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Rechtliches zu Softwarelizenzen
ОглавлениеSoftwarelizenzen sind nichts anderes als Verträge und für Verträge gilt ganz allgemein der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Das bedeutet, dass sich der Lizenzgeber und der Lizenznehmer über den Umfang der Lizenzvereinbarung und der damit übertragenen Rechte beliebig einigen dürfen.
Für Standardsoftware gilt in der Regel das Friss-oder-stirb-Prinzip. Denn wer Millionen Stück seiner Standardsoftware verkauft, kann nicht mit jedem einzelnen Endverbraucher über die Nutzungsrechte im Einzelnen verhandeln. Wie der Anwender den Inhalt des Lizenzvertrags zu Gesicht bekommt, spielt dabei keine Rolle. Entweder im Installationsprogramm selbst, auf der Verpackung oder auf dem Kaufvertrag. Damit die Lizenzbedingungen gültig werden, ist lediglich notwendig, dass sie vor Vertragsabschluss vereinbart wurden. Und das ist in den meisten Situationen nicht der Fall.
In Online-Shops ist das beispielsweise schon Gang und Gäbe. Bevor der Download beginnt, werden die Lizenzbedingungen dem Kunden vorgehalten, der sie dann bestätigen muss. Ansonsten ist kein Download möglich.