Читать книгу 3.333 Seiten geballte Erotik und hemmungsloser Sex - Eva van Mayen - Страница 48
Klaus, der Fußballer
ОглавлениеEin Arm griff nach Manfred. Ein starker Arm. Abrupt wurde er zur Seite gerissen. Der Arm gehörte zu Klaus. Manfreds ehemaliger Nebenspieler im Fußballverein. Mit Klaus kickte er jahrelang im Mittelfeld. Ein eingespieltes Team. Das sogar dreimal von der untersten Liga an aufgestiegen war. Eigentlich spielten sie damals immer noch in der Bedeutungslosigkeit. Aber es schien den Mädchen zu imponieren. Gemeinsam mit Klaus erlebte Manfred so manche heiße Nacht.
Klaus hielt zwei Gläser in der Hand. Darinnen schwappte eine dunkle Flüssigkeit.
„Whisky Cola?“
“Wie in den alten Zeiten. Hau weg das Zeug!“
Manfred setzte das Glas an und kippte in einem Zug die Flüssigkeit hinunter. Dabei merkte er, dass er auch irgendetwas Kleines zusätzlich runtergekippt hatte. Er hob die Augenbrauen.
„Na, was könnte das gewesen sein?“, fragte Klaus verschmitzt.
“Weiß ich nicht!“
„Na, dann denk mal scharf nach.“
Aber Manfred fiel nichts Passendes ein.
“Du wirst mich heute Nacht noch lieben, mir die Füße küssen. Klein, länglich, blau. Und hält mindestens vier Stunden an.“
“Warum soll ich dich lieben?“
Manfred war nach seinem jüngsten Erlebnis auf der völlig falschen Fährte. Er dachte schon, Klaus wäre schwul geworden. Denn dass er eine Viagra-Pille geschluckt hatte, war ihm nun klar geworden. Klaus sah das große Fragezeichen in mitten von Manfreds Gesicht und lachte lauthals los.
“Nicht mich sollst du lieben. Ich will nicht von dir gevögelt werden. Um Gottes willen. Aber deine Frau könntest du mal wieder glücklich machen. Und das blaue Ding hält wenigstens vier Stunden lang.“
Manfred knuffte Klaus auf den Oberarm und lachte ihn an. Sichtlich froh darüber, nun aufgeklärt worden zu sein.
“Lass dich nicht aufhalten, alter Kumpel. Geh zu deiner Frau. Und erzähl mir morgen, was los war. Und übrigens: Danke für die tolle Fete!“
Manfred lächelte, knuffte Klaus nochmals und ging durch den Saal zu Tanja und den anderen Gästen an seinem Tisch. Die Zahl der Tischgäste hatte sich allerdings ganz schön ausgedünnt. Beide Töchter waren mit den Söhnen von Anita und Tom verschwunden. Tanja saß mit Tom und Anita alleine am Tisch. Als Manfred wieder hinzukam hörte er, wie angeregt die drei sich unterhielten. Offensichtlich war ihnen nicht aufgefallen, dass er schon ein ganzes Weilchen weg war.
“Wo sind denn unsere Töchter?“, wollte Manfred sofort wissen.
“Manfred, Manfred, du wirst alt. Hast du denn nicht gesehen, wie hübsch die beiden Söhne von deiner Schulfreundin und ihrem Mann sind? Kannst du dir nicht denken was da passiert ist?“
Verschmitzt grinste ihn Tanja an. Alles klar, dachte sich Manfred, und wenn der Vater schon auf Abwegen wandelt, warum nicht gleich auch die Töchter.
Die Zeit ging ins Land. Man unterhielt sich prächtig. Die Musik trug ihres zum Gelingen des Festes bei. Manfred und Tanja, Anita und Manfred, Tom und Tanja, tanzten immer wieder im Wechsel miteinander. Sie unterhielten sich prächtig.