Читать книгу Bodyrecomposition - Der naturale Weg zur Strandfigur - Matthias Kreutzfeldt - Страница 6
Funktionsweise der Bodyrecomposition
ОглавлениеEine Bodyrecomposition ist lediglich eine Veränderung des Körpers unter abgestimmten Einsatz moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse in Ernährung und Training. Dem Körper werden genau die Nährstoffe zu dem Zeitpunkt und in der Menge zur Verfügung gestellt, wann er sie braucht bzw. am besten verwerten kann. Durch das gezielte Zusammenspiel und Timing lassen sich Fetteinlagerungen weitgehend vermeiden, weiterhin werden dennoch die Voraussetzungen für einen Muskelaufbau geschaffen.
Dies geht einher mit einem zielorientierten abgestimmten Training, welches je nach Kalorienverteilung den Trainingsreiz für einen Muskelaufbau bzw. Muskelerhalt setzt. Nach dem Training nimmt der Körper aufgrund der verbesserten Insulinsensitivität die Makronährstoffe besser auf. Dieser Zustand wird durch das sogenannte „Carb Back Loading“ (CBL) mit vielen Kalorien aus Kohlenhydraten und Eiweiß sowie die Vermeidung von Nahrungsfetten ausgenutzt.
Es werden also lediglich Ernährungswissenschaft und Training miteinander kombiniert um beste Ergebnisse zu erhalten. Unter Insulinsensitivität versteht man das Ansprechen der Körperzellen bzw. der Insulinrezeptoren auf das anabole Speicherhormon Insulin. Insbesondere die Muskulatur, das Fettgewebe und die Leber sind hier von Bedeutung. Eine hohe Insulinsensitivität bedeutet, dass für eine Reaktion nur eine geringe Menge Insulin nötig ist. Umgekehrt ist eine niedrige Insulinsensitivität mit einem schlechten Ansprechen der Körperzellen und einer großen Menge an Insulin für eine Reaktion gleichzusetzen.
Eine geringe Insulinsensitivität wird auch als Insulinresistenz bezeichnet. In der Bodyrecomposition nutzt man das verbesserte Ansprechen der Körperzellen auf das Hormon Insulin, nach dem Training dadurch, dass die meisten Kalorien des Tages nach dem Training konsumiert werden. Zusätzlich sorgt man durch den Post-Workout-Shake (PWS) mit hochglykämischen Kohlenhydraten für eine hohe Insulinausschüttung durch die Bauchspeicheldrüse. Große Mengen insbesondere an Kohlenhydraten können aufgrund der verbesserten Insulinsensitivität nach dem Training gegessen werden ohne die Gefahr, dass diese als Fett eingelagert werden. Hierbei ist zu beachten die Kohlenhydrate mit Eiweiß zu kombinieren und Fette weitgehend zu vermeiden. Fette werden durch den über die Kohlenhydrate steigenden Blutzuckerspiegel und der davon ausgelösten Insulinausschüttung durch die Bauchspeicheldrüse, unweigerlich vom Speicherhormon Insulin in die körpereigenen Fettzellen eingelagert.