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Inhalt

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1Die Magie Grados

Auf Spurensuche – eine Annäherung

2Die Tür, durch die kein Kaiser ging

Flanieren in die Vergangenheit: Über den »vollsten Beifall« der Gäste aus dem Hause Habsburg, verruchte Begegnungen am dunklen Strand und eine kleine Schwindelei.

3»Für die Haut gibt’s nur die Adria«

Warum Grado gesund ist, selbst wenn man stundenlang bis zu den Knien im Meer steht und plaudert. Und wie aus dem Fischerdorf überhaupt erst ein See- und Kurbad wurde.

4Alpenfloh und Butterstizzi

Zwei Schwestern machen die Villen des Baron Bianchi zum Sommerziel für Adel und Bürgertum. Ein Stammhalter wird mit blauen Handtüchern gefeiert. Und in einen alten VW passen 45 Koffer.

5Eine »Naturgewalt« entdeckt Grado

Eine Wiener Unternehmerstochter setzt sich ein Hotel in den Kopf, ihr Mann opfert seine Künstlerkarriere und die Pension Fortino wird zu einem der Flaggschiffe des Seebades.

6»Das Meer ist auf Dauer auch nicht abendfüllend«

Der Schriftsteller Egyd Gstättner über die Entdeckung des vergessenen Secessionisten Josef Maria Auchentaller und die Entstehung seines historischen Grado-Romans.

7Schlafen in der Badewanne

Karl Bianchi erzählt – vor fast 100 Jahren – über das 13-mal zerstörte Grado, über 23-jährige Ehen ohne Streit (+ 30 Tage) und über verrückt tanzende Kurgäste. Er hofft auch, dass »Grados Boden dereinst wieder zu Österreich gehören möge«.

8»Bin angekommen«

Yves Saint Laurent schätzte die Villa Reale, Marc Chagall schickte Zeichnungen. Das Kochbuch der Hanni Schöffmann ist heilig. Gegen schlechtes Wetter gibt es eine Garantie. Und Scherentiere schreiben Zettel, ehe sie verspeist werden.

9Der Fischerbub und das Eis

Einem kleinen Dorf im Friaul verdankt Grado gleich mehrere seiner Villen. Von denen es die meisten nicht mehr gibt. Wäre die Nichte Adele Bloch-Bauers nicht kränklich gewesen, gäbe es auch viele Kinderbücher nicht.

10Rückzugsort

Was die Villa Erica mit der idyllischen Lagune zu tun hat, in der nicht nur Pier Paolo Pasolini einen Film drehte, guter Fisch serviert wird und kleine casoni vom früheren Haupterwerb der Gradeser zeugen.

11Ohrringe und andere Beweise

Über bekannte und heimliche Affären, tragische Liebschaften und erheiternde Gspusis in Grados Villen. Und über ein Buch, das zum gefragten Strand-Utensil wurde und ein Sittenbild seiner Zeit zeichnete.

12Feiern im »Saint Tropez« der Adria

Grado war nicht nur nach der vorletzten Jahrhundertwende mondän – von der Callas bis zu großen Fußballstars verstanden es Gäste auch später, in der Villa Bernt gut zu essen und zu tanzen.

13»Beim dritten Kamin links«

Warum Straßennamen und Hausnummern in Grado Nebensache sind. Wieso der Erzengel Michael Lilien trägt. Und in welcher Villa »Madonnina del Mare« auch schon zu hören war. Ein kleiner Rundgang.

14»Die Gradeser hassen Papier«

Was wurde am 7. Juli 1897 eröffnet, und wenn wir schon dabei sind: Wie war an diesem Tag das Wetter? Es gibt vermutlich nichts, was Bruno Scaramuzza über Grado nicht weiß.

15»Die Schaukel steht immer noch«

Wieso ein ebenso grandioser wie tröstlicher Eislauf-Olympiasieg auf Rollschuhen in Grado begann. Warum ein Formel-1-Weltmeister sich nicht erinnern will. Und weshalb ein Erzkomödiant nur Genuss und Glück verspürte.

16Rezepte aus dem Gradeser Zuhause

Der Reisende, der an die Adria kam, hat nicht immer die italienische Küche gesucht – aber als er sie in Grado gefunden hat, wuchs sie ihm vor allem in den Villen an Herz und Magen.

17Villa Reale: Gesetztes Essen statt beliebigem Buffet

Die Küche der Villa Reale hat einen weithin guten Ruf, die Rezepte sind ein wohlgehütetes Geheimnis. Aber für dieses Buch verrät Sabine Vianello einige besonders köstliche wie den Branzino in der Folie oder das Orangen-Tiramisu.

18Villa Erica: Der Klassiker auf dem Tisch

Unbedingt ohne Tomaten zubereiten, aber vor allem: Sagen Sie nie Fischsuppe zu einem Gradeser Boreto. Auch wenn der Fisch auf dem Teller schwimmt. Fisch kommt auch noch in einigen anderen Erica-Varianten vor.

19Ville Bianchi: Die Vorfreude auf dem Menüständer

Über Jahrzehnte Fixpunkt: Die abwechslungsreiche Küche und das Salat- und Nachspeisenbuffet. Matschkerer wussten schon am Morgen, worüber sie mittags und abends matschkern – und es doch genießen wollten.

20Ein bisschen Grado am Burgring

Was ein Szegediner Hummerkrautfleisch mit Grado zu tun hat, und wie Starkoch Christian Domschitz im Wiener »Vestibül« auch für Gradeser Gäste Saltimbocca alla romana und grüne Minestrone zaubert.

Die Villen in Grado – Chronologie

Quellen und weiterführende Literatur

Bildnachweis

Dank

Namenregister

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