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Wasser als Konsumgut

Wasser ist nicht nur Stoff der Utopie, Mythologie und Religion. Der Mensch benötigt es auch im Hier und Jetzt: zum Leben, zum Überleben und zum Erhalt seiner Gesundheit – bisweilen auf ungewöhnliche Weise. In dem Roman The Water Method Man erzählt John Irving von Fred Tumper, der seit seiner Geburt an einer verengten Harnröhre und damit an vermehrten Blaseninfekten leidet. Ein Urologe rät ihm zur sogenannten Wassermethode. Vor und nach dem Geschlechtsverkehr solle er von nun an große Mengen Wasser trinken, um kräftig den Urogenitaltrakt durchzuspülen. Für John Irving wird der Akt des vielen Trinkens zum Aufhänger seiner absurd-witzigen Wilden Geschichte vom Wassertrinker. Doch die Vorstellung, dass Wassertrinken den Körper »durchspüle« und von schädlichen Substanzen reinige, hat spätestens mit der Lebensreformbewegung gegen Ende des 19. Jahrhunderts Einzug in westliche Gesundheitsideale gefunden. Bis heute zählt Trinken zu den Empfehlungen einer gesunden Lebensweise. Wasser steht in den medizinischen Ratschlägen an erster Stelle.

Wissenswertes zum Wasser

 Robert Koch entdeckte 1883: Verunreinigtes Wasser macht krank.

 Hamburg hat die älteste zentrale Wasserversorgung Europas.

 Wasseraufbereitungsanlagen schützten Städte vor Choleraepidemien.

 Früher gab es Wasserversorgung nur für die Reichen.

 Frankfurt am Main hatte 1882 die erste Kläranlage Deutschlands.

 Die Gemeinden sind verantwortlich für die Wasserversorgung.

 In den 1960ern gab es im Sommer noch oft Wassermangel.

 Rund 123 Liter Trinkwasser verbraucht jeder Deutsche am Tag.

Quelle: https://www.planet-wissen.de/natur/umwelt/ wasserversorgung_in_deutschland/index.html

Wasser. 100 Seiten

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