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FELDNOTIZ 5 DIE ACHT FUNKTIONEN

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Im Laufe meiner Arbeit und Forschung sind mir viele verschiedene Arten von feinstofflichen Wesen begegnet. Was Energie, Bewusstsein, Absichten und dergleichen mehr betrifft, können sie sich stark unterscheiden, doch sie alle haben acht Merkmale oder Funktionen gemeinsam. Wenn wir diese Funktionen verstehen, sind wir auch in der Lage, die Techno-Elementale zu verstehen. Bei diesen glorreichen Acht handelt es sich um Identität, Organisation, Austausch, Stoffwechsel, Generativität, Verbundenheit, Holopoiesis und Sichtbarwerden.

Jedes feinstoffliche Wesen, dem ich begegnet bin, besitzt eine Identität. In den meisten Fällen handelt es sich dabei nicht um das, was wir als »Persönlichkeit« bezeichnen, es sei denn, wir haben es mit einem menschlichen Wesen in Geistform zu tun. Die Identität eines feinstofflichen Wesens kann extrem einfach sein, nicht mehr als ein Fokuspunkt, der sich kaum von der Heiligkeit, der Grundidentität aller Dinge, unterscheiden lässt. Sie kann aber auch viel, viel komplexer als alles sein, was Sie und ich je manifestieren könnten. Allgemein formuliert ist die Identität, um einen Ausdruck aus der Chaos- und Systemtheorie zu verwenden, ein »Attraktor«, der den Energien, aus denen sich ein feinstofflicher Organismus zusammensetzt, Kohärenz verleiht.


Abb. 1. Acht Funktionen feinstofflicher Organismen

Diese Identität drückt sich, nach meiner Erfahrung, nicht durch einen Namen aus. Die meisten feinstofflichen Wesen, denen ich begegnet bin, tragen und verwenden keine Namen, wie wir das tun. Stattdessen steht die identifizierende »Signatur« oder Schwingung eines feinstofflichen Wesens – also wer und was es ist – oft im Zusammenhang mit seiner Funktion, seiner Rolle in einem größeren spirituellen Ökosystem. Oder, bei höher entwickelten, komplexeren Wesenheiten, ist sie wie eine in eine Sinfonie eingebettete Melodie – das Thema, das in unzähligen Variationen und Arrangements gespielt wird. In mystischer Hinsicht handelt es sich um das Licht ihres Seins, die Ausstrahlung, die sie erzeugen und der ganzen Schöpfung zum Geschenk anbieten.

Als mir damals mein erster Mentor und Partner begegnete, konnte ich an der Gesamtheit der von ihm ausstrahlenden Schwingungen erkennen, wer er war. Diese »Signatur-Schwingung« war sein Name, aber ich hätte sie nicht in Worten wiedergeben können. Der Einfachheit halber nannte ich ihn »John«, aber das war ein von mir gewählter Name, eine praktische Bezeichnung für etwas, das mein sprachliches Ausdrucksvermögen überstieg.

Mir ist noch kein feinstoffliches Wesen begegnet, das keine völlig einzigartige Identität besessen hätte. Ein solches Wesen kann eng vernetzter Teil eines kollektiven Bewusstseins oder Energiefeldes sein, wie es bei manchen Natur- und den meisten Elementargeistern der Fall ist, aber seine individuelle Ausdrucksform ist stets einzigartig. Ein Grund dafür besteht darin, dass kein Wesen in einem Vakuum agiert, getrennt von der übrigen Schöpfung. Alle Wesen agieren in einer Umwelt (selbst wenn diese Umgebung sich weit jenseits von allem befindet, was wir wahrnehmen, erleben oder uns vorstellen können) und in Beziehung zu anderen Wesen und Zuständen. Diese Beziehungen, dieses Eingebundensein, sind bei jedem Wesen einzigartig, wie kurzlebig sie auch sein mögen, und das interagierende Wesen wird in einem gewissen Maß von dieser Einzigartigkeit geformt.

Ich veranschauliche es Ihnen an einem Beispiel: Es gibt eine Engel-Spezies, deren Aufgabe darin besteht, Menschen Licht zu senden und ihnen zu helfen. Einerseits scheinen diese Engel einander völlig ähnlich zu sein – aus Licht geboren, Licht verkörpernd und zum Ausdruck bringend. Doch wenn ein solcher Engel mit einem Menschen interagiert, vor allem wenn das, wie es bei »Schutzengeln« der Fall ist, über einen längeren Zeitraum geschieht, passt sich sein Energiefeld diesem Menschen an, stimmt sich auf ihn ein. Damit wird die Identität dieses Engels unterscheidbar von der eines Engels, der einen anderen Menschen unterstützt. Ich stelle es mir so vor: Alle Engel dieses Typs (aufgrund meiner biologischen Ausbildung und meiner ökologischen Perspektive betrachte ich sie als eine »Spezies«) weisen sozusagen die gleiche energetische Melodie auf, aber jeder Engel repräsentiert ein anderes Arrangement dieser Melodie, komponiert in Reaktion auf den Menschen oder die Menschen, für den oder die dieser Engel zuständig ist.

Das zweite Merkmal ist Organisation. Damit meine ich, dass jedes feinstoffliche Wesen ein kohärentes Energiefeld aufweist, eine spirituelle Substanz, die so organisiert ist, dass dieses Wesen seine Identität zum Ausdruck bringen und seine Absichten und Aufgaben in seiner Umwelt erfüllen kann. Mit anderen Worten, es hat einen »Körper«. Weil feinstoffliche Wesen nicht durch physikalische Gesetze und Notwendigkeiten eingeschränkt sind, sehen solche Körper nicht so aus wie die Körper, die wir aus der physischen Welt kennen, und verfügen über andere Eigenschaften. Aber dennoch gibt es sie. Die in Feldnotiz 3 erwähnte Aktivität des Aufrechterhaltens verleiht diesen Körpern Präsenz und Dauerhaftigkeit.

Austausch ist das dritte Merkmal. Alle feinstofflichen Wesen tauschen Energie mit ihrer Umwelt aus, genau wie physische Wesen. Doch anders als bei physischen Organismen geht es dabei oft nicht um Nahrungsaufnahme. Manche feinstofflichen Wesen werden tatsächlich von den verschiedenen Lebensenergien genährt, die in den feinstofflichen Welten zirkulieren, doch andere erhalten diese Kreisläufe aufrecht. Zum Beispiel bin ich wiederholt Devas begegnet, die aus höheren spirituellen Dimensionen lebenspendende Energien empfangen, Energien von so hoher Frequenz, dass sie von Wesen in niedrigeren Dimensionen nicht wahrgenommen oder empfangen werden können. Die Devas absorbieren diese Energien und strahlen sie dann in einer Form wieder aus, die von den in ihrer Obhut stehenden Wesen assimiliert werden kann. Eine passende Metapher wäre hier eine Ölraffinerie, wo aus Rohöl Benzin gewonnen wird, mit dem dann Autos betankt werden können.

Die Funktion des Austauschs steht in direktem Zusammenhang mit der Aktivität der Weitergabe, die ich in Feldnotiz 3 eingehender beschrieben habe.

Diese Fähigkeit, Energien auszutauschen, ist eine Funktion der Identität und Organisation eines feinstofflichen Organismus. Sie bedeutet außerdem, dass er in der Lage ist, die Energie, die er mit seiner Umwelt austauscht, zu verarbeiten. Er verfügt also über einen Stoffwechsel, einen Prozess, der Homöostase ermöglicht, also die Aufrechterhaltung eines ausgewogenen, harmonischen persönlichen Energiefeldes.

Das ist für ein feinstoffliches Wesen genauso wichtig wie für einen physischen Organismus.

Wie bereits erwähnt, besitzen feinstoffliche Organismen Generativität. Damit ist gemeint, dass sie Energien vielfältiger Art generieren und ausstrahlen. Dabei kann es sich um eine Stoffwechselfunktion des Organismus handeln oder um ein natürliches Ergebnis seiner Identität, aber in vielen Fällen beruht es auf bewusster Absicht. Wie ich in Feldnotiz 4 schrieb, gibt es Wesen, vor allem solche aus den engelhaften oder devischen Entwicklungslinien, deren Funktion darin besteht, spirituelle und feinstoffliche Energien zu erzeugen, die Segen spenden, nähren, Kraft geben und erleuchten.

Ein sechstes Merkmal ist die Fähigkeit, Verbundenheit herzustellen und Beziehungen aufzubauen. Kein feinstoffliches Wesen existiert für sich allein. Es ist darauf angewiesen, an seiner Umwelt zu partizipieren, und sei es nur, um seine Bestimmung zu entfalten und zu erfüllen. Es muss Verbundenheit herstellen und Beziehungen eingehen.

Holopoiesis oder der Impuls, Ganzheit zu erschaffen, ist das siebte Merkmal, eines, das sich ganz natürlich aus der Herstellung von Verbundenheit und Beziehungen ergibt. Wie ich schon erwähnte, definiert Lee Irwin Empfindungsfähigkeit als den Impuls, in Beziehung zu treten, aber ich möchte hier noch einen Schritt weiter gehen. Innerhalb der Schöpfung gibt es einen Impuls, einen Wunsch, die Ganzheit zum Ausdruck zu bringen, die dem Heiligen innewohnt, dem schöpferischen Mysterium, das die Quelle von allem ist. Dieser Impuls manifestiert sich als die Empfindungsfähigkeit, die in allem Lebendigen gegenwärtig ist, wie einfach die jeweilige Lebensform auch sein mag. Beziehungen sind der Weg, aber die Ganzheit ist das Ziel. Ein Merkmal der Empfindungsfähigkeit, über die alle feinstofflichen Wesen verfügen – und überhaupt alle lebendigen Energien in all ihren Erscheinungsformen –, ist der Impuls, Beziehungen zu knüpfen und mit anderen Wesen zu interagieren und dadurch Ganzheit zu manifestieren.

Als Mystiker nenne ich diesen Impuls Liebe. Liebe sorgt für Verbundenheit. Sie bindet die Schöpfung zusammen und schafft Beziehungen, die immer wieder ermöglichen, diese Liebe zum Ausdruck zu bringen. Für mich geht es bei Empfindungsfähigkeit und Liebe darum, der Liebe Ausdruck zu verleihen, die das Herz aller Dinge ist. Und dieser Impuls ist allen feinstofflichen Wesen angeboren.

Das bedeutet allerdings nicht, dass alle feinstofflichen Wesen automatisch liebevoll und wohlwollend sind. Bei manchen wurde dieser Impuls verzerrt und verdunkelt, was zur Pathologie des Bösen führt. Doch selbst bösartige Wesenheiten versuchen, Ganzheit zu erschaffen. Nur tun sie das auf eingeschränkte, selbstsüchtige und letztlich zerstörerische Art, die Risse in der größeren Ganzheit der Schöpfung verursacht.

Auch bedeutet es nicht, dass von feinstofflichen Wesen Holopoiesis und Liebe in einer Form zum Ausdruck gebracht werden, die wir inkarnierte Menschen als Zuneigung verstehen und erleben können, also als jene Emotion, die wir für gewöhnlich Liebe nennen. Ich kenne feinstoffliche Wesen, die ohne Zweifel liebevoll sind, jedoch auf eine erschreckend unpersönliche Weise.

Das letzte wesentliche Merkmal feinstofflicher Geschöpfe bezeichne ich als Sichtbarwerden. Ich bin mit diesem Begriff nicht wirklich zufrieden, finde aber keinen passenderen. Bei einem physischen Organismus würde ich von »Veränderung« und »Wachstum« sprechen, also der Fähigkeit des Lebens, zu lernen, sich anzupassen und weiterzuentwickeln. Das Problem besteht hierbei darin, dass feinstoffliche Wesen Raum und Zeit nicht in der Weise bewohnen, wie wir es tun. Mit dem Konzept der Evolution oder Veränderung über längere Zeiträume lässt sich nicht wirklich beschreiben, was bei ihnen geschieht, denn für uns und unser Zeitempfinden scheinen solche Veränderungen oder Anpassungen bei den feinstofflichen Wesen plötzlich sichtbar zu werden. Andererseits besteht meiner Erfahrung nach die Natur jedes Wesens darin, sein eigenes Sein besser und besser zu entfalten und zum Ausdruck zu bringen und das heilige Potenzial zu erfüllen, das der Samen des Lebens in uns allen ist.

Diese acht Merkmale oder Funktionen sind bei allen feinstofflichen Wesen, die ich kenne, in der einen oder anderen Form vorhanden, ganz gleich ob es sich um ein sehr einfaches oder um ein hochentwickeltes Wesen handelt. Sie können sich auf unterschiedliche Art kombinieren. Die verschiedenen feinstofflichen Organismen bringen diese Funktionen nicht gleich stark und nicht auf die gleiche Weise zum Ausdruck. Aber alle acht sind bei ihnen stets vorhanden, selbst wenn es für uns schwierig ist, das zu erkennen oder zu verstehen.

Aufgrund unserer Erfahrungen in der physischen Welt hegen wir bestimmte Erwartungen, wie Leben, Form, Substanz, Intelligenz, Körper, Bewusstsein und so weiter beschaffen sind. Diese von uns entwickelten Kriterien sind in dem Maße vernünftig, wie sie uns helfen, unsere Umwelt zu kategorisieren und zu verstehen. Sie sind aber unzureichend, wenn wir hinaustreten in das größere Universum, wo das ganze übrige Spektrum des Lebens anzutreffen ist. Wir müssen für das, was uns in den feinstofflichen Dimensionen begegnet, neue Wege der Beurteilung und Beschreibung entwickeln, gerade auch weil die feinstoffliche Umwelt sich verändert, und zwar manchmal drastisch, wenn wir uns aus einer Frequenz oder Dimension des Bewusstseins und Lebens in eine andere bewegen.

Es hat sich für mich im Laufe der Jahre als sehr nützlich erwiesen, beim Umgang mit feinstofflichen Wesen diese acht Merkmale oder Funktionen zu beachten. Sie bilden ein gedankliches Hilfsmittel, um diese Wesen etwas besser zu verstehen, und ich hoffe, sie werden uns dabei helfen, die Natur der Techno-Elementale zu erforschen und zu verstehen.

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