Читать книгу Eigene LEGO®-Modelle programmieren - Henry Krasemann - Страница 15
Powered Up
ОглавлениеIm Mai 2018 hat die LEGO-Gruppe mit Powered Up den Nachfolger von Power Functions vorgestellt. Mit der neuen Plattform und den überarbeiteten technischen Komponenten sollen Fans noch mehr Spielspaß und Interaktionsmöglichkeiten erhalten, so zumindest das Versprechen des Spielwarenherstellers. LEGO Powered Up basiert auf dem ein Jahr früher vorgestellten LEGO Boost und erweitert die bekannten Power Functions um zusätzliche Soundeffekte und spezielle Bewegungs-Modi.
Zum Start der neuen Plattform gab es für die Fans drei Powered-Up-Sets: Das per App gesteuerte Batmobil sowie zwei Züge aus der LEGO-City-Themenreihe. Diesen lag erstmals die neue Fernbedienung bei.
Power Functions hatte zur Fernsteuerung noch die vergleichsweise störanfällige Infrarot-Technik verwendet. Die Powered-Up-Plattform setzt auf die wesentlich vielseitigere und modernere Bluetooth-Schnittstelle zur Übertragung der Steuerungsdaten. Der Sensor bzw. der Empfänger ist fest in der neuen Batteriebox verbaut, so wie es beispielsweise auch beim Move Hub von Boost der Fall ist.
Der Smart Hub, so der Name der Powered-Up-Steuereinheit, verfügt über zwei Anschlussmöglichkeiten. Hier können zum Beispiel ein Motor sowie ein LED-Licht (Ja, das gibt es jetzt auch!) angeschlossen werden. Bei den Steckern haben sich die Designer für das neuere System von Boost und WeDo 2.0 entschieden.
Zum Start von Powered Up war es übrigens nicht möglich, über den Hub bzw. über die App die bisherigen Power-Functions-Komponenten zu steuern. Auch das eigene Programmieren von Bewegungsabläufen war anfangs noch nicht möglich. Beides wurde später nach und nach erst möglich.
Powered-Up-Stecker