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3. Kapitel: Josephs Ankunft

1

Am achtundzwanzigsten des vierten Mondes

im ersten Jahr der sieben fetten Jahre

kam Joseph ins Gebiet von Heliopolis

und sammelte das Korn der Gegend ein.

2

Als Joseph dieser Stadt sich näherte,

entsandte er zwölf Männer vor sich her

zu Pentephres, dem Priester von Heliopolis,

und ließ ihm sagen:

Ich kehre heute bei dir ein,

dieweil es Mittag ist und Zeit zum Speisen;

auch ist die Sonnenhitze groß;

drum möcht ich unter deines Hauses Dache mich erquicken.

3

Als Pentephres dies hörte,

freut er sich sehr und spricht:

Gepriesen sei der Herr, der Gott des Joseph!

Mein Herr! Für würdig hält mich Joseph.

4

Und Pentephres berief den Aufseher des Hauses

und sprach zu ihm:

Setz schnell mein Haus instand

und richt ein Gastmahl her,

weil Joseph, Gottes Held, heut zu uns kommt!

5

Als Asenath vernahm,

der Vater und die Mutter kämen von dem Erbgut heim,

sprach sie voll Freude:

Ich gehe

und will den Vater und die Mutter sehen,

weil sie von unserm Erbgut kommen;

es war zur Erntezeit.

6

Dann eilte Asenath ins Zimmer,

wo ihre Kleider lagen,

und zog ein feines Linnenkleid,

aus Scharlach und aus Gold gewirkt, sich an,

mit einem goldnen Gürtel,

und an den Armen trug sie Spangen,

und an den Beinen goldne Binden

und um den Hals wertvollen Schmuck und seltene Steine.

die allseitig geschliffen waren,

dazu die Namen der ägyptischen Götter trugen,

die allenthalben eingegraben waren

auf Spangen und auf Steinen.

Sie setzte einen Turban sich aufs Haupt,

band um die Schläfen sich ein Diadem,

verhüllte ihren Kopf mit einem Schleier.

Joseph und Asenath

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