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Erscheinung (Auftritt Mayas)
ОглавлениеMaya oder die Gewalt des Scheins bewirkt, daß uns das nicht vorhanden und unwirklich erscheint, was allgegenwärtig und alldurchdringend ist: ganz vollkommen und Licht in sich selbst und in Wahrheit das Selbst, Kern unseres Wesens. - Ramana Maharshi,
Der Mensch ist dem Erscheinen nach ein Abkömmling der Welt, aber in Wirklichkeit der Ursprung der Welt.
- Rumi
Es ist deine Sonne, also hör auf dich zu beschweren. Dein Nörgeln und Jammern trägt absolut nicht dazu bei die Situation, in der du dich befindest, zu verbessern. Eigentlich nur peinlich angesichts deines angeblichen Wissens um die Dinge. Oder hast du schon wieder vergessen wer du bist?
Was war das für eine Stimme? Ich will den Körper stoppen, aber die Beine scheinen wieder in einen Automatismus verfallen zu sein und reagieren nicht auf Befehle. Auf jeden Fall nicht auf meine. Wie von einem inneren Uhrwerk angetrieben ignorieren sie jeglichen Versuch einer willentlichen Einflussnahme.
Es ist deine Welt, in der deine Sonne dein Hirn weichkocht. Was soll dieses Selbstmitleid, dieses Mitleid mit einem Selbst, das du, wenn ich deinen Worten Glauben schenke, längst überwunden hast?
Diese Stimme, sie kommt doch eindeutig nicht aus mir selbst, da befindet sich doch jemand an meiner Seite. Langsam dreht sich der Kopf nach rechts, und obwohl ich mir ziemlich sicher bin dass sich da jemand befindet ist es doch ein gewaltiger Schock dann auch tatsächlich jemanden neben mir herlaufen zu sehen. Dieser Schock genügt, um die Beine abrupt zum Anhalten zu bringen. Und nicht nur die Beine. Starke Energiewellen durchlaufen den Körper von oben nach unten und setzen ihn erst mal außer Gefecht. Kein Fluchtreflex, kein Angriffsreflex, nur ein Herunterfahren des Systems. Glücklicherweise bin ich nicht selbst für die grundlegenden Körperfunktionen verantwortlich, denn ehrlich gesagt hätte ich keine Ahnung, wie ich die Atmung und den Herzschlag wieder in Gang setzen soll.
Alles wird Auge. Weit geöffnet und starr zoomen sie sich auf meinen Begleiter, oder besser gesagt meine Begleiterin. Eine Trockenheit im Mund, die sich bis ganz hinten zum Gaumen erstreckt, lässt vermuten, daß dieser auch offen steht. Der Hörsinn scheint seine Funktion komplett eingestellt zu haben, denn keinerlei Geräusche dringen zu mir durch. Bis auf ein Rauschen, das allerdings von innen zu kommen scheint, absolute Stille. Nur das Abbild der Erscheinung neben mir hat sich auf meiner Netzhaut eingebrannt. Die Welt und die Zeit stehen still, eingefroren im ewigen Hier und Jetzt.
Ein Knacken im Ohr lässt die Welt und ihre Inhalte in der mir altbekannten Form wieder erscheinen. Dort irgendwo, in den Tiefen der Gehörgänge, scheint sich der Schalter dafür zu befinden. Allerdings scheine nicht ich es zu sein der Zugriff auf die Funktion des Umschaltens hat. Auch da wirkt wieder dieser Automatismus bei dem ich nichts mitzuentscheiden habe.
Was ist los mit dir, früher war bei meinem Auftauchen etwas mehr Enthusiasmus und Freude zu bemerken. Du liebst doch Überraschungen, dein Kopf ist voll davon, was erschrickst du dich dann so wenn eine davon neben dir auftaucht?
Anstatt einer Erwiderung quält sich nur ein heißeres Krächzen aus meiner Kehle, was mit einem schallenden Lachen quittiert wird. So langsam begeben sich die Körperfunktionen wieder unter meine Kontrolle und ich lasse mich auf einem der hier massenweise herumliegenden Felsbrocken nieder. Mit noch leicht zitternden Fingern löse ich den Wasserschlauch von meinem Gürtel und genehmige mir einen Schluck des kostbaren Nass. Von Erfrischung kann zwar keine Rede sein, aber es vertreibt zumindest den schalen metallischen Geschmack im Mund und löst die festgeklebte Zunge. Langsam lasse ich meinen Blick zur Seite schweifen, während sich meine frischgebackene Begleiterin mit derselben Geschwindigkeit in mein Blickfeld schiebt. Kein Zweifel, Maya in all ihrer Pracht sitzt neben mir und beehrt mich mit einem Lächeln, wie nur sie es hervorbringen kann. Leicht ironisch, was aber nicht soweit geht um verletzend zu wirken. Ich biete ihr den fast leeren Wasserschlauch an, den sie jedoch dankend ablehnt.
Ich erfrische mich an deinem Erstaunen, spare dir die letzten Reste deines schalen Wassers, du wirst es noch brauchen. Aber Danke des Angebots, ich freue mich immer von dir willkommen geheißen zu werden. Vor allem bei Gelegenheiten wie heute, an denen umgekehrte Verhältnisse herrschen. Wenn der eigentliche Gastgeber zum Gast wird.
Maya, was führt dich in diese gottverlassene Gegend? Es scheint eine Ewigkeit her zu sein seit unserem letzten Zusammentreffen, doch du kommst genau zur rechten Zeit. Es freut mich noch einmal jemanden zu sehen, noch ein paar Worte mit jemanden zu wechseln, denn ich bin mir nicht sicher dieses Tal des Todes hier lebend durchqueren zu können. Zeit und Raum scheinen sich gegen mich verschworen zu haben und halten mich fest in dieser unwirtlichen Gegend. Das Wasser geht trotz strengster Rationalisierung zuneige, und jegliches Richtungsgefühl ist mir abhanden gekommen. Selbst die sonst so zuverlässige Sonne spielt ihr Spiel mit mir, taucht mal vor mir auf, nur um sich im nächsten Moment wieder hinter mir zu verstecken. Ich scheine mich hoffnungslos in dieser lebensfeindlichen Wüste verirrt zu haben und zu allem Überfluss auch noch im Kreis zu gehen. Nur diese ausgebleichten Gerippe und Totenschädel dienen mir noch als Wegmarken. Und diese lassen wohl keinen Zweifel daran wohin der Weg führt.
Jeder Weg führt dem gleichen Ziel entgegen. Am Ende wartet immer der Tod auf dich. Was dachtest du denn dort vorzufinden? Glück und Zufriedenheit? Hat sich der einst so standhafte Grenzwächter, der Vernichter der Hoffnung und Zuversicht, nun ebenfalls zu einem verblendeten Glücksritter gemausert? Ist er seinen damaligen Opfern gleich geworden, die er erbarmungslos aufspürte und vernichtete? Bei unserem letzten Zusammentreffen schienst du noch fest in deinem Grenzland verwurzelt, angetrieben von einem inneren Feuer das durch nichts zu löschen schien. Was ist geschehen, was hat dich vertrieben aus deinem Paradies?
Das innere Feuer hat sich offenbar in ein äußeres gewandelt, das mich nun zu verbrennen droht. Und das Bewusstsein woher ich komme und wohin ich gehe hat sich schon vor langer Zeit in dieser sengenden Hitze verabschiedet. Nur Erinnerungsfragmente eines Leuchtturms schweben wie Leichentücher durch meinen Kopf. Wenn ich dich nicht so gut kennen würde könnte ich selbst dich für eines der zahlreichen Trugbilder halten, die mir die überstrapazierten Sinne vorgaukeln. Doch wenn jemand weiß was mich auf diese sich langsam zu einem Alptraum entwickelnde Reise geschickt hat dann bist das zweifellos du. Aber erzähle, wie hast du mich hier aufgespürt?
Ich brauche dich nicht aufzuspüren, denn ich bin immer bei dir. Ich bin auf die gleiche Art in dir wie du in mir bist. Und ebenso verhält es sich mit dem Land, in dem du dich zu befinden scheinst. Dieses Land ist in dir, genauso wie du in diesem Land bist. Du und ich, wir sind in Wirklichkeit eins, genauso wie du und diese Landschaft eins seid.
Es sind nicht viele, denen ich dieses Geheimnis anvertraue. Doch du hast das Grenzgebiet verlassen, dir ist es gelungen deine eigene Grenze zu überwinden. Deshalb kann dir eine weitere Erkenntnis zuteil werden. Ist zwar an sich ohne Bedeutung, gehört aber zum großen Spiel.
Also bin ich ein Spielball in einem Spiel das nicht das meine ist. Das ist ja schön und gut, aber ist es notwendig mich für diese neuen Erkenntnisse durch diese trostlose Wüste zu schicken? Die ganze Situation kommt mir eher wie eine Strafe als eine Belohnung vor. Und das offensichtliche Leiden des Organismus hier wird auch nicht gerade gemildert wenn du von Bedeutungslosigkeit redest. Ganz zu schweigen von einem Spiel. Wenn wir eins sind, bist dann nicht du es die mich damals hat aufbrechen lassen und mich hier der Vernichtung anheim gibt?
Strafe oder Belohnung, für mich existieren solche Unterscheidungen nicht. Du selbst fragtest mich doch einmal warum ich die Menschen immer nach außen schicken würde auf ihrer Suche nach Glück und Erfüllung. Auf ihrer Suche nach Antworten, nach Sinn und Wahrheit. Warum ich sie Kraft meiner Täuschung so zwanghaft in diesem Außen festhalten würde, ihnen dort permanent sich nicht erfüllende Lösungsmöglichkeiten vorgaukelnd. Warum ich ihnen auf der Suche nach ihrem wahren Selbst den einzigen wahren Weg, den Weg nach Innen, durch immer neue Illusionen verstellen würde.
Vielleicht ahnst du jetzt den Grund dafür. Weil für die Menschen das Leben nur da draußen ist. Weil ich ihnen, indem ich sie draußen halte, das Leben erst ermögliche. Nur da draußen ist Bewegung, ist Leben. Innen findest du Bewegungslosigkeit, Stillstand, Tod.
Dann ist es also wirklich so. Der hier beschrittene Weg führt mich nach Innen und somit meinem Tod entgegen. Doch ich halte immer noch daran fest dass du es bist die mich diesen Weg gehen lässt. Du hast die Weichen gestellt, hast die Schranke für mich geöffnet, und ich war mutig oder dumm genug, über mich selbst hinauszugehen. Aber ich will dir keinen Vorwurf daraus machen. Ich stehe zu der Entscheidung, auch wenn ich sie nicht selbst getroffen habe. Und wenn die Konsequenz daraus der Tod ist, dann bin ich bereit mich ihm zu stellen. Oder gibt es etwa eine Alternative für mich?
Nein, es hat nie eine Wahlmöglichkeit für dich bestanden und es wird auch in Zukunft keine Alternative für dich geben. Was hast du erwartet, nachdem du deine alte Heimat, das Grenzgebiet, verlassen hast? Dieses Grenzgebiet und du, auch ihr wart eine Einheit, auch ihr wart untrennbar miteinander verwoben. Die Personen brauchen eine Heimat, einen Ort an dem sie sein können. Nur für sie existiert der Raum in der Grenzenlosigkeit. Ohne Person kein Raum, ohne Raum keine Person. Wo anders solltest du dich also wiederfinden als in diesem Tal des Todes? Fällt dir nicht die Folgerichtigkeit und Perfektion des Ganzen auf? Dadurch, dass du das Grenzgebiet verlassen hast, hast du auch den Grenzwächter verlassen. Vielleicht ist es sein Tod den du gerade durchlebst. Die letzten Bindungen an ihn die mit deinem eigenen Schwert durchtrennt werden.
Mit deinen Worten kommen auch die Erinnerungen wieder. Ja, ich habe das Grenzgebiet verlassen, denn dort gab es nichts mehr für mich zu tun. Meine Aufgabe war erledigt. Ja, ich habe die torlose Schranke überwunden, doch scheinbar nur, um mich hier in dieser knochentrockenen Schädelstätte mit dem Tod konfrontiert zu sehen. Zurück bleibt die Frage was bleiben wird, wenn der Vernichter selbst vernichtet ist.
Achte auf meine Worte und du wirst sehen mit was du konfrontiert bist. Ich bin vielleicht die große Täuscherin, aber ich belüge dich nicht. Du und ich, wir sind eins, warum also sollte ich mich selbst belügen? Also höre meine Worte nicht nur mit den Ohren, sondern verschmelze mit ihnen. Lasse sie einfließen in dich und dann treibe mit ihnen hinaus:
„Du und diese Landschaft, ihr seid eins. Du bist in der Landschaft, und die Landschaft ist in dir. Darin liegt das ganze Geheimnis verborgen.“
Die meisten Menschen haben Angst vor dieser Erkenntnis und versuchen sie zu vermeiden. Alle scheinen sich auf der Suche zu befinden, auf der Suche nach dem Weg zurück, zu Gott, zur Einheit oder wie auch immer das Ziel benannt wird. Aber wirklich ankommen will keiner. So lange sie Sucher sind besteht keine Gefahr der Ankunft. Sucher wollen in Wirklichkeit keine Finder sein. Oberflächlich betrachtet ist das nur allzu verständlich, denn es würde ihren Tod bedeuten. Daß die Auferstehung sofort darauf erfolgt, das Leben nach diesem Tod ungehindert weitergeht, diese Tatsache können sie nicht glauben. Womit sie ja auch irgendwie recht haben, denn für sie als Person gibt es keine Auferstehung. Da ist dieser Tod ein endgültiger. Und um ihn zu vermeiden schaffen sie diese Distanz zwischen sich und dem wirklichen Leben. Sie vermeiden die direkte Konfrontation mit dem Nichts aus Angst vor der Vernichtung, vor dem eigenen Nicht-Sein.
Also das ist jetzt doch ein bisschen dick aufgetragen, Maya, die selbstlose Menschenfreundin. Du bist es doch die den Schleier der Unwissenheit um die Menschen legt. Die sie in den Schichten der Illusion gefangen hält.
Natürlich, um ihnen ihr Leben als Person zu ermöglichen. Um sie vor ihrer Vernichtung, vor diesem Nicht-Sein zu schützen. Aber ich bin es auch die zu gegebener Zeit den Schleier anhebt und somit einen Blick dahinter ermöglicht. So wie bei dir, also spare dir deinen Sarkasmus. Aber das muss für heute reichen, meine Anwesenheit ist nicht länger notwendig. Obwohl ich sonst nicht wählerisch bin ist mir die Umgebung, in die du dich hier hineingestellt hast, nicht die angenehmste. Vielleicht sehen wir uns ja wieder, wenn es dir gelingt das Geheimnis deines Daseins aufzudecken und du damit den Ausgang aus diesem Tal des Todes findest. Bis dahin mache es gut, ich kenne und bevorzuge angenehmere Aufenthaltsorte.
Wie eine Nebelschwade löst sich ihre Gestalt langsam auf und nur das Flimmern der heißen Luft bleibt zurück. Weder Bitten noch Flehen werden ihren Entschluss ändern können, das weiß ich aus der Erfahrung früherer Begegnungen. Um was sollte ich auch bitten, jetzt wo sie mir offenbart hat dass sie und ich eins sind... Sollte ich mich selbst um etwas bitten? Kann ich denn nicht selbst meine Fragen beantworten?
Ich beschließe noch ein Stück zu gehen. Was bleibt mir auch anderes übrig. Irgendwo muss doch ein schattiger Platz zu finden sein. Ein Ort der mir Schutz vor diesem gnadenlosen Licht, das mich zwar erhellt, aber gleichzeitig auch zu verbrennen droht, gewährt. Ich mag mich ja bereit zur Erleuchtung zu fühlen, sogar bereit für den Tod, doch beim Thema Verbrennen scheint der Organismus auch noch ein Wörtchen mitzureden zu haben. Wer sollte es ihm verdenken?
Weiter rechts scheint das Gelände hügeliger zu werden und wenn ich in diese Richtung gehe wird mir die Sonne auch nicht frontal ins Gesicht scheinen. Durch den Dunst der die wie ein bleiernes Gewicht auf mir lastenden glühenden Nachmittagsluft lassen sich in dieser Richtung auch so etwas wie Bäume am Horizont ausmachen. Vegetation könnte Wasser bedeuten und etwas davon aufzutun wäre nicht das Verkehrteste. Ein unwillkürlicher Griff an meinen Wasserschlauch gibt mir die Bestätigung, nicht mehr allzu viel Spielraum zu haben.
Gar nicht so einfach genügend Motivation für den erneuten Aufbruch aufzubringen. Während des Besuchs Mayas fühlte ich mich selbst wie ein Besucher, ein Beobachter, der mich und die Situation von außen betrachtet, also aus einer gewissen Distanz. Waren das die umgekehrten Verhältnisse von denen sie sprach, wenn der Gastgeber zum Gast wird? Doch sie scheint diese nüchterne Betrachtungsweise mit sich genommen zu haben, denn seit sie weg ist bin ich wieder ganz in das Geschehen involviert.
Beim Aufstehen bemerke ich, dass sich die Sohle meines linken Stiefels zu lösen beginnt. Kein gutes Zeichen. Das Schlurfen und Dahinschleppen scheint sich auch auf das Material zerstörerisch auszuwirken. In der Hoffnung, dass der Schuh noch eine Weile zusammenhält, mache ich mich auf den Weg. Diesmal aber bewusst die Beine anhebend, sorgfältig auf die Schritte und den Boden unter den Füssen achtend. Jedenfalls zu Beginn, früher oder später werden sie wohl wieder ein Eigenleben entwickeln.
Ein Blick nach oben bestätigt mir die Anwesenheit meiner in letzter Zeit zahlreicher werdenden Begleiter. Mittlerweile zähle ich schon sechs der großen Vögeln, die hoch oben am Himmel ihre Kreise ziehen. Bisher hielt ich sie für Bussarde, mit ihren scharfen Augen die Landschaft unter ihnen nach Beute absuchend. Doch jetzt, als sie näherkommen, erkenne ich das unverwechselbare schwarz-weiße Gefieder des Schmutzgeiers. Während sich die Bussarde und Habichte während ihres Fluges immer wieder mit ihrem durchdringenden Schrei zu erkennen geben bleiben diese Könige der Lüfte absolut still. Wunderbar schwereloses Gleiten trotz ihrer imposanten Größe. Über zwei Meter beträgt die Spannweite der mächtigen Schwingen. Perfekt die Thermik ausnutzend schweben sie mühelos und majestätisch durch ihr Element. Angesichts ihrer Schönheit kommt mir der Name, den wir Menschen ihnen verpasst haben, ziemlich unpassend vor. Die Bewunderung dieser eleganten Flugschau schwindet jedoch rasch, als ich an ihre Arbeit und ihren Speisezettel hier unten auf der Erde denke. Aufräumarbeit und Resteessen. Auch hier wieder: Aus der Nähe betrachtet oder direkt mit dem jeweiligen Geschehen konfrontiert scheinen die Dinge anders als aus der Entfernung mit einer gewissen Distanz betrachtet.