Читать книгу Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis - Leveke Brakebusch - Страница 23

Hashimoto-Thyreoiditis und zusätzliche Autoimmunkrankheit

Оглавление

Eine 26-jährige Frau bemerkt nach der Geburt des ersten Kindes eine stetige Gewichtszunahme trotz normaler Essensmenge. Die Konzentrationsfähigkeit hat nachgelassen. Sie ist ständig müde, friert, klagt über depressive Verstimmung und Angstzustände. Die Untersuchung beim Schilddrüsenspezialisten ergibt eine Hashimoto-Thyreoiditis.

Unter Schilddrüsenhormonen geht es etwas besser, die Gewichtszunahme kann gestoppt werden, auch die Stimmung bessert sich. Im Laufe der Jahre stellen sich zahlreiche unklare Symptome ein, wie Muskelschmerzen insbesondere im Nacken, Nervenentzündungen, Haarausfall, trockene Augen, Gelenkschmerzen und Hautveränderungen. Die Untersuchung bei einem Rheumatologen kann nach fünf Jahren eine weitere, eine rheumatologische Krankheit nachweisen.

Zehn Jahre lang kann mit L-Thyroxin eine zufriedenstellende Hormoneinstellung erreicht werden, dann treten erneut Unterfunktionssymptome auf, trotz normaler Schilddrüsenwerte im Blut. Nach Umstellung auf ein T3/ T4-Präparat kommt es zu einer erheblichen Besserung. Die täglichen Abläufe sind durch die rheumatologische Erkrankung zwar eingeschränkt, aber die Lebensqualität wird von der Erkrankten als gut bezeichnet. ■

Familie mit Hashimoto-Thyreoiditis

Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis

Подняться наверх