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Regionale Chance

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Die neuen technischen Möglichkeiten und die Verbreitung der Smartphones erlauben es auch stationären Händlern, im Netz gefunden zu werden. Wenn ein regional tätiger Händler heute allerdings einen Webshop ins Netz bringen will, sollte er dies auch und vor allem als Service und Kommunikationskanal für seine bestehende Kundschaft verstehen. Wenn er dann „in alle Welt“ verkauft, umso besser.

Der Vorteil des Internets ist, dass stationäre Händler einfach Termine, Aktionen und Angebote einstellen können, damit die Kunden aus der Region wissen, ob es sich lohnt, einmal vorbeizuschauen. Doch dazu reicht prinzipiell auch eine gepflegte Website – die im Übrigen jedem stationären Händler ohnehin anzuraten ist: Bei Google, der Suchmaschine mit einem Marktanteil von knapp 95 Prozent, haben rund ein Fünftel aller Suchanfragen einen lokalen Bezug. Dementsprechend wird dort nur der Händler gefunden, der im Netz sichtbar ist – beispielsweise, wenn Ortsfremde mithilfe ihres Smartphones ein Modehaus suchen oder treue Kunden sich vergewissern wollen, wie lange der Möbelhändler am Samstag geöffnet hat. Wichtig sind dabei Serviceangaben wie beispielsweise die korrekte Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, eine Anfahrtsskizze und ob Parkplätze vorhanden sind.

Neben Service und Kommunikation hat die Entscheidung für einen Webshop aber auch weitere Vorteile: Der Händler kann sein Sortiment erweitern, ohne dass er seinen Laden zustellen muss, und zudem kann er Kunden aus der Region in sein Geschäft locken, wenn er beispielsweise anbietet, bestellte Ware versandkostenfrei im Laden abzuholen oder bestellte Ware dort umzutauschen.

Für Kunden hat die Kombination aus Onlineshop und stationärem Handel den Vorteil, dass sie sich vor dem Onlinekauf im Laden informieren oder vor dem Kauf im Laden online Informationen einholen können.

Praxisführer E-Commerce

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