Читать книгу Der Finanzwesir - Was Sie über Vermögensaufbau wirklich wissen müssen. Intelligent Geld anlegen und finanzielle Freiheit erlangen mit ETF und Index-Fonds - Albert Warnecke - Страница 13

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Das magische Dreieck der Geldanlage

Das magische Dreieck der Geldanlage stellt die fundamentalen Zusammenhänge zwischen Rendite, Risiko und Liquidität dar.

Die 2-von-3-Regel

Sie können immer nur zwei von drei Dingen haben, nie jedoch alle drei. Wer Ihnen z. B. eine sichere Anlage verspricht, die kontinuierlich und kräftig wächst und dazu noch verlustfrei von einem Tag auf den anderen verkauft werden kann, der lügt.


Das magische Dreieck der Geldanlage

Quelle: Finanzwesir

Rendite

Rendite bedeutet: Was wirft das Investment ab? Wie hoch sind die Zinsen, wie viel Dividende bekomme ich und gibt es Kurssteigerungen?

Sicherheit

Wie stark kann der Wert des angelegten Vermögens schwanken, besteht sogar die Gefahr eines dauerhaften Verlustes? Wenn ja: Bis hin zum Totalverlust?

Liquidität

Wie schnell lässt sich ein investierter Betrag verflüssigen, also wieder zu Bargeld machen oder in ein Bankguthaben umwandeln? Fallen dafür Strafkosten an oder müssen Abschläge beim Verkaufspreis hingenommen werden?

Je schneller eine Anlage zu Geld gemacht werden kann, umso liquider ist sie.

Wie positionieren sich die wichtigsten Anlageformen im Dreieck?

Tagesgeld

Tagesgeld ist liquide und sicher (zumindest alle Beträge, die vom deutschen Einlagensicherungsfonds gedeckt sind), aber es bringt kaum Rendite.

Aktien

Aktien bringen eine ordentliche Rendite und sind schnell verkauft, also liquide. Aber es gibt keine Garantie auf steigende oder auch nur stabile Kurse. Aktien sind riskant.

Anleihen

Das Anleihenuniversum ist groß. Eine deutsche Staatsanleihe ist sicher und liquide, bringt aber keine Rendite. Eine Unternehmensanleihe ist liquide und bringt eine deutlich höhere Rendite als eine deutsche Staatsanleihe, aber dafür trägt man als Anleger auch das Risiko, dass die Anleihe nicht mehr bedient werden kann, wenn das Unternehmen in Schwierigkeiten gerät.

Immobilien

Immobilien sind definitiv nicht liquide und auch die Rendite ist in den meisten Fällen äußerst gering. Zum Ausgleich dafür trägt man das Risiko, dass eine Biogasanlage in der direkten Nachbarschaft errichtet, eine Umgehungsstraße gebaut wird oder in 20 Jahren die Wärmedämmung als Sondermüll entsorgt werden muss.

Meine Meinung: Die selbst genutzte Immobilie ist eine Lifestyle-Entscheidung und keine Kapitalanlage.

Fazit

Die einzelnen Anlageklassen unterliegen dem 2-von-3-Gesetz, ein Portfolio aber nicht.

Durch die geschickte Kombination einzelner Anlageklassen stellen Sie Rendite, Sicherheit und Liquidität so ein, wie es zu Ihnen passt. So wie es die Profis auch machen.

Nur die Portfoliobetrachtung interessiert. Das unterscheidet die Profis von den Hobby-Tradern.

Andreas Clenow, Hedgefunds-Manager im Buch Stocks on the move

Ray Dalio, Gründer des Hedgefonds Bridgewater, schlägt in die gleiche Kerbe:

Die Art und Weise, wie Sie am besten arbeiten, ist die bestmögliche Diversifizierung. Durch Diversifikation verbessere ich meine Rendite-Risiko-Relation um den Faktor fünf.

Fangen Sie mit 100 Prozent Tagesgeld an und mischen Sie solange Aktien dazu, bis die Wunschrendite erreicht ist. Oder bis Sie die Schwankungen nicht mehr ertragen.

Wie das geht, lernen Sie in diesem Buch.

Der Finanzwesir - Was Sie über Vermögensaufbau wirklich wissen müssen. Intelligent Geld anlegen und finanzielle Freiheit erlangen mit ETF und Index-Fonds

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