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Vorwort

Fast jedes Buch hat ein Vorwort. Und ich frage mich immer: warum? Muss man den Leser vorbereiten, auf das, was Ihn erwartet?

„Sei vorsichtig beim Lesen. Du könntest Dir weh tun! Papier hat scharfe Kanten.“

Oder: „Deine Gefühle könnten verletzt werden! Hast Du einen guten Psychiater?“ Kann sein…

Vielleicht will man dem Leser auch nur den Einstieg leichter machen.

„Du wirst merken, die ersten 300 Seiten sind etwas zäh. Aber kämpfe Dich bitte durch, dann wird’s noch richtig gut. Am Ende.“

Oder: „Falls Du den Überblick verlierst – ich fasse im Vorwort schon mal zusammen, was Dich erwartet.“ Kann auch sein… Andere Autoren fühlen sich verpflichtet, dem Leser zu erklären, warum sie dieses Buch geschrieben haben.

„Dieses Thema liegt mir schon seit meiner Kindheit am Herzen. Schon, als ich zum ersten Mal unser Sofa angezündet habe, Weihnachten 1971, wusste ich: eines Tages schreibe ich ein Buch über meine Pyromanie.“

Oder: „Du, lieber Leser, wirst, genau wie ich, erkennen, wieviel Schönheit in einem abgekauten Apfel innewohnt. Lass Dich ein. Lass Dich von mir begleiten auf Deiner Reise in die

Magie des Alltäglichen.“

Naja, kann auch sein…

Es scheint also eine gewisse Relevanz zu haben, dieses Vorwort. Deshalb will ich mich da mal nicht eitel zurückhalten, sondern auch sowas schreiben.

Thema: den Leser vorbereiten. Also, Euch erwartet ziemlich viel Schwachsinn. Lustiges, Blödes, auch ab und zu etwas Ernstes, aber im Grunde ein Haufen Quatschkram mit hier und da ein paar Zentimeter Tiefgang.

Thema: den Einstieg leichter machen. Also, da gibt’s nicht viel zu erklären. Die Texte sind bunt durcheinander gewürfelt.

Abgesehen von der Fortsetzungsreihe „Herr M.“ baut auch nix aufeinander auf. Hier mal 'n Gedicht, da mal 'ne Anekdote, und dort mal 'n Songtext. Weiter nichts.

Thema: Warum das Buch geschrieben wurde. Also, wegen der Beatles. Oder wegen Prince. Oder wegen der Rolling Stones. Immer wieder bringen Bands bislang unveröffentlichtes Material raus. Da dachte ich: das kannste auch. Über die Jahre habe ich viel Quatsch geschrieben, und nun war es an der Zeit, den ganzen Kram mal zu sortieren – in Buchform. Viel mehr steckt nicht dahinter.

Der Eine oder die Andere werden sich jetzt fragen:

WAS SOLL DAS????

Nix. Und damit wäre dann auch schon der Buchtitel erklärt.

Kommen wir jetzt zu den Danksagungen.

Obwohl… die sind ja meist am Ende eines Buches, oder?

Naja… dann hab ich ja noch etwas Zeit, darüber nachzudenken.

Und jetzt viel Spass beim Lesen.

A.G.

Hinweis: Ein paar Texte sind schon vor über 20 Jahren geschrieben worden. Also nicht wundern, wenn mal von D-Mark o.ä. die Rede ist. Okay? Danke.

Noch was: Ich bitte, die, Rechtsschreibfehlers und, Zeichensetzungsfehlers zu, entschuldiken. Mein Korrekturleser ist zwar, ein lieber, Kerl, aber, Legastheniker.

Was soll das

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