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Hashimoto-Thyreoiditis und die Familie

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Durch eine Hashimoto-Thyreoiditis werden nicht selten auch familiäre Probleme ausgelöst. Bei einigen Betroffenen findet sich eine erhöhte Reizbarkeit, andere versinken in trauriger Stimmung. Ihre Familie erkennt Sie oft nicht wieder. Gut gemeinte Ratschläge wie »Mach doch mehr Sport und iss weniger« ohne Kenntnis der Erkrankung verschärfen die Situation. Der Erkrankte wird missverstanden und nicht selten als faul und psychisch krank eingeschätzt.

Hashimoto-Thyreoiditis verursacht oft Probleme im Umgang mit der Familie und Freunden.

Klären Sie Ihre Familienangehörigen genau über die Krankheit und ihre Auswirkungen auf. Die Hashimoto-Thyreoiditis kann eine schwierige Krankheit sein, auch für die Angehörigen. Es ist wichtig, dass Sie sich nicht als Belastung oder »Zumutung« für Ihre Familie empfinden. Sie haben sich die Krankheit nicht ausgesucht. Kinder können oft sehr gut mit Krankheiten in der Familie umgehen. Erklären Sie ihnen, warum Sie nicht so belastbar sind wie andere Menschen. Langfristig werden Sie Ihren Kindern durch das Leben mit Problemen und mit Krankheit eine bessere Grundlage für spätere Problembewältigung mitgeben, als es durch ein sorgenfreies Leben möglich wäre. Aufgrund der in einigen Fällen zahlreichen Krankheitsbeschwerden können Beziehungen zerbrechen, aber auch enger werden. Dies gilt für Freundschaften ebenso wie für die Partnerschaft. Wo die Freundschaft schon vorher nicht belastbar war, wird sie an der Krankheit möglicherweise zerbrechen. Hashimoto kann eine große Belastung für Familie und Freunde sein. Diese Belastung gemeinsam zu tragen, kann Freundschaften und Beziehungen aber auch intensiver werden lassen.

Beziehungen können sich trotz vieler Probleme intensivieren.

Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis

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