Читать книгу Gedankenkraft! Mit Kraft Ihrer Gedanken erzeugen Sie "Wunder"! - Karina Bernd - Страница 3

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Unsere gigantische Welt „Gehirn“ hinterlässt Spuren!


Spannend, unser Gehirn ist eine Galaxie und hochkomplex, selbst Wissenschaftler stehen zeitweise noch vor einem großen Rätsel. Die Gehirnforschung zählt zu den bedeutendsten Wissenschaften unserer Zeit.

Aufgepasst! - das Gehirn schläft nie! Die überragende Schöpfung, „unser Gehirn“ arbeitet immer unter Hochspannung. Interessant, denn Experten sprechen von Billionen Nervenzellen, die das Organ „Kopf“ bilden. Jede Zelle ist miteinander vernetzt und diese winzigen Stränge, die diese Zellen miteinander verbinden, sollen etwa 6 Millionen Kilometer lang sein.

Genau, diese Millionen von Kilometern an Nervenleitungen, ist es, was den Menschen ausmacht. Diese vielschichtigen Vernetzungen geben Tag und Nacht, Sekunde für Sekunde Signale weiter.

Unser Geist ist ein phänomenaler vieldimensionaler Krafterzeuger, der gleichzeitig mit mehreren Aktivitätsebenen umgehen kann. Unser Gehirn funktioniert auf verschiedenen Frequenzbereichen, die sich auf verschiedene Bewusstseinszustände beziehen. Es werden Gedanken, ob bewusst oder unbewusst weitergeleitet, die sich in unseren Gefühlen zeigen. Sie formen umfassend alles: „Unseren Charakter und Persönlichkeit, unsere Macken und Angewohnheiten, unsere Kommunikation und Gesundheit, usw.“!

Im Gehirn werden Denkmuster und Glaubensbekenntnisse sowie Handlungsanweisungen seit unserer Geburt als auch des täglichen Bedarfs gespeichert. Somit hinterlassen alle Erfahrungen in unserem Leben, ob positiv oder negativ Spuren in unserem Gehirn.

Folglich kann unser Geist ununterbrochen auf Daten zurückgreifen, welche ausschließlich auf Erfahrungen und Erlebnisse, Denkmustern und Glaubensbekenntnissen beruhen.

Es ist so, neue gefühlsintensive Eindrücke, die wir bewusst wahrnehmen, lösen im Gehirn einen elektrischen Impuls aus, der durch Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin, Adrenalin und viele andere Urstoffen von Nervenzellen zu Nervenzellen weitergegeben werden. Je stärker und häufiger der Impuls von außen erfolgt, desto besser prägt sich dies in unserem System ein. Unsere Datenbank „Gehirn“ speichert die Informationen, die wir dann jederzeit abrufen können.

Viele Versuche belegten, dass unser Gehirn mit all seinen elektromagnetischen Impulsen Energiefelder erzeugt, deren Senderadius bis zu 2,5 Meter sein kann. Jedoch der Senderadius, der vom Herzen erzeugten elektrischen und magnetischen Energie ist weitaus bis zu 60-mal größer als der des Gehirns. Die elektromagnetischen Energien des Herzens werden durch unsere Gefühle aufgebaut und erstrecken sich rund um unseren Körper (lt. MyCraty, 2004).

Spiegelneuronen

Was sind Spiegelneuronen? Das sind spezielle Nervenzellen in unserem Gehirn, die den Menschen zum mitfühlenden und sozialen Wesen machen. Sie sind dafür verantwortlich, dass wir derart mitfühlend und empathisch auf unsere Mitmenschen reagieren und alles mitempfinden können, was sie empfinden .

Gefühle können ansteckend sein. Daran sind die Spiegelneuronen verantwortlich! Jemand lächelt Sie an und unwillkürlich lächeln Sie zurück oder irgendeiner lacht lauthals und Sie lachen mit, ob Sie wollen oder nicht. Falls ein Mensch Ihnen gegenüber gähnt, müssen Sie sofort mit gähnen. Oder irgendwer stößt sich den Musikknochen am Ellenbogen an, der sehr schmerzhaft ist und plötzlich fühlen auch Sie den Schmerz.

Spiegelneuronen werden auch Simulations- oder Empathieneuronen genannt und besagen: Falls Sie eine Handlung beobachten, werden die entsprechenden Spiegelneuronen im Gehirn aktiv. Sie erzeugen Signale, die Ihrem Gehirn suggerieren, als würden Sie selbst die Handlung durchführen. Durch die Simulation der Handlung entstehen Gefühle, die auch entstehen würden, wenn Sie die Handlung selbst durchführten.

Dieser Ablauf im Gehirn ist die Grundlage für emotionale Empathie, da Sie automatisch nachempfinden, was Ihr Gegenüber fühlt. Oder Sie sehen eine Handlung und Gefühle werden in Gang gesetzt oder Sie sehen und hören von dem Weltgeschehen und hoppla, Emotionen werden ausgelöst. Allerdings reagieren diese nur, wenn das beobachtete Verhalten uns selbst bekannt ist oder zum eigenen Repertoire gehört.

Spiegelneuronen sind es auch, die dafür verantwortlich sind, dass wir mal weinen, wenn wir uns gerade einen traurigen Film anschauen oder herzhaft lachen müssen, denn die Szenen gaukeln uns vor, als würden wir das tatsächlich erleben. Oder wenn wir ein schönes oder schreckliches Erlebnis sehen oder hören, dann reagieren unsere Nervenzellen in dem Moment genauso, als ob wir das, was gerade zu sehen und zu hören ist, selbst erleben würden.

Nachdem die Spiegelneuronen aktiv waren und die entsprechenden Emotionen wachgerufen sind, setzt in der Regel eine Aktionshemmung ein. Dies ist notwendig, damit Sie nicht wahllos jedes beobachtete Verhalten nachmachen oder die Erlebnisse emotionalisieren. Auch, damit Sie nicht laufend von den Gefühlen anderer übermannt werden. Die Aktionshemmung kann ebenso durch Ihren Verstand erfolgen.

Spiegelneuronen funktionieren unbewusst. Ihr ansteckender Effekt wirkt, ohne nachzudenken.

Bei Kleinkindern sind diese Aktionshemmungen übrigens wesentlich schwächer ausgeprägt, sodass sie dazu neigen, fast alles nachzumachen.

Wie wird was im Gehirn gespeichert!

Wir sind mit unserem Wissen infiziert, … doch unsere Unwissenheit ist noch erheblich.

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass wir neues Wissen zunächst im Ultra-Kurzzeitgedächtnis speichern, und zwar nur 20 Sekunden lang. Unwichtiges löscht das Gehirn wieder. Wir vergessen es einfach. Falls wir Informationen für wichtig halten, wandert sie ab ins Kurzzeitgedächtnis und bleiben da für etwa eine Stunde. Jedoch, wenn wir eine Information mehrmals abrufen und das für eine gewisse Dauer - wie zum Beispiel Vokabeln büffeln, Gedichte lernen usw. also ein paar Mal wiederholt haben – dann legen sie sich ins Langzeitgedächtnis.

Interessant, Forschungsergebnisse zeigen, dass wir uns Dinge besser merken können, wenn Gefühle im Spiel sind, wenn wir mit Begeisterung lernen, den beruflichen und persönlichen Erfolg hoch motiviert angehen, in glückstrahlender Freude Dinge tun und Menschen stets positiv begegnen. Der bekannte hochgehaltenen „ Flow“ stellt sich ein und begleitet Sie, weil Ihr Körper vermehrt Glückshormone ausschüttet.

Ganz gleich, wann immer Sie Situationen herbeiführen, die intensive Gefühle auslösen, dann erinnern Sie sich selbst noch nach Jahren daran. Sei es an die ersten Worte unseres Kindes, das Parfüm unserer Mutter oder an außerordentliche berufliche und persönliche Situationen, unterschiedliche Gesten, Worte und fröhliche Begegnungen, usw. Sie meißeln sich wie eine Gravur in unseren Zellen ein.

Einige fragen sich, ob das Gedächtnis bei so vielen Informationen eines Tages nicht völlig überfüllt ist! Was meinen Sie?

Nein, diese Sorge ist unbegründet. Jedes gesunde Gehirn besitzt eine unvorstellbare Speicherkapazität, von der wir höchstens 20- bis 30-Prozent nutzen. Der Rest liegt brach. Schade. Zumal es ganz und gar einfach wäre, die passiven Gehirnareale zu aktivieren.

Beachtenswert, unser schöpferisches Gehirn verändert sich ein Leben lang, auch noch im Alter. Unter anderem fanden Forscher heraus, dass sich bis zum Lebensende immerzu neue Hirnzellen bilden, dank eines Reparaturprogramms des Nervenzentrums. Die Neurowissenschaftler nennen die Fähigkeit des Gehirns zum ständigen Umbau „Plastizität“.

Nach Adam Riese lässt uns unser Gehirn niemals im Stich, vorausgesetzt, wir sind bereit ständig neues hinzuzulernen, neue Erfahrungen zu erleben und mit Freude aktiv den Alltag zu bestreiten.

Gedankenkraft! Mit Kraft Ihrer Gedanken erzeugen Sie

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