Читать книгу Untergang oder Freiheit - Wir haben keine Wahl! - Michael Schulz - Страница 21

Gegen Pfand bekommt die Bank Banknoten

Оглавление

Hat die Bank ausreichend Pfand bei der Zentralbank hinterlegt und ein entsprechendes Guthaben auf ihrem Zentralbankkonto, kann sie bis zur Höhe des dort vorhandenen Guthabens Banknoten bei der Zentralbank abrufen. Die Zentralbank vermindert dafür das Zentralbankguthaben der Bank um den Nennwert der auszugebenden Banknoten und stellt diese zur Abholung bereit.

Wir erinnern uns: Das Zentralbankguthaben ist das Gegenstück zu den hinterlegten Wertpapieren. Also werden parallel zur Bereitstellung der Banknoten und zur Verminderung des Guthabens auch die für den bereitgestellten Betrag hinterlegten, also verpfändeten Wertpapiere eingezogen. Die Bank kann diese Wertpapiere dann nicht mehr zurückfordern.

Die Bank selbst hat für die von der Zentralbank erhaltenen Banknoten in der Regel keine Verwendung. Sie fordert sie nur an, um sie auf deren Wunsch an ihre Kunden auszuzahlen, also an Personen, die ein Konto mit einem Guthaben bei der Bank haben.

Wird eine Banknote an einen Kunden ausgezahlt, wird das Banksaldo des Kunden bei dieser Bank verringert. Der Kunde hat danach die Banknote in der Hand und kann diese dazu verwenden, um Waren und Dienstleistungen zu bezahlen, sprich, um sie an andere Personen weiterzureichen. Dieses Weiterreichen von Banknoten kann prinzipiell beliebig oft geschehen. In der Praxis wird die Banknote früher oder später aber wieder bei einer Geschäftsbank auf ein Konto eingezahlt werden. Wenn diese Bank mehr Banknoten hat, als sie für die Auszahlung an ihre Kunden benötigt, kann sie diese an die Zentralbank zurückgeben.

Untergang oder Freiheit - Wir haben keine Wahl!

Подняться наверх