Читать книгу ZECHARIA SITCHIN und der außerirdische Ursprung des Menschen - Zecharia Sitchin - Страница 16

Was Sitchins Beitrag so herausragend macht

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Zecharia Sitchins Arbeit stellt unsere zeitgenössischen Kenntnisse über Wissenschaft und Kulturgeschichte auf den Kopf. In diesem Buch werden wir einige seiner wertvollsten Beiträge gebührend würdigen und uns dabei auf sieben große Themen aus seinen vierzehn Büchern konzentrieren. Bei diesem Buch hier handelt es sich um die interpretierende Biografie eines Mannes, der mit ganzer Hingabe Forscher war. Während einerseits der Fokus auf Sitchins Arbeit als Historiker und Archäologe gelegt wird, soll auch der Mensch selbst in den Mittelpunkt gerückt werden, indem ich seine Forschungsergebnisse nicht nur darstelle, sondern seine Reportagen* auch im Kontext der technologischen Möglichkeiten des einundzwanzigsten Jahrhunderts interpretiere.

Ein wichtiger Aspekt wurde bereits durch den Titel seines ersten Buchs deutlich. Dieser widersprach der laut der modernen Astronomie gültigen Anzahl der Planeten in unserem Sonnensystem. Sitchin zählte zwölf Planeten (worauf er durch die antiken Aufzeichnungen kam), die zeitgenössische Wissenschaft nur zehn (sie lässt den Mond außer Acht, den die Sumerer mit einschlossen). Dieser Buchtitel war vermutlich bereits Sitchins erster aggressiver Schritt. Der zweite war seine Entscheidung, seine umfangreichen Funde und Erkenntnisse drucken zu lassen.

Wichtig ist, dass Sitchins Forschungsergebnisse uns auch den Orbit des zwölften Planeten erklären – Nibiru. In den alten Aufzeichnungen wird er als vier bis fünf Mal größer als die Erde beschrieben. Etwa alle 3.600 Jahre kehrt er in unser Sonnensystem zurück. Während des Großteils seiner elliptischen Bahn befindet er sich nicht in unserem System, sondern im Weltraum jenseits davon.

Sitchin entdeckte, dass die antiken Keilschriftartefakte diesen Planeten als die Heimat von Wesen identifizierten, die vor sehr langer Zeit auf die Erde kamen, um hier zu leben. In den ersten beiden Kapiteln dieses Buchs werden wir uns einige der wichtigsten Eigenschaften und Lebensereignisse der ersten Anunnaki ansehen, die vom Planeten Nibiru auf die Erde kamen, Mitglieder der himmlischen Dynastie der Nefilim.* Ein genauer Blick auf Sitchins Forschungsergebnisse wird uns mit den Aktivitäten und Neigungen dieser ersten Siedler vertraut machen. Wir werden außerdem die Motive einiger dieser Individuen untersuchen, wie sie in den alten Quellen beschrieben wurden. Diese Motive wirken sich auch heute noch auf uns aus.

Sitchins vielleicht wertvollster Beitrag ist die Erklärung, wie die Spezies Mensch erschaffen wurde. Damit werden wir uns in Kapitel 3 näher beschäftigen. Sitchin regt uns mit einer provozierenden Frage zum Nachdenken an: Wurde das Leben von anderswo auf die Erde importiert? Dann weist er auf eine erstaunliche Tatsache hin: Das Leben auf der Erde scheint nicht hierher zu gehören, da es »zu wenig von den chemischen Elementen [enthält], die hier in Hülle und Fülle vorkommen, und zu viel von jenen, die auf unserem Planeten selten sind«.8 Die sieben Tafeln des Enuma elisch erklären uns auf geradezu unschuldige Weise, dass das Leben in der Urzeit hier auf der Erde ausgesät wurde, und zwar während verheerender Ereignisse, die beim Entstehungsprozess unseres Sonnensystems auftraten.

Sitchin weist darauf hin, dass wir sehr gut in der Lage sind, das Verhalten der Anunnaki zu verstehen, da ihre genetischen Spuren in uns modernen Menschen enthalten sind. Er entdeckte das in den Tafelaufzeichnungen.* Enki, der oberste Wissenschaftler der Nefilim, wusste, wie man aus einer der auf der Erde bereits vorhandenen Menschenaffenarten mit Hilfe von Gentechnik durch Verwendung von Anunnaki-Genen ein Mischwesen erschaffen konnte. Als Sitchin diese Informationen entdeckte und übersetzte, betrat er damit Neuland. Dies ist der wohl provokativste Beitrag, den er leistete, da hier die Nutzung von Gentechnik in frühgeschichtlicher Zeit beschrieben wird.

Sitchins Forschung beleuchtete zahlreiche weitere Themen, darunter das Liebesleben der Anunnaki (detailliert beschrieben in Kapitel 4) und ihre Raumfahrttechnologie, die in Kapitel 5 behandelt wird. Er erzählt uns auch von Rivalitäten, die zu verheerenden Kriegen zwischen verschiedenen Fraktionen der Nefilim führten. In Kapitel 6 nehmen wir daher die Themen Krieg und Kriegsführung genauer unter die Lupe. Die Kampfbereitschaft der Anunnaki führte auch zur ersten Atomexplosion auf der Erde, wodurch eine wichtige Anunnaki-Einrichtung auf dem Sinai zerstörte wurde – zusammen mit den Städten Sodom und Gomorra.** Diese lange zurückliegenden Ereignisse sind für die Zukunft der Erde von Bedeutung, jetzt, wo diese zerstörerischen Technologien in der Moderne sozusagen »neu erfunden« wurden.

Sitchins Forschung entführt uns tief in die Geschichte unserer Erde und an die Grenzen der modernen Wissenschaft und Astronomie – und, wie in Kapitel 7 deutlich wird, darüber hinaus. Das Material in diesem Buch soll die Arbeit Zecharia Sitchins ehren und unsere Vorstellung davon erweitern, wer wir sind, warum wir hier sind und wohin wir als Erdbewohner streben.

Da wir inzwischen alle von den modernen Technologien und Raumfahrtkonzepten wissen, können wir begreifen, was Sitchin intuitiv als wahren Inhalt dieser uralten Tafelaufzeichnungen identifizierte. Wir können unser modernes Wissen auf die Weltraumaktivitäten anwenden, die in den alten Aufzeichnungen thematisiert werden. Als 1990 das amerikanische Original von Sitchins Buch Die Hochtechnologie der Götter erschien, stellte er auf dem Cover eine scharfsinnige Frage: »Erreicht die moderne Gesellschaft endlich den Wissensstand der vorgeschichtlichen Zeit?« Heute kennen wir die Antwort: Ja, definitiv!

Sitchin war überzeugt, dass seine Interpretationen sich auf solide Recherche und akkurates Quellenstudium stützten – und dem hartnäckigen Recherche-Handwerker Sitchin gelang es, selbst schwer zugängliche Quellen aufzuspüren. Zudem war er zuversichtlich, dass seine Erkenntnisse auf allgemein zugänglichen Beweisen beruhten – zugänglich für alle Menschen, die bereit waren, die Sprachen der Texte aus dem Altertum zu erlernen.

Sitchin zeigt sich in seinen Publikationen als unbeirrbarer Forscher, als talentierter, engagierter und effizienter Reporter, als mutiger und zuversichtlicher Autor. Sein charakteristischer Mut ermöglichte es ihm, das gängige Paradigma zu verschieben. Wer danach strebt, die Grenzen des Wissens zu erweitern, ist gut beraten, sich Zecharia Sitchin zum Vorbild zu nehmen. Denn er gab sich nicht mit den existierenden Erklärungen zufrieden. Er war die eine Person, die sich nicht mit den bereits vorhandenen Erklärungen zufriedengeben wollte, weil sie die Gewissheit spürte, das jenseits dieser Erklärungen neue Erkenntnisse auf uns warteten. Wir sollten seine Leistungen als einzigartiges Geschenk an uns heutige Erdenbewohner betrachten. Denn nun ist die Zeit gekommen, sich von Sitchins tiefen Vorstößen in die Vor- und Frühgeschichte inspirieren zu lassen. Dadurch eröffnet sich uns die Chance, die Zukunft der Menschheit und der Erde zu entdecken.

Die Arche der Wiederentdeckung sticht in See. Man könnte sie die »Sitchin-Arche der Entdeckung« nennen. Begleiten Sie mich bei diesem informativen und sogar aufregenden Abenteuer, bei dem wir die uralte Vergangenheit erkunden, die Sitchin zutage gefördert hat. Das wird es uns als moderne Menschen ermöglichen, uns auf diesem Planeten weiterzuentwickeln und zur Entstehung einer erleuchteten Zukunft beizutragen.

*Tells sind Hügel in der Wüste, bei denen es sich um mit Sand bedeckte Ruinen frühgeschichtlicher Siedlungen handelt. Ein bedeutender Tell in Ninive enthielt die von Sanherib und Assurbanipal errichtete Bibliothek, in der sich gestapelte, katalogisierte und konservierte Tontafeln befanden. Um die 25.000 Tafeln, bei denen es sich erwiesenermaßen um Kopien »alter Texte« handelte, wurden von Sir Austen Henry Layard aus ihrer Ruhestätte geholt. Wie in Sitchins erstem Werk Der zwölfte Planet berichtet, kennt man diese Artefakte heute als »eine der größten Sammlungen akkadischer Texte«.

*Diese Sammlung sumerischer Tafeln wurde erstmals von Leonard W. King im Jahr 1902 unter dem Titel Seven Tablets of Creation veröffentlicht.

*Zu Sitchins umfangreichem Werk gehören auch zwei Bücher, in denen er detailliert die Orte beschreibt, die er mit seinen Fan-Reisegruppen besuchte (Details siehe Bibliografie).

**Sitchins Studienreisen führten seine Fans in das Britische Museum in London, zu frühgeschichtlichen Stätten in Südengland, nach Malta und Italien.

*Interessanterweise traf sich kurz vor Sitchins Tod im Oktober 2010 einer seiner größten Anhänger mit ihm. Sitchin diktierte ihm einige zentrale Erkenntnisse, über die er seine engeren Freunde noch in Kenntnis setzen wollte. Unter anderem betonte er dabei, dass er sich in all seinen Werken haargenau an die Originalquellen in Form der Tafeln gehalten habe.

*Einzelheiten zu diesem Besuch finden sich in Sitchins Buch Auf den Spuren alter Mythen (US 2007) in dem Kapitel »Begegnungen im Vatikan«.

*Sitchin bezeichnete sich selbst stets als Reporter.

*Die Nefilim waren, wie Sitchin erklärt, die Anführer der Anunnaki. Die Anunnaki waren in dieser Gesellschaft das »Fußvolk« oder die Arbeiter.

*In seinem letzten Buch Als es auf der Erde Riesen gab beschreibt er ein genetisches Forschungsprojekt, das er gerne hätte durchführen lassen, um Anunnaki-Gene in Skeletten nachzuweisen. Leider starb er, ehe es verwirklicht werden konnte.

**Es wird berichtet, der bei dieser Explosion entstandene »Böse Wind« habe jedes Lebewesen in Ur vernichtet und nur die Gebäude zurückgelassen. Die Atombombenabwürfe in Japan im zwanzigsten Jahrhundert hatten die gleichen Auswirkungen, wie sie aus dem alten Sumer beschrieben wurden.

ZECHARIA SITCHIN und der außerirdische Ursprung des Menschen

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