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KTU und Dr. Kremer - # 2

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Im Keller waren zwischenzeitlich noch zwei weitere Mitarbeiter der KTU eingetroffen. Es wurde fotografiert, gepinselt, Proben wurden genommen, das letzte kleine Fitzelchen fand seinen Weg in irgendeine Plastiktüte. Dr. Kremer sah den Hauptkommissar die Treppe heruntergekommen. Sie kam ihm entgegen.

„Im Grunde genommen sind wir mit dem Tatort fertig. Ich hab angerufen, dass man die Leiche abholt. Meine Freundin wird die Obduktion vornehmen. Sie hat im Augenblick Dienst.

„Ist das diese lange Blonde?"

"Wieso? Ja, die könnte man als lang und blond bezeichnen. Hab ich jetzt Minuspunkte?“

„Im Gegenteil, ich freue mich schon auf den Kaffee."

Büchner hatte die Antwort erhalten, wegen der er zu Dr. Kremer gegangen war. Er wollte eigentlich nur wissen, wann endlich die Leiche zur weiteren Untersuchung abtransportiert würde.

„Gibt's noch ein paar neue Erkenntnisse?"

"Ich glaube, es gibt nichts Wesentliches mehr, was wir jetzt sofort berichten könnten. Eines könnte uns jedoch weiterhelfen. Der Drehschalter in der Fernbedienung für den Vibrator ist ein seltener Kamerad. So ein Ding gibt es nicht im normalen Handel. So etwas kriegt man nur über den Fachhandel. Vor allem muss man ganz genau wissen, was vorher drin gewesen ist. Entweder der Täter hat das schon vor einiger Zeit mal getestet und die Fernbedienung zerlegt. Oder er selbst hat so etwas zuhause. Wäre ja auch möglich.“ Dr. Kremer grinste und wartet neugierig auf Büchners Reaktion.

„So ein Gerät zuhause? Das ist ja krank. Wer stellt denn überhaupt solche Geräte her?"

Es gibt einige kleine Unternehmen, die sich auf erotische Sonderspielzeuge eingestellt haben. So etwas gibt es durchaus. Ich war schon bei Morlock und habe ihn gefragt, woher er den Sattel bezogen hat. Er sagt, der Sattel käme aus Frankreich, er würde dort nach einem amerikanischen Vorbild gebaut. Die Rechnung wäre noch in der Buchhaltung. Die könnte ich auch gerne haben. Natürlich will ich sie auch. Vielleicht könnt ihr dann über Versandlisten oder Bestellungen nachvollziehen, wer noch so ein Ding hat oder wo in unserer Umgebung noch so ne schnuckelige Maschine herumsteht."

"Würdest du denn so eine Maschine benutzen?“

„Garantiert! Ist bestimmt einfacher, als sich aufwendig einen Typen zu angeln. Und noch viel einfacher, als den Typen morgens wieder rauszuschmeißen."

„Du hast ja ne ziemlich radikale Denkweise.“

„Stell dir vor, Büchner, es gibt sogar Frauen, die sind orgasmussüchtig. Sie brauchen es alle zwei Stunden. Da hast du als Mann keine Chance. Und für so eine Frau ist der Sattel die reinste Erlösung.“

"Ich frage mich sowieso, wo unsereiner noch Chancen hat“, grinste Büchner.

„Lass den Kopf nicht hängen. Ich habe gehört, du hast eine Freundin.“

„Manchmal ja, manchmal nein.„

"Was soll das denn heißen?“

„Tja, wenn die Cora Lust hat, dann habe ich eine Freundin. Wenn die Cora keine Lust hat, dann weiß ich das nicht so genau. Sie hilft mir im Haushalt. Das rechne ich ihr hoch an. Im Bett landen wir nicht mehr allzu oft. Und wenn ich irgendwann mal eine schöne Idee habe, ihr eine Packung Strapse mitbringe oder einen winzigen Tanga, dann hat sie Kopfschmerzen, muss zu ihrer Tochter oder findet andere Ausreden.“

„Eine Packung Strapse, ich lach mich kaputt. Wieso seid ihr überhaupt noch zusammen?“

„Weil ich froh bin, dass ich jemanden gefunden habe, der mit meinen fürchterlichen Arbeitszeiten zurecht kommt."

„Nun, da geht es dir wie mir."

Dr. Kremer blinzelte ihn an, gab ihm einen Knuff in die Seite und drehte ab. Zwei ihre Assistenten erhielten flugs Anweisungen. Sie selbst kümmerte sich um die beiden schwarz gekleideten Männer, die die Treppe herabkamen, um nach dem Leichnam zu sehen.

Fortsetzung folgt...

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