Читать книгу Little Pearl - Madlen Schaffhauser - Страница 5

Kapitel 3

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Avery

Ich laufe durch das Blue House Inn, bin auf der Suche nach der Inhaberin, Chefin, Angestellte. Keine Ahnung, was sie genau ist. Schlussendlich ist das auch egal. Aber womöglich habe ich Glück und sie kann mir weiterhelfen.

Wenn mich nicht alles täuscht, heißt sie Cécile. Ich war wohl in Gedanken, als sie sich mir gestern beim Check-in vorgestellt hat. Ich schätze sie etwas älter als mich. Drei, vier Jahre vielleicht.

Ich habe heute schon einmal versucht, mit – ich bleibe jetzt mal bei Namen Cécile – ihr zu reden, doch da kam gerade ein Typ zu ihr, und ich wollte sie nicht stören. Schließlich habe ich es nicht eilig. Zumindest nicht ganz so eilig.

Im Haus ist es ziemlich still, nehme mal an, dass die anderen Gäste unterwegs sind. Ich habe mich gestern ein bisschen im kleinen Little Pearl umgesehen. Es gefällt mir hier, die Leute, die Atmosphäre, das Kleinstadtleben, weshalb ich mich für den nächsten Schritt entschieden habe.

Ich komme an einem Spiegel vorbei. Aus Gewohnheit werfe ich einen Blick hinein. Ich bin gespenstisch blass. Das war nicht immer so, und liegt daran, dass ich mich mehr in den Häusern verkrieche, statt nach draußen zu gehen, um die Natur zu genießen, wie ich es früher getan habe.

Weil ich Cécile nirgends finden kann, gehe ich nach draußen, und laufe über die weiße Veranda ums Haus herum. Gerade als ich um die Ecke biege, zucke ich zusammen.

»Oh, habe ich sie erschreckt?« Ein Mann mit Glatze und einem weißen Rund-um-den-Mund-Bart steht urplötzlich vor mir. Nach seiner Kleidung und der Rosenschere in seiner Hand zu urteilen, muss er der Gärtner sein.

»Nein«, sage ich, obwohl ich fast zusammengeklappt wäre. Aber das braucht er nicht zu wissen. »Wissen Sie vielleicht, wo ich Miss ...«

Als ich den Satz nicht zu Ende führe, kommt mir der Gärtner zu Hilfe. »Wo Sie Cécile finden können?« Ich nicke und er lächelt mich an. Sein liebenswürdiges Lächeln sorgt dafür, dass meine Beine nicht mehr ganz so heftig zittern. »Sie nimmt gerade die Wäsche ab.« Er zeigt mit dem Daumen über seine Schulter. Als ich seinem Finger folge, sehe ich Cécile, wie sie soeben ein Laken zusammenlegt.

»Vielen Dank.«

»Nichts zu danken. Ich bin übrigens Mr. Moore, der Gärtner.« Er zwinkert mir zu. »Das hätten Sie nie erraten, stimmt’s?«

Ich schmunzle. »Nein, wahrscheinlich nicht.«

Er bückt sich und hebt einen Handschuh auf, der ihm runtergefallen sein muss. »Dann werde ich mal weiter meiner Arbeit nachgehen und Sie nicht länger aufhalten. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Aufenthalt in Little Pearl.«

»Danke, werde ich haben.«

Mr. Moore schenkt mir noch einmal sein angenehmes Lächeln und verschwindet in die Richtung, aus der eben ich gekommen bin.

Cécile kämpft mit einem Laken, als ich bei ihr bin. »Kann ich dir helfen?« Erschrocken dreht sie sich um, ihre Augen weit aufgerissen. »Anscheinend bin ich nicht die Einzige, die so schreckhaft ist«, sage ich entschuldigend.

»Ah, hallo Avery. Macht nichts, ich habe dich nur nicht kommen hören.« Cécile lächelt, es wirkt jedoch ziemlich gezwungen. Sie scheint traurig zu sein.

»Komm, gib mir einen Zipfel.« Ich strecke die Hände nach dem Laken aus. Doch ehe ich es in die Finger bekomme, zieht Cécile es schockiert weg.

»Kommt gar nicht infrage, du bist mein Gast«, sagt sie entsetzt.

»Ach was, das ist doch keine große Sache. Ich habe im Moment sowieso nichts Besseres vor. Außerdem wollte ich mit dir reden. Hast du Zeit?«

»Natürlich habe ich Zeit. Wie kann ich dir helfen?«

»Indem du mir das Laken reichst.«

Wieder taucht bloß ein vages Schmunzeln auf ihrem Gesicht auf. Doch dieses ist nicht mehr ganz so angespannt wie das vorherige. »Na gut.« Schon habe ich ein Laken zwischen den Fingern. »Wie gefällt es dir bisher hier?«

»Ganz gut, ist eine schöne Kleinstadt. Die Leute sind freundlich und zuvorkommend. Und ich habe den besten Burger aller Zeiten gegessen.«

»Im Hometown Diner?«, fragt sie mich.

»Ja, es ist wirklich lecker da. Danke für den Tipp.«

»Keine Ursache. Der Koch ist übrigens ein guter Freund meiner Eltern. Hast du Leyla kennengelernt?«

»Die Bedienung mit braunem, schulterlangem Haar?«

Cécile nickt und nimmt ein zweites Laken von der Leine. Daraufhin reicht sie mir wieder zwei Zipfel. »Sie ist die Adoptivtochter von Dan, dem Koch.«

Ich lache. »Hier kennt wohl jeder jeden. Das gefällt mir.«

»Leider bringt das auch jede Menge Tratsch mit sich und ...« Sie winkt schnell ab und setzt wieder ihr gekünsteltes Lächeln auf.

Ich würde sie gerne nach ihrem Kummer fragen, denn es ist ganz offensichtlich, dass sie etwas plagt. Aber wir kennen uns kaum. Obendrein ist sie meine Gastgeberin. Ganz bestimmt will sie nicht ihre Probleme einer ihrer Kundinnen anvertrauen. Wahrscheinlich ebenso wenig wie ich ihr meine Schwierigkeiten verraten will.

»Warum bist du überhaupt hier? Solltest du nicht Museen besuchen? Souvenirs kaufen? Die Gegend erkunden? An den Strand gehen oder etwas in der Art?«

Ich grinse. Wir wenden uns dem nächsten Laken zu. »Ich bin nicht so der Museums-Typ. Souvenirs verstauben bloß. Aber an den Strand werde ich auf jeden Fall noch gehen.« Mir rutscht fast der Stoff aus der Hand, als ich mich endlich dazu durchringe, ihr die Frage zu stellen, die mir schon längst auf der Zunge brennt. Ich werde etwas nervös. »Eigentlich wollte ich dich fragen, ob du jemanden wüsstest, der einen Job für eine Zweiundzwanzigjährige ohne Ausbildung hat?«

Erst sieht sie mich verwirrt an, dann fragt sie mich freundlich: »Wäre es für die Saison, für ein paar Wochen oder hast du vor, in Little Pearl zu bleiben?«

Ich zucke gleichgültig mit den Schultern. Ich hoffe, es wirkt gleichgültig. »Ich dachte daran, hier sesshaft zu werden. Mir gefällt es in dieser Gegend und ich glaube, es könnte mir an diesem Ort durchaus gefallen.«

»Okay. Was schwebt dir denn so vor?«

»Ich bin nicht sehr wählerisch.« Mit abgebrochenem Studium kann ich das auch schlecht sein.

»Hmm, lass mich überlegen.« Sie legt das Laken zu den anderen gefalteten in den Wäschekorb. Als sie ihre Hände frei hat, klopft sie mit einem Zeigefinger an die Lippen, ehe sie am letzten Betttuch zieht, das noch an der Leine hängt.

Mir klopft das Herz bis zum Hals, während ich auf ihre Antwort warte, für die sie sich meiner Meinung nach viel zu viel Zeit lässt. Irgendwie hoffe ich, sie würde nein sagen und ich könnte weiterziehen. Andererseits, was bringt es mir, wenn ich weiterhin flüchte? Diese Frage hat mir mein Therapeut auch gestellt. Auch da hatte ich keine Antwort darauf.

Ich weiß, ich kann durch die ganze Welt ziehen, ich werde mich nirgendwo wohl fühlen, wenn ich nicht vergessen kann. Es wird also an der Zeit, mich irgendwo niederzulassen. Natürlich wäre es meinen Eltern und meiner Schwester Lea lieber, wenn ich in ihrer Nähe wäre. Aber dort wo ich aufgewachsen bin, erinnert mich zu viel an Andrew, und an das, was passiert ist. Und in all den Orten, durch die ich schon gereist bin, habe ich mich noch nirgends so gut aufgehoben gefühlt, wie in Little Pearl. Das muss ein Zeichen sein.

»Da gäbe es vielleicht jemanden«, meint Cécile und reicht mir einen Teil des Lakens. »Kennst du das Fit for Fun

Ich schüttle den Kopf. »Nein, was ist das?«

»Ein Fitnessstudio. Es liegt an der Main Street, ist sehr beliebt. Du musst eigentlich daran vorbeigekommen sein, als du ins Hometown Diner gegangen bist. Das Gebäude ist in viktorianischem Baustil gehalten und die Fassade aus rotem Backstein.«

»Okaaay«, sage ich gedehnt. In meinem Gedächtnis haben alle Häuser an der Hauptstraße rote Backsteinfassaden.

Scheinbar kann Cécile meine Gedanken lesen, denn sie lacht plötzlich und klatscht sich mit der flachen Hand an die Stirn, wobei ihr das Laken aus den Händen fällt. »Mann, wie kann ich nur so blöd sein?«, sagt sie mehr zu sich selbst, als zu mir. »Doofe Beschreibung, nicht?«

Darf ich eine freche Bemerkung machen? Lieber nicht, schließlich bin ich auf meinen Schlafplatz angewiesen. Zwar bin ich mir ziemlich sicher, dass Cécile nach dem Prinzip handelt: Der Kunde ist König. Trotzdem erlaube ich mir nicht, sie zu beleidigen, egal, ob es nur Spaß wäre.

»Ich werde es dir auf dem Stadtplan zeigen, falls du interessiert bist.«

»Weißt du denn, um was für einen Job es sich dabei handeln würde?«

»So viel mir ist, wärst du hauptsächlich hinter der Bar. Getränke machen und Anmeldungen annehmen, oder so.«

»Das müsste ich hinkriegen«, sage ich im Scherz.

»Dann lass mich dir zeigen, wie du hinkommst.« Wir falten das letzte Laken zusammen, danach hebt Cécile den vollen Wäschekorb hoch und ich folge ihr durch die Hintertür in die Küche. »Danke für deine Hilfe«, meint sie, als sie den Korb auf dem Tisch abstellt.

»Gern geschehen.«

»Warte kurz hier. Wenn du willst, kannst du dir einen Kaffee machen.« Sie deutet auf die Kaffeemaschine rechts von mir, schon ist sie verschwunden.

Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Ich nehme eine der Tassen, die neben der Maschine aufgereiht dastehen und drücke auf einen der Knöpfe. Für Cécile lasse ich auch gleich einen raus. Irgendwas fällt auf der anderen Seite der Tür zu Boden. Dann höre ich Cécile leise eine Agenda oder so etwas zusammenstauchen. Ich grinse vor mich hin. Fluchen kann sie. Bald darauf kommt sie mit einem Stadtplan zurück. Weil auf dem Tisch kein Platz mehr ist, breitet sie die Karte auf der Arbeitsfläche aus, direkt neben der Kaffeemaschine.

Bevor sie sich über den Plan beugen kann, reiche ich ihr eine Tasse. »Ich habe dir auch gleich einen Kaffee gemacht. Du siehst so aus, als könntest du ebenfalls einen vertragen.«

»Oh, super.« Dankbar bläst sie in den Kaffee, ehe sie einen Schluck nimmt. »Dann wollen mir mal sehen.« Sie holt einen Stift aus ihrer Gesäßtasche und zieht die Verschlusskappe mit den Zähnen ab. Während sie die Karte studiert, trinke ich meinen Kaffee. Mit dem Faserschreiber malt sie ein X auf den Plan, unser Standort, wie ich gleich erfahren werde. »Das hier ist das Blue House Inn und das hier ...« Sie fährt mit dem Finger eine Straße nach, bis sie stehenbleibt und ein weiteres X zeichnet. »... das ist das Fitnessstudio. Wie du siehst, ist der Weg ganz einfach. Alles geradeaus und dann um die Linkskurve und schon bist du da.«

Ich nicke. »Werde ich finden.«

»Und was ist mit Wohnungssuche? Hast du dir darüber schon Gedanken gemacht?«

Ich habe bei ihr ein Zimmer für drei Nächte gebucht. Viel Zeit bleibt mir also nicht, um mir eine neue Bleibe zu suchen. Gut, im Notfall kann ich vorübergehend in ein Motel ziehen, was aber nicht unbedingt das ist, was ich will.

»Wenn du möchtest, kannst du fünf weitere Nächte hierbleiben. Ich würde dir auch einen Sonderpreis machen«, meint Cécile, als hätte ich soeben meine Überlegung laut ausgesprochen.

Für einen Moment bin ich zu nichts anderem fähig, als sie fassungslos anzustarren. »Im Ernst?«, frage ich, nachdem ich meine Stimme wiederhabe.

»Ja, warum nicht? Es würde sonst leer stehen. Also, was meinst du?«

Keine Ahnung, ob ich es Zufall, Schicksal oder Glück nennen soll. »Wow, das ist superlieb, danke.«

»Nichts zu danken, schließlich knöpfe ich dir Kohle ab.« Ihr Lächeln wirkt nicht mehr ganz so geknickt wie vorhin, was mich sehr freut.

»Dann will ich mich mal auf den Weg machen.«

»Ich drück dir die Daumen.«

»Das kann ich gebrauchen.« Ich stelle meine leere Tasse in den Abwasch und gehe zur Hintertür. »Wir sehen uns.«

»Den Schlüssel hast du, falls die Tür verschlossen ist, ja?«

Ich nicke und lange mir an die vordere Hosentasche. »Ja, Mami«, ziehe ich sie auf, um sie noch mehr aufzumuntern.

»He, nicht frech werden, sonst überlege ich mir das mit dem Sonderpreis nochmal.« Ihr Lächeln ist jetzt noch ein Stück breiter. Ich glaube, meine Taktik ging auf. Zumindest ein kleines bisschen. Ich drehe am Knauf, da meint meine Gastgeberin hinter mir: »Übrigens, meine Freunde nennen mich Cee.«

Zwar kann ich es immer noch nicht richtig fassen, dass ich hier meine Zelte aufschlagen will, aber mit jedem Schritt, der mich näher zum Fitnessstudio bringt, bekomme ich mehr und mehr das Gefühl, dass ich hier landen musste. Um wieder ins Leben zurückzufinden.

Das bedeutet allerdings nicht, mein Herz würde nicht bis zum Anschlag schlagen, als ich die grün, schwarzen Buchstaben vom Fit for Fun über dem Eingang lese. Für mich ist es eine große Entscheidung, mich für einen Job zu bewerben. Ich hatte gejobbt, war mehrmals Aushilfe in einem Café oder Diner, doch jedes Mal wusste ich, dass ich spätestens nach zwei Wochen wieder würde weiterziehen können. Das kann ich hier natürlich auch, nur will ich irgendwie, dass ich es endlich schaffe, standhaft zu bleiben. Ich will nicht weiter davonlaufen.

Meine Hände zittern bei jedem Zentimeter, mit dem ich mich dem Gebäude nähere, und ich schwitze. Ich reibe die feuchten Hände an meiner Jeans ab. Gerade als ich mich entschieden habe, die letzte Distanz hinter mich zu bringen und nach dem Türknauf zu greifen, kommt mir jemand zuvor und geht mit einer Sporttasche ins Innere. Leise Geräusche von Hanteln und anderen Fitnessgeräten dringen zu mir durch. Ich sehe dem Typ nach, der in Sportkleidung steckt, sodass die Tür vor meiner Nase wieder zufällt. Wahrscheinlich hat mich der Typ gefragt, ob ich auch hinein will, aber wie ich mich kenne, habe ich ihn nur wortlos angestarrt.

Ich schaue durch die Glastür, sehe aber nicht viel, weil sich die Sonne in der Scheibe spiegelt. Wieder putze ich mir die Hände an der Hose ab, atme zweimal tief durch und rede mir Mut zu, schelte mich gleichzeitig für eine Mimose. Es kann ja nicht so schwer sein, nach einem Job zu fragen. Schließlich habe ich das schon mehrfach getan.

Drinnen ist der Lärmpegel einiges höher als vor der Tür. Wummernde Musik kommt aus einem der Nebenräume. Keuchen, Ächzen, Seufzen ist zu hören. Sicher von muskelbepackten Typen, die Gewichte stemmen. Ich war nie sonderlich angetan von Fitnesscentern. Lieber war ich im Wald joggen - besonders mit Andrew.

Schnell schüttle ich die Gedanken an ihn ab und schließe vorsichtig die Tür. Ich hasse es, wenn Türen laut ins Schloss krachen.

Mehrere Frauen stehen auf Laufbändern oder sitzen auf Hometrainern und strampeln sich fit. Weiter hinten entdecke ich einen Mann, der einer Frau bei den Sit-ups hilft. Wozu braucht man Hilfe bei Sit-ups? Ich verdrehe die Augen.

Trotzdem kann ich den Blick nicht von ihnen lassen. Ich nehme an, er ist sowas wie ein Personaltrainer. Sein Tanktop hat die Aufschrift des Fitnesscenters. Also ist er mit Sicherheit ein Angestellter oder so.

Seine Haare sind ganz kurz – vier, fünf Millimeter vielleicht - und schwarz. Wenn ich es richtig erkenne, starrt er soeben auf die Brüste seiner Kundin, die in einem rosa Sport-BH stecken. Ich schüttle den Kopf. Doch dann kommt mir der Gedanke, dass es seine Freundin sein könnte. Ich tadle mich für meine voreiligen Schlüsse. Sie wären ein schönes Paar, beide wahnsinnig durchtrainiert. Sie straffe Beine und Po, von ihrer Oberweite will ich jetzt lieber nicht reden. Er einen irrsinnigen Body, der sich unter seinem enganliegenden Tanktop genau abzeichnet. Mannomann diese Oberarme. Beim Anblick läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen.

Eigenartig, das ist so untypisch für mich.

Ich will gerade wegsehen, als er den Kopf hebt und in meine Richtung sieht. Seine Augen nageln mich fest. Sie wirken dunkel, haben etwas Freches, Faszinierendes, aber auch etwas ... Anziehendes. Etwas das einem die Sprache verschlägt. Ich kann kaum noch klar denken, geschweige denn, mich bewegen, als sich unsere Blicke treffen.

Mir wird warm im Gesicht. Ich fühle, wie sich meine Wangen langsam mit Röte überziehen. Sein Blick macht mich ganz verlegen. Außerdem sollte ich nicht so glotzen, besonders nicht, wenn seine Eventuell-Freundin mich ansieht, als würde sie mich am liebsten mit ihren Blicken erdolchen wollen.

Little Pearl

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