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1. Vorwort

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Das Ähnlichkeitsprinzip ist das fundamentalste Wirkprinzip in der Homöopathie. Heilungsprozesse werden nur dann eingeleitet, wenn das ausgewählte Homöopathikum zum Persönlichkeits- und Beschwerdebild des Patienten passt, denn es gilt: Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt. Das, was in der Homöopathie heilt, ist keine stoffliche Substanz, sondern reine Information.

Information kann man zwar nicht physikalisch messen, sie hat aber nichtsdestotrotz einen mächtigen Einfluss auf die materielle Welt. Sie ist die formende Urkraft allen Seins. Das erkannte bereits der Evangelist Johannes, als er sagte: Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. Hätte Johannes in der heutigen Zeit gelebt, und wäre er Quantenphysiker gewesen, dann hätte er in seiner Formulierung ganz bestimmt „das Wort“ durch den Begriff „Quanteninformation“ ersetzt.

Um überhaupt Ähnlichkeiten erkennen zu können, bedarf es in der Homöopathie sowohl der Arzneimittelprüfung als auch des Wissens über die Signaturen der Ursubstanzen (Ausgangsstoffe). Da kein Homöopath im Voraus weiß, welche spezifischen Heilkräfte sich in der einen oder anderen homöopathisch verarbeiteten Substanz verbergen, müssen diese zuerst an gesunden Testpersonen geprüft werden. Die dabei ermittelten Prüfsymptome werden anschließend detailliert in der Materia Medica aufgelistet und dienen als Grundlage einer jeden homöopathischen Behandlung.

Die Signaturen hingegen beschreiben die Ursubstanzen in ihrem Originalzustand, bevor sie zu Homöopathika verarbeitet worden sind. Wesen und Verhalten von Tieren und Pflanzen, aber auch chemisch-physikalische Eigenschaften von Mineralien und anderen Ursubstanzen verraten sehr viel über die ureigene Heilkraft der daraus entstandenen Homöopathika. Im Licht der Signatur gleicht kein Homöopathikum dem anderen. Jedes hat seine unverwechselbare Charakteristik. Signaturen ermöglichen eine zielsicherere Umsetzung des Ähnlichkeitsprinzips, und dadurch effektivere Verschreibungen in der homöopathischen Behandlungspraxis.

Jeder Homöopath kennt folgendes Problem: Nach gründlicher Anamnese und Repertorisation stehen manchmal immer noch zwei Homöopathika zur Auswahl. Beide Arzneien kommen gleich gut in Frage, weil aufgrund der Ähnlichkeit der Prüfsymptome beide sehr gut zum Patienten passen. Welches von den beiden Arzneien soll er nun dennoch wählen? An dieser Stelle ist das Wissen über die Signatur der Ursubstanzen äußerst hilfreich. Signaturen lassen aufgrund ihrer Bildhaftigkeit Ähnlichkeiten intuitiv viel schneller erkennen.

Signaturen ausgewählter Homöopathika

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