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ОглавлениеKapitel 3
Zwei Wochen vorher: Die Zentrale der Seeker war größer als die jedes Schiffes, auf dem Granger jemals geflogen war. Militärische Einheiten natürlich ausgenommen. Neben dem bulligen Kapitän Moo Bramard saßen ein Copilot, ein Ortungsspezialist und drei Wissenschaftler vor wuchtigen Konsolen. Jeder von ihnen hatte außerdem in tieferen Decks einen eigenen Arbeitsraum, in dem weitere Instrumente zur Verfügung standen.
Für Granger war ein zusätzlicher Platz eingerichtet worden, von dem aus er sowohl die Bildschirme der Ortung, als auch die Kontrollen des Kapitäns im Blick hatte. Missmutig sah er sich um. Es gab keine Möglichkeit, irgendwo die Füße hochzulegen, wie er es gewohnt war auf langen Flügen. Außerdem war ihm klar, dass er hier besser nicht mit einer Büchse Bier in der Hand erschien, um es sich gemütlich zu machen.
„Stimmt etwas nicht?“, fragte ihn Bramard.
Granger sah zu ihm auf und behauptete: „Alles in Ordnung. Schön haben Sie es hier. Wann geht es los?“
„Sobald wir uns darüber geeinigt haben, wohin wir fliegen. Aus unerfindlichen Gründen soll ich meine Entscheidungen mit Ihnen abstimmen. Das war bisher nicht möglich, weil Sie erst vor zwei Stunden an Bord gekommen sind.“
Granger konnte sich vorstellen, wie sehr es den erfahrenen Kapitän ärgerte, einen einfachen Trader an die Seite gestellt zu bekommen. Aber er war nicht freiwillig hier. Vizeadmiralin Vendaar hatte ihn gebeten, an Bord der Seeker zu gehen, und das auf eine Art, der er nicht widersprechen konnte. Die Frau verstand etwas von Befehlserteilung - selbst gegenüber Zivilisten wie ihm.
Noch kreiste die Seeker im Orbit um Gaia. Das Schiff war mit besonders leistungsstarken Hypersprungtriebwerken ausgestattet. Außerdem hatte man entlang der Spindel zwischen Bug und Heck acht Container angedockt. Einige davon enthielten hochempfindliche Ortungsgeräte und wissenschaftliche Instrumente, die übrigen genügend Vorräte für einen mehrjährigen Flug. Aber leider nur wenig Bier, wie Granger inzwischen wusste. Sein erster Weg an Bord hatte ihn zum Versorgungsoffizier geführt, um diese und einige andere für ihn wichtige Dinge in Erfahrung zu bringen.
Bramard ließ eine 3D-Darstellung über der Konsole aufleuchten. Sie zeigte einen Ausschnitt der Milchstraße, und zwar den Bereich des Orion- und Perseus-Arms, in dem sich die Erde mit ihren Kolonialplaneten und die Perseuskolonie befanden. „Wir fliegen ohne Zwischenstopp in langen Etappen bis hier“, sagte er und ließ einen Stern aufleuchten, der am Rand des Perseus-Arms lag. „Dieses Sonnensystem ist das erdnächste, das als sicher eingestuft ist. Es war noch kein Explorerschiff dort, wir werden das erste sein. Von da aus scannen wir die Systeme Richtung Orion-Arm. Das dürfte zunächst einfach sein. Aber nach ein paar Hundert Lichtjahren nimmt die Sternendichte deutlich ab, dann wird es schwieriger. Wir müssen sichere Systeme für die Einrichtung von Relaispunkten finden.“
Granger starrte die 3D-Karte an und runzelte die Stirn. „Warum so umständlich, wenn es auch einfach geht?“, fragte er und stand auf. Er streckte den Zeigefinger mitten in die Projektion, als könnte er die einzelnen dargestellten Sterne berühren. „Dort, dort und dort gibt es Sonnensysteme mit Planeten, die von Prospektoren besiedelt sind. Mit ihren Schiffen sind die viel weiter in die Randbereiche vorgestoßen, als Sie es sich vorstellen können. Wir fliegen also zunächst diese Planeten an und fragen die Leute nach ihren Erfahrungen.“
„Selbstverständlich sind in dieser Darstellung auch alle von Prospektoren gemeldeten Systeme eingetragen, die sich als Sprungpunkte eignen“, entgegnete Bramard. „Obwohl die nicht so sicher sind, wie von Explorern geprüfte, werden wir auch sie nutzen. Warum sollten wir also diesen Umweg machen?“
„Weil die Prospektoren der Regierung misstrauen. Sie melden nur diejenigen Sprungpunkte, bei denen sie keine abbauwürdigen Rohstoffvorkommen und keine Überreste von Alientechnologien entdecken konnten. Ich habe eine Zeitlang mit meinem Handelsschiff die Welten am äußeren Rand des Perseus abgeklappert und kann Ihnen sagen: Das, was wir über diese Gebiete erfahren, ist nicht die Hälfte von dem, was die Prospektoren wissen.“
„Wenn sie der Regierung misstrauen, werden sie ihr Wissen bestimmt nicht mit uns teilen“, wandte Bramard ein.
Granger sah deutlich, wie sich der Kapitän zusammenreißen musste, um nicht in einen harschen Ton ihm gegenüber zu verfallen. „Für Geld machen die alles“, entgegnete er. Er setzte sich wieder und schlug die Beine übereinander. „Ich hoffe, Ihr Etat für solche Ausgaben ist groß genug. Ein paar Hunderttausend sollten wir uns die notwendigen Informationen schon kosten lassen.“
„Sind Sie wahnsinnig?“, rief Bramard.
„Nein, realistisch“, konterte Granger. Es entging ihm nicht, dass die anderen Männer und Frauen in der Zentrale den Wortwechsel gespannt verfolgten. „Rufen Sie Vizeadmiralin Vendaar an, bestellen Sie ihr einen schönen Gruß von mir und fordern Sie eine halbe Million. Dann lassen Sie sich herunterhandeln auf zweihunderttausend. Damit kommen wir aus. Verlassen Sie sich da ganz auf mich.“
Der Copilot verbiss sich das Grinsen und eine Astronomin drehte den Kopf weg, damit man ihr Gesicht nicht sehen konnte.
Bramard zeigte eine steinerne Miene. Nach kurzem Schweigen wandte er sich der Konsole zu und stellte eine Funkverbindung mit der Militärverwaltung auf Gaia her.
Während des Gesprächs veränderte sich sein Gesichtsausdruck in fassungsloses Staunen. Die Vizeadmiralin war zwar in einer Besprechung, aber ihr Büro hatte keine Probleme damit, die geforderte halbe Million zur Verfügung zu stellen. Und das sogar in Form von nicht registrierten Computerkonten, die durch die KI der Seeker verwaltet wurden. So war sichergestellt, dass niemand herausfinden konnte, woher das Geld stammte und wohin es ging.
Nachdem die Funkverbindung beendet war, wandte sich der Kapitän wieder an Granger: „Frechheit siegt, sagt man immer. Aber ich hätte nicht gedacht, dass man damit so weit kommt. Wenn ich jetzt unserer KI die Anweisung gebe, das ganze Geld an uns hier auszuzahlen, würden die auf Gaia das nicht einmal feststellen können.“
„Aber ich würde es ablehnen, diese Anweisung zu befolgen“, meldete sich die KI über Lautsprecher zu Wort. Sie verfügte über mehr Freiheit, als es sonst üblich war. Man hatte sie als Prototypen für die KIs der Skeleton-Schiffe konstruiert und dabei diejenige der Jool als Vorbild genommen.
„Also, wo fliegen wir jetzt hin?“, fragte der Copilot.
„Die drei von Prospektoren besiedelten Welten am Innenrand des Perseus heißen Brodersen, Jahntal und Cheerzy“, sagte Granger. „Von mir aus kann es losgehen.“
Die Raumyacht Jool flog langsam an den eineinhalb Kilometer durchmessenden Kugelgebilden vorbei, die in der Nähe einer Orbitalwerft um Gaia kreisten.
Die Kugeln bestanden nur aus Verstrebungen, sie hatten keine Hüllen. Im jeweiligen Zentrum befand sich ein massives Gebilde. Dort waren die Kristalle des Hypersprungantriebs untergebracht.
Ari sah auf die Skizze, die vor ihr lag. Mehrere Verdickungen, die sie an den Verstrebungen der seltsamen Raumschiffe erkennen konnte, waren konventionelle Antriebe und die erforderlichen Fusionsreaktoren. Außerdem hatte man in eine davon die KI sowie die leistungsfähigen Hyperfunkanlagen eingebaut.
Vier Skeleton-Schiffe gab es inzwischen, zwei davon waren flugbereit. Es war Aris Aufgabe, sie zu begleiten. Denn diese Schiffe verfügten über keine Besatzung. Die KIs sollten sie alleine zu ihren Zielorten steuern und dort viele Jahre lang den Betrieb aufrechterhalten. Bei den ersten Flügen hielt man sie jedoch unter Beobachtung, um ihr einwandfreies Funktionieren zu kontrollieren.
„Es laufen noch einige Tests mit den Funkanlagen“, meldete die KI der Jool.
„Das erste Schiff soll morgen losfliegen und man testet jetzt erst die wichtigste Funktion?“, fragte Ari verblüfft zurück.
„Man testet sie erneut. Die Skeletons sollen ihr ganzes Gerüst als Antenne nutzen, um so zweihundert Lichtjahre überbrücken zu können. Das ist doppelt so viel wie die leistungsfähigsten planetengebundenen Anlagen, von Raumschiffen gar nicht zu reden. Aber nur so kann die geplante Relaiskette bis zur Erde mit vernünftigem Aufwand eingerichtet werden. Allerdings hat bei den ersten Versuchen nicht alles so funktioniert, wie es die Wissenschaftler und Ingenieure geplant hatten. Doch man ist zuversichtlich. Ich stehe in Verbindung mit der KI der Skeleton 01. Sie meldet, alle Systeme seien funktionsfähig. Auch die zweite KI ist einsatzbereit.“
„Eine zweite KI?“, fragte Ari nach. Davon hatte sie noch nichts gehört.
„Ja. Falls es nicht gelingt, ein Wurmloch in Richtung Erde zu schaffen oder ein bereits existierendes zu finden, müssen die Skeletons über Jahrzehnte die Verbindung dorthin sicherstellen. Alle wichtigen Systeme sind doppelt vorhanden.“
„Deshalb sind die Schiffe so teuer.“
„Unter anderem. Ihr einziger Schwachpunkt ist meiner Meinung nach der Hypersprungantrieb. Wegen der großen Distanzen, die zu überbrücken sind, ist er so ausgelegt, dass die Kristalle am Zielort weitgehend verbraucht sind. Die Skeletons können zwar im Notfall einige Lichtjahre weit in ein anderes System springen, um sich in Sicherheit zu bringen. Aber sie können nicht zurückkehren zu besiedelten Planeten, falls eine Reparatur notwendig wird. Nur die ersten Schiffe der Serie sind besser ausgestattet, weil man noch Erfahrungen sammeln will.“
„Die Seeker hat doch eine ebenso hohe Reichweite und sie kann hin- und zurückfliegen“, wandte Ari ein. „Warum hat man die Skeletons nicht ähnlich ausgerüstet?“
„Selbst die Seeker kann nur die ersten Standorte der Relaisschiffe erreichen. Weiter draußen sind sie so weit entfernt, dass auch sie die Strecke hin und zurück nicht bewältigen könnte. Außerdem wird man vierzig bis fünfzig der Skeletons benötigen, um eine Relaiskette bis zur Erde aufzubauen. Es wird in dem sternarmen Bereich zwischen den Spiralarmen nicht möglich sein, in gerader Linie passende Sonnensysteme zu finden. Womöglich muss man sogar weite Umwege in Kauf nehmen, um die Relaisstationen in maximal zweihundert Lichtjahren Abstand voneinander positionieren zu können. Man weiß es nicht, weil es noch nie zuvor gemacht wurde.“
„Und die Sprungpunkte des Kristallschiffs, das von der Erde hierher kam?“
„Sind nicht bekannt. Aber selbst wenn - dieses Kristallschiff war so extrem auf Reichweite gebaut, dass es fast unbezahlbar teuer gewesen sein dürfte.“
„Hat die Seeker schon die Koordinaten für den Ausgangspunkt der Relaiskette gemeldet?“
„Nein. Granger Tschad will zunächst Informationen von den Prospektoren erlangen. Wir werden vermutlich erst von der Seeker hören, wenn wir und die Skeleton 01 den Rand der Perseuskolonie erreicht haben.“
Am folgenden Tag flog das Skeleton-Schiff los, begleitet von der Jool. Nach mehreren Hypersprüngen erreichten die beiden Raumfahrzeuge eine Woche später ihr erstes Etappenziel.
Das Sonnensystem war unbewohnt und wurde nur unter einer Nummer in den Datenbanken geführt. Alle Planeten hatten Umlaufbahnen außerhalb der habitablen Zone. Es gab nur einen Grund, hier länger zu bleiben: Es befand sich mehr als einhundert Lichtjahre von Gaia entfernt.
Skeleton 01 schickte ein Hyperfunksignal an die Schiffe seiner Baureihe, die sich noch bei der Werft befanden. Dazu benutzte sie unterschiedliche Signalstärken und Modulationsweisen, um auszuprobieren, wie gut die Sendung zu empfangen war. Die Rückmeldungen der Schwesterschiffe bestätigten, dass unter allen Bedingungen die Kommunikation sehr sauber verlief.
Die KI der Skeleton 01 gab diese Information weiter an die Jool und die Schiffe begannen mit den Kurskorrekturen, die für den Sprung in das nächste angepeilte Sonnensystem erforderlich waren. Da dröhnte Alarm durch die Zentrale der Jool.
„Fremde Schiffe sind aufgetaucht“, meldete die KI. „Eine gewaltige Flotte, zweihundert Einheiten bisher.“
„H’Ruun oder Keilschiffe?“, fragte Ari und bemühte sich, ruhig zu bleiben.
„Keilschiffe, also Scarabs“, antwortete die KI. „Ari, es tut mir leid, aber ich muss dich wieder betäuben, bevor sie deine Anwesenheit an Bord feststellen können.“
Als Ari wieder zu sich kam, saß sie im Pilotensitz in der Zentrale. Sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, aber sie fühlte sich unendlich müde und wäre am liebsten hinunter gegangen in ihre Kabine, um ein paar Stunden zu schlafen.
„Schön, dass du wieder wach bist“, sagte die KI. „Falls du dich nicht gut fühlst, empfehle ich dir, in die Medostation zu gehen und dich dort an die Analyseinstrumente anzuschließen.“
„Wie lange war ich bewusstlos?“, fragte Ari.
„Sechzehn Stunden. Es hat eine Weile gedauert, bis wir Kontakt mit den Scarabs herstellen konnten. Diesmal waren sie misstrauischer uns gegen über.“
„Wir? Uns?“
„Auch die KI der Skeleton 01 hat sich an dem Informationsaustausch beteiligt. Immerhin hat es sich gelohnt. Wir konnten herausfinden, warum die Scarabs plötzlich überall auftauchen und weshalb sie oft in Flotten mit zweihundert und mehr Schiffen unterwegs sind. Aber ich glaube, es ist besser, du legst dich hin. Wir werden hier im System bleiben, bis du wieder fit bist.“
Ari schleppte sich hinunter in ihre Kabine, ließ sich auf das Bett fallen und schlief sofort ein.
Als sie Stunden später wieder in der Zentrale erschien, sah sie durch die Panoramafenster die Skeleton 01 im grellen Licht der Sonne fast greifbar nahe. Für einen Moment glaubte sie sogar, die beiden Raumschiffe befänden sich auf Kollisionskurs.
„Was ist los?“, rief sie.
„Nur eine kurze Erprobung der Manövrierfähigkeit“, antwortete die KI. „Alles in Ordnung. Wie geht es dir?“
„Ich fühle mich gut. Jetzt erzähl mir, was du über die Scarabs erfahren hast.“
„Zunächst war interessant, dass diese Flotte nichts von dem Kontakt wusste, den wir mit den anderen Schiffen vor kurzem hatten. Man scheint uns für so unbedeutend zu halten, dass man es nicht für notwendig erachtete, diese Information weiterzugeben.“
„Ist das gut oder schlecht für uns?“
„Es bedeutet, dass wir bei jeder Begegnung mit ihnen Gefahr laufen, als Feinde eingestuft zu werden, weil man noch nie von uns gehört hat.“
„Verstehe. Weiter?“
„Sie kommen aus der inneren Region der Milchstraße, genauere Angaben wollten sie nicht machen, was ich verständlich finde. Es ist ihre Aufgabe, den Einfluss des äußeren Bereichs zurückzudrängen. Mit dem Begriff Magie konnten sie nichts anfangen. Es gelang mir auch nicht, ihn so umschreiben, dass sie verstanden hätten, worum es geht. Sie stufen alle Lebewesen im Orion-Arm und hier im Perseus-Arm als potentiell gefährlich ein.“
„Aber wir haben sie nie angegriffen.“
„Darum geht es ihnen nicht. Sie scheinen eher den Auftrag zu haben, prophylaktisch alles Leben zu vernichten. Als wären die Menschen potentielle Überträger einer Krankheit, wie auch die H’Ruun und wer sonst noch hier existieren mag. Sie sehen uns nicht als ihre Feinde an. Aber als etwas, das es rechtzeitig zu bekämpfen gilt, bevor es gefährlich wird.“
„Kann man mit ihnen darüber reden? Einen Friedensvertrag schließen?“
„Sie befinden sich nicht im Krieg mit uns. Um einen Vergleich zu wählen: Es ist wie mit Stechfliegen, die ansteckende Krankheiten übertragen. Indem man regelmäßig die meisten Fliegen tötet, kann man wirkungsvoll gegen die Krankheit vorgehen. Regelmäßig in ihrem Sinne bedeutet, alle paar Jahrhunderte, wobei ich ihre großen Zeiteinheiten noch nicht genau in unsere übersetzen kann.“
Ari starrte durch die Fenster, wo sie sah, wie die Skeleton 01 langsam von der Jool wegtrieb. „Aber welche Krankheit sollen wir denn haben?“
„Das konnten sie uns so wenig verständlich machen, wie wir ihnen, was Magie ist. Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass beide Seiten dasselbe meinen.“
„Das heißt?“
„Sie fürchten Magie wie eine Krankheit. Deshalb sind sie dabei, alle potentiellen Überträger zu beseitigen. Menschen können magische Begabung entwickeln, also werden sie so viele wie möglich töten.“