Читать книгу Giri - Michael T. Köhler - Страница 6

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„Hallo, Mick!“

„Phil, Du hast schon wieder diesen Ausdruck in den Augen“, bemerkte Mick während er sich setzte.

„Diesen Ausdruck?“

„Nun, nennen wir es eine Mischung aus Hoffnungslosigkeit und Gehetztsein.“

„Oh, Mick. Das trifft es ziemlich genau auf den Punkt.“

Die Bedienung kam und brachte Phil einen Cappuccino.

„Für mich auch einen, bitte.“

„Es gibt zurzeit eine Bande, die Leute entführt und Lösegeld erpreßt.“

„Das klingt nicht gut.“

„So ist es. Die haben bereits vier Entführungen ausgeführt und wir hatten nicht den Hauch einer Chance, ihnen auf die Spur zu kommen, obwohl wir alle diese Fälle begleitet haben.“

„Haben sie die Opfer denn wieder freigelassen?“

„Ja, alle sind wieder frei. Und alle sind soweit unversehrt, auch wenn sie nicht sonderlich gut behandelt wurden. Du kannst Dir vorstellen, welcher Druck auf meiner Abteilung lastet. Vier Entführungen und kein Fahndungserfolg.“

„Ich habe in der Presse gar nichts davon gelesen.“

„Das ist der einzige Punkt, in dem wir erfolgreich waren. Alle Entführungen liefen vollkommen diskret ab.“

Der Cappuccino kam.

„Und Du möchtest, daß ich mir die Akten ansehe und prüfe, ob ich eine neue Idee habe?“

„Ja, so ist es. Allerdings bin ich einige Schritte weitergekommen. Ich habe vielversprechende Ansatzpunkte.“

„Die sind in den Akten?“

„Ja. Du wirst alles zur Verfügung haben, was ich weiß und herausgefunden habe.“

„Gut, dann gib mir mal die Unterlagen.“

Phil legte einen Ordner auf den Tisch.

„Du weißt, wie immer?“

„Ja, streng geheim. Keine Sorge.“

Phil nickte.

Dann hob er erneut an.

„Da ist noch etwas. Wir haben das Haus der Tsukinos freigegeben. Du kannst mit Miko ihre persönlichen Sachen abholen.“

„Gut. Das wird sie sicher freuen.“

Giri

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