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Gute Vorratshaltung ist alles

Zweimal in der Woche frische Zutaten einzukaufen oder Vorräte aufzustocken, reicht für einen Haushalt von zwei bis vier Personen in der Regel aus. Manche kommen sogar mit einem einmaligen Einkauf pro Woche aus. Als Faustregel für den Lebensmitteleinkauf gilt: Was schnell verderblich ist wie Fleisch, Fisch, Geflügel, Kräuter, Salat, Obst, Gemüse, frische Milchprodukte und Eier, können Sie einmal pro Woche besorgen. Alle Produkte mit längerer Haltbarkeit, wie Trockenwaren, Konserven und Getränke sollten Sie einmal pro Monat einkaufen. So sparen Sie Zeit und Geld.

Frische Lebensmittel richtig einkaufen und lagern

Einkaufen: Was gerade Saison hat, aus der Region stammt und kontrolliert ökologische Ware ist – dieses Motto gilt für den gesundheitsbewussten Feinschmecker. Mit klug angelegten Vorräten, einer gut ausgestatteten Küche und dem richtigen Know-how beim Kochen können Sie das, was die bessere Ware unter Umständen mehr kostet, leicht einsparen. Wer dabei die Gemüseküche entdeckt, tut dabei gleichzeitig auch eine ganze Menge für seine Gesundheit. Nutzen sie das vielfältige saisonale Angebot auf Märkten und kaufen Sie Obst und Gemüse nur soweit auf Vorrat ein, wie sie es in kurzer Zeit verarbeiten können.

Für den Einkauf von Fisch-, Fleisch- und Geflügelprodukten erkundigen Sie sich nach guten Einzelhändlern in Ihrer Umgebung, die Ihnen auch Auskunft über die Herkunft Ihrer Waren geben können.

Saisonkalender für frische Lebensmittel

Januar/Februar: alle Kohlsorten, Lauch, Schwarzwurzeln

März/April: Kopfsalat, Spinat, Radieschen, Gurke

Mai: Mangold, Salate, Spinat, Spargel, Kräuter

Juni: wie im Mai, dazu Beeren, Kirschen, Erbsen, Möhren, Melonen

Juli: Beeren, Kirschen, Mirabellen, Pflaumen, Blumenkohl, Bohnen, Brokkoli, Erbsen, Kartoffeln, Kohlrabi, Salate, Möhren, Tomaten

August: Äpfel, Aprikosen, Beeren, Birnen, Pfirsiche, Mirabellen, Pflaumen, Blumenkohl, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln, Kohlrabi, Möhren, Lauch, Rettich, Salate, Tomaten

September: Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen, Blumenkohl, Bohnen, Kartoffeln, Kohlgemüse, Möhren, Lauch, Salate, Sellerie, Tomaten

Oktober: Äpfel, Birnen, Pflaumen, Blumenkohl, Kohlgemüse, Möhren, Lauch, Rettich, Salate, Sellerie, Spinat, Tomaten

November: Kohlgemüse, Lauch, Möhren, Sellerie, Chicorée, Zitrusfrüchte, Nüsse

Dezember: wie Januar

Jede Menge Spartipps für die Küche

Einmal kochen – zweimal essen: Aus vielen Grundnahrungsmitteln, wie etwa Kartoffeln oder Reis, lassen sich mehrere Mahlzeiten zubereiten. So werden aus übrigen Pellkartoffeln Reibekuchen oder Bratkartoffeln. Aus Reis eine Zutat für Salate und Suppen. Reste von Braten und Geflügel schmecken ebenfalls fein im Salat.

Auf Vorrat kochen: Wenn Sie bestimmte Gericht in großen Mengen kochen (Gulasch, Rotkohl, Rouladen, Soßen etc.) frieren Sie einen Teil davon ein. So haben Sie selbst gemachte Fertiggerichte zur Hand.

Für jeden Topf einen Deckel: Wenn Sie ohne Deckel kochen, brauchen Sie doppelt soviel Energie, wie mit.

Herd oder Ofen? Bis zu 1 Kg schwere Fleischstücke lassen sich auf dem Herd sparsamer zubereiten, als im Ofen.

Hitze reduzieren: Schalten Sie die Hitze herunter, wenn es im Topf kocht. Und schalten Sie die Platten einige Minuten vor Ende der Garzeit ganz aus.

Gepflegte Vorratskammer: Je frischer und sauberer die Vorratskammer und der Kühlschrank, desto länger sind die Lebensmittel haltbar.

Regelmäßig abtauen: Tauen Sie Eisfach und Gefriergerät regelmäßig ab, dann arbeiten sie sparsamer.

Sonderangebote nutzen: Haushaltswaren sind übrigens besonders günstig im Januar und nach Pfingsten, Haushaltsgeräte im Januar.

Müll trennen, Müll vermeiden

 Legen Sie unverpacktes Gemüse und Obst lose in den Korb. So sparen Sie Plastiktüten.

 Für Pilze nehmen Sie Papiertüten oder eine Vorratsdose aus Plastik mit. Denken Sie daran, die Ware getrennt von der mitgebrachten Verpackung zu wiegen!

 Auch beim Einkauf von Wurst oder Fleisch lohnt sich die Mitnahme von Vorratsbehältern.

 Umverpackungen von TK-Ware können Sie gleich im Supermarkt lassen. Container dafür stehen meist hinter den Kassen.

 Küchenabfälle gehören auf den Kompost im eigenen Garten oder in die Biotonne.

 Altglas entsorgen Sie in entsprechenden Containern.

 Auch für Metalle gibt es Container. Hier landen Weißblechdosen und Aluminium aus Folien, Dosen, Joghurtdeckeln, Tuben. Je nach Region werden diese Materialien auch in extra Müllbeuteln („Gelber Sack“) oder entsprechenden Tonnen gesammelt.

 Kunststoffe verrotten nicht, können aber weiterverarbeitet werden. Auch sie gehören in den gelben Sack oder in Sammelcontainer.

 Batterien können Sie in vielen Supermärkten entsorgen oder bei Ihrem nächsten Besuch auf dem Wertstoffhof entsorgen.

 Schadstoffhaltige Produktreste gehören in den Sondermüll. Dazu zählen beispielsweise Lacke, Klebstoffe, Lösungen, Stanniol, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Sie gehören ins Giftmobil oder zum Wertstoffhof. Einige Geschäfte bieten neben Sammelboxen für alte Batterien auch solche für ausgediente Energiesparlampen an. Gehen Sie mit Letzteren vorsichtig um, denn sie enthalten gesundheitsschädliches Quecksilber und dürfen keinesfalls zerbrochen oder in den normalen Haushaltsmüll gegeben werden!

 Alte Medikamente und Arzneimittel nimmt jede Apotheke zurück.

999 Tipps für Küche und Haushalt

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