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Einige Tage nachdem ich getötet worden war …

»Hey, was hast du gesagt?« Mit Mühe zügelte ich meinen Ärger, als ich den jetzt verstummten Kerl in der Gildenhalle ansprach.

Nachdem ich gerade erst zum zweiten Mal gestorben war, hatte ich vorgehabt, meinem Körper ein paar Tage Ruhe zu gönnen und etwas für meine Psyche zu tun. Doch dann war mir der heutige Tag dazwischengekommen. Ich hatte immer noch strikte Anweisung, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, also war ich in die Gilde gekommen, um zu sehen, ob es nicht irgendwelche leichten Jobs als Gepäckträger oder so was gab …

»Komm schon, Gepäckträger oder so was? Deine Party hat lauter Oberklassemitglieder. Warum suchst du dir keine richtige Arbeit? Du musst denen ein echter Klotz am Bein sein, was, du Lusche?« Der Typ wirkte wie ein Krieger, und während er sprach, grinste er seinen Trinkkumpanen zu.

Ignorier ihn einfach.

Ich war erwachsen und konnte mich auch so verhalten. Nach all dem Scheiß, den ich mir jeden Tag von Aqua anhören musste, würde ich mich nicht von einem dahergelaufenen Säufer provozieren lassen.

Zugegeben, seine Worte waren nicht ganz falsch. Meine Gefährtinnen mochten alle seltsame Macken haben, aber sie gehörten dennoch den höchsten Klassen an. Wenn wir als Gruppe effizienter wären, würde vielleicht auch unsere finanzielle Situation nicht so finster aussehen. Und ja, ich war ein Abenteurer, die unterste Klasse. Einen Moment lang wusste ich wirklich nicht, wie ich darauf reagieren sollte.

Doch der Typ schien meine Weigerung, auf seine Beleidigung einzugehen, als Unfähigkeit aufzufassen. »Hey, warum sagst du nichts, Schwächling? Mann, du ziehst mit drei scharfen Weibern rum, als wolltest du ’nen Harem gründen – und dann sind auch noch alle aus den höchsten Klassen. Ich wette, du besorgst es ihnen jeden Tag richtig, was?«

Die gesamte Gilde brach in Gelächter aus. Diejenigen, die meine Geschichte kannten, runzelten allerdings die Stirn und musterten mich eindringlich.

Unbewusst ballte ich die Hände zu Fäusten, aber die Menschen um uns herum halfen mir, meine Wut unter Kontrolle zu halten. Ich würde nicht darauf eingehen.

Während ich noch so dastand, sprangen mir Megumin, Darkness und Aqua bei, um mich zurückzuhalten.

»Kazuma, du darfst dich nicht auf sein Niveau herablassen. Mich kümmert nicht, was er über mich sagt.«

»Sie hat recht, Kazuma. Er ist nur ein Säufer. Ignorier ihn.«

»Ja! Er ist nur neidisch, weil du uns hast! Mir ist das egal. Vergiss ihn einfach!«

Sie hatten recht. Der Kerl war der Stereotyp eines Unruhestifters. In Manga sah man ständig Typen wie ihn. Es gab keinen Grund, sich auf einen Streit mit ihm einzulassen. Ich biss die Zähne zusammen und versuchte, mich zu beruhigen, doch dann sagte der Typ etwas, das ich nicht ignorieren konnte.

»Wie schön für dich, dass deine mächtigen Freunde die ganze Arbeit für dich erledigen! Ich würd zu gern in deinen Schuhen stecken – dann müsste ich nie mehr einen Finger krumm machen! Hey, wie wär’s, wenn wir tauschen?«

»Kannste haben! Tauschen wir!«, brüllte ich.

Alle in der Halle verstummten.

»Hä?« Den Krug noch in der Hand, gab der Krieger, der sich über mich lustig gemacht hatte, einen dümmlichen Laut von sich.

»Ich hab gesagt: Klar, lass uns tauschen! Ich hab deinem Schwachsinn lange genug zugehört. Ja, ich gehöre zur schwächsten Klasse, das geb ich zu! Aber! Wiederhol noch mal, was du danach gesagt hast!«

»K… Kazuma?« In Aquas Stimme lag ein Anflug von Panik über meinen plötzlichen Ausbruch.

Der Typ sprang darauf an, um mich weiter zu provozieren. »Danach? Was ich danach gesagt habe? Ich hab gesagt, dass du drei scharfe Weiber hast und dass du wohl ’nen Harem gründen willst …«

Ich schlug mit der Faust auf den Tisch, sodass alle im Saal erschraken. »Scharfe Weiber?! Ein Harem?! Hast du Tomaten auf den Augen? Siehst du hier irgendwelche scharfen Weiber? Nenn mich verrückt, aber ich seh keine! Warum tauschen wir nicht, damit du klar siehst?!«

»W… Was?!« Meine drei Gefährtinnen deuteten auf sich selbst und murmelten vor sich hin.

»Wo sind denn all die scharfen Weiber, von denen du redest?! Hm? Du wärst gern wie ich? Hast du das nicht gesagt?!«

Ich hatte den Kerl am Kragen gepackt, als hinter mir eine ängstliche Stimme erklang: »Ähm …« Aqua versuchte, etwas zu sagen, während sie zitternd die Hand hob, als sei sie die Sprecherin der drei.

Ich ignorierte sie und fuhr fort: »Und danach, hm? Irgendwas darüber, dass meine mächtigen Freunde die ganze Arbeit erledigen? Dass ich keinen Finger krumm machen muss?«

»T… Tut mir leid … Ich hab zu viel getrunken und mich hinreißen lassen … A… Aber du weißt schon … Das Gras ist immer grüner und so … Du wirkst absolut gesegnet … Du hast doch gesagt, du würdest mit mir tauschen? Warum machen wir das nicht für einen Tag? Tausch für einen Tag den Platz mit mir, Abenteurer! Seid ihr Jungs einverstanden?« Er blickte zu den anderen, die an seinem Tisch saßen.

»Mir egal … Wir haben heute eh nur eine Goblinjagd-Quest.«

KONOSUBA! GOD'S BLESSING ON THIS WONDERFUL WORLD! – Light Novel 02

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