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¿Cómo estás?

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¿De verdad quieres saber? Tenia ganas de escribir en carta. Tengo un problema. Estoy en la cárcel! Jeden Morgen aufs Neue schaut Mario sich ganz verwundert um. Und immer wieder aufs Neue sind die Gitter vor dem Fenster, die Bettwäsche ist kleinweiß-blau kariert, die Wände grau-gelb, die graue Stahltür hat ein Guckloch für den Blick hinein und ist fest verschlossen. Mit dem Spanisch lernen versucht er sein Hirn zu trainieren.


Und Mario erkennt wie viel Einsichten er zurzeit in die verschiedensten Facetten des Lebens gewinnt. Momentan hat er sich stark reduziert. Seine Bedürfnisse beschränken sich auf das minimalste. Er kann sich über den Geschmack einer Orange in den siebten Himmel heben. Die Stunde im grauen, sandigen Hof, umgeben von mit Stacheldraht verzierten hohen Mauern, wird zu einem willkommenen und sehnlichst erwarteten Ritual. Wachtürme starren dabei auf ihn herab.

Mario trainiert bewusst zu bleiben. Er beobachtet sich selbst. Sieht wie er sich langsam verändert. Bald braucht er auch das Reden nicht mehr. Worte, viele Worte hier drin und fast alle sprechen von Leid, Ungerechtigkeit, Elend und Opfersein. Kaum jemand, der wirklich Verantwortung für sein Leben übernehmen will. Genau wie „Draußen“.

Am Ende bleibt das Lachen - Teil II

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