallery & Designer Toys 6 ganz der Graffitikunst verschrieben. Für Kinder gibt es originelle Schwarz-Weiß-Graffitibücher zum Ausmalen.

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