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Lebensalter

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So wie sich das Jahr durch die 5 Elemente bewegt, durchläuft auch das Pferd von der Geburt bis zum hohen Alter die verschiedenen Elemente. Der Zyklus beginnt dabei mit dem Wasser. Beobachtet man junge Fohlen, sind sie noch sehr ängstlich und verstecken sich oft hinter der Mutter. Sie verbringen die ersten neun bis zwölf Monate im Element Wasser, dessen Emotion die Angst ist. Mit dem Beginn der Geschlechtsreife folgt dann die Holz-Zeit. Sie beginnt beim Pferd mit etwa zwölf bis achtzehn Monaten und dauert während der ganzen Pubertät an, die bis etwa zum vierten oder fünften Lebensjahr geht. Es ist die Zeit der Junghengstkämpfe und des „Sich-Ausprobierens“, in der Pferde sehr emotional aufschäumend und dickköpfig reagieren können.

Darauf folgt das Element Feuer, in dem sich das Pferd als junges erwachsenes Pferd bewegt. Es ist voller Kraft und Schönheit, bewegt sich gern und ist auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit. Diese Phase beginnt mit etwa vier bis fünf Jahren und dauert bis etwa zum zehnten Lebensjahr. Zwischen dem zehnten und zwölften Jahr kommt der Zeitpunkt, wo die Pferde ruhiger werden und ihre Erde-Phase beginnt. Das Reiten wird etwas gemütlicher, das Interesse an Aufregung nimmt ab und das für Futter zu. Oft verändert sich in dieser Zeit auch noch mal das Aussehen des Pferdes: Die athletische Jugendfigur wird etwas runder und fülliger, es können sich Figurprobleme insbesondere während der Weidezeit einstellen, da sich das Pferd auch ohne Reiter jetzt zunehmend weniger bewegt.


Während seines Lebens durchläuft ein Pferd alle Elemente und deren Energien. Daher können sich sowohl der Charakter als auch gesundheitliche Themen im Lauf der Jahre stark wandeln. (Foto: Christiane Slawik)

Die Erde-Zeit geht im Alter zwischen sechzehn und Anfang zwanzig in die Metall-Zeit über, die geprägt ist von einem ruhigen, wohlüberlegten Charakter und Altersweisheit. Die Pferde in diesem Alter können zu großen Lehrmeistern für junge Reiter werden, sie blicken auf ein Leben voller Erfahrungen zurück und bringen das Stück Gelassenheit mit sich, um auch unsichere Reiter gut zu tragen. Hat man in der Erde-Zeit noch mit Übergewicht gekämpft, wandelt es sich in den Abschnitt, wo die Pferde eher abbauen und „eckig“ werden. Die Muskulatur wird weniger, die Kruppe sieht kantiger aus und es kommt die Zeit, wo man eingeweichte Heucobs zufüttern muss, um überhaupt das Gewicht zu halten. Zwischen Mitte und Ende zwanzig schließlich beginnt wieder die Wasser-Zeit und die Pferde werden zunehmend ängstlicher. Man wird bei vielen Haltungen nachdenken, die Pferde zumindest nachts aus der Gruppe zu nehmen und separat aufzustallen, weil sie oft das untere Ende der Rangordnung einnehmen, jedem Streit (mit Jüngeren!) aus dem Weg gehen und dadurch zu wenig Schlaf und Futter bekommen. Sie reagieren auch empfindlich auf nasskaltes Wetter, denn das schwächt die Nieren. So schließt sich der Kreis der Elemente im Lauf eines Lebens von Wasser zu Wasser.

Lebensabschnitte


(Zeichnung: Jb:design)

Erkenne Dein Pferd in den 5 Elementen

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