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PARERGA UND PARALIPOMENA (ÖKONOMISCHER IMPERIALISMUS, HYBRIDE KRIEGSFÜHRUNG UND IMPFUNGEN)

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 Anmerkung 1:„Der Verlauf der Epidemien in Süd- und Mittelamerika ist am besten bekannt. Ein einziger Spanier ... brachte die Pocken nach Mexiko. Von dort breiteten sie sich nach Süden aus und erreichten 1525 die Inkas in Peru ... Mindestens die Hälfte der Bevölkerung starb, darunter Kaiser Huayna Capac. Um die Nachfolge brach ein Bürgerkrieg aus und Francisco Pizarro eroberte mit 168 Männern ein Reich, das größer war als Spanien und Italien zusammen. Es folgten weitere Epidemien: Typhus 1546, Influenza und die Pocken 1558, nochmal die Pocken 1589, Diphtherie 1614 und Masern 1618.Die Spanier waren entsetzt – zum Teil allerdings nur, weil ihnen die Arbeitskräfte wegstarben. Sie verstanden genauso wenig wie die Indianer die Mechanismen der Krankheit, die erst im 19. Jahrhundert entschlüsselt wurden. Da es undenkbar war, dass ein spanischer Edelmann selbst körperlich arbeitete, wurden Sklaven aus Afrika importiert, die aber wiederum noch mehr Seuchen einschleppten.Auffällig ist, wie einseitig das Desaster ablief. Es gab keine Krankheiten aus der Neuen Welt, die sich so dramatisch auf die Alte auswirkten. Weder Kolumbus noch die Konquistadoren brachten irgendwas nach Hause zurück, das 90 Prozent der Spanier tötete oder große Teile Portugals entvölkerte.Heute wissen wir, warum. Europa, Asien und Nordafrika bilden, wenn es um die Ausbreitung von Krankheiten geht, einen gemeinsamen Raum. Wenn der Kaiser von China nieste, lief auch dem König von Spanien früher oder später die Nase. Die Pest, die als ´Schwarzer Tod´ im 14. Jahrhundert ein Viertel Europas auslöschte, hatte ihren Ursprung in den asiatischen Steppen und wurde über die Handelsrouten nach Westen getragen.Nord- und Südamerika bestehen dagegen aus vielen kleinen immunologischen Inseln. Die Bergketten verlaufen von Nord nach Süd und zerschneiden die gemäßigten Zonen. Die Wasserwege liegen falsch, Wüsten versperrten den Weg. Vor der Ankunft der Europäer gab es keine Pferde oder Kühe als Lasttiere – der Indianer an sich war ein Fußgänger. Wenn eine Seuche ausbrach, blieb sie lokal begrenzt.Wichtiger noch: Es gab schlicht nicht so viele Krankheiten, denn auch Schafe, Hühner, Kühe und Schweine stammen aus der Alten Welt. Die letzten zwei Tierarten sind als Reservoir für Seuchen wie Influenza besonders wichtig, die regelmäßig über Europa und Asien hinwegfegten.Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts bestand die Bevölkerung in der Alten Welt aus Menschen, deren Vorfahren Welle nach Welle von Seuchen überlebt und eine gewisse Grund- oder Teilimmunität gegen viele von ihnen entwickelt hatten. Die Indianer nicht. Sie hatten diesen Krankheiten nichts entgegenzusetzen.“

Als Denkanstoß, Liebste, erlaube ich mir, noch wie folgt zu fragen resp. anzumerken: Warum gab es diese (Infektions-)Krankheiten zwar in der „alten“, aber nicht in der „neuen“ Welt? Müssten nicht alle Krankheiten global im Schöpfungsplan (oder auch in der Evolution) zu finden sein?

Wäre es also möglich, dass die Seuchen der alten Welt namentlich die Folgen der dort herrschenden human-ökologischen Bedingungen waren, will meinen die Auswirkungen von Elend und Not, von Krieg und Tod widerspiegeln, die – Elend und Not, Krieg und Tod – in den patriarchalischen Gesellschaften der alten Welt sehr viel stärker präsent waren als in den (oft, damals noch) matriarchalisch organisierten der neuen?

Könnte es mithin sein, dass Krankheiten nicht per se, nicht an sich, für sich, „einfach so“ sind, sondern grosso modo die sozialen Verhältnisse der jeweiligen Gesellschafte reflektieren, dass sie mithin „man- and hand-made“ sind?

Könnte es schließlich sein, dass in einigen Generationen unsere Nachfahren (soweit es solche infolge der gerade durchgeführten sterilisierenden „Impfungen“ noch gibt) sich nicht mehr ein harmloses Husten- und Schnupfen-Virus, Corona genannt, vergegenwärtigen (können), sondern nur noch sehen werden, was die genetischen Experimente, die unter dem Deckmäntelchen einer „Impfung“ gegen Corona durchgeführt wurden, aus den Menschen gemacht haben?

Aus solchen und vielen anderen Gründen wäre es „zu kurz gesprungen“, Corona und deren Behandlung (ja, in der Tat, es handelt sich um das Femininum) nur medizinisch, uni-disziplinär, zu betrachten und nicht zu bedenken und zu beachten, wie multidimensional die Fragestellungen sind, die durch die gefakte Pandemie, die durch die Plandemie unserer „Oberen“ und deren williger Helfer aufgeworfen werden.

Deshalb ist es die eigentliche Aufgabe präsenten (fiktiven) Briefwechsels, die Vielschichtigkeit der vornehmlich ökonomischen, politischen, sozialen und psychischen Aspekte (über die bloß medizinischen hinaus) darzustellen und zu erörtern.

 Anmerkung 2:

Der Mikroökonom Gary S. Becker (Nobelpreisträger des Jahres 1992) versuchte den Brückenschlag zwischen Ökonomie, Psychologie und Soziologie und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der „Rational-Choice-Theorie“; das neoklassische Konzept der Wirtschafts-“Wissenschaften“ trieb er auf die Spitze, indem er den ökonomischen Ansatz zur Erklärung individuellen wie gesellschaftlichen Lebens und Zusammenlebens methodisch verabsolutierte und behauptete, alle menschlichen Entscheidungen ließen sich nur ökonomisch, und zwar „über eine Kosten-Nutzen-Funktion herleiten und erklären“. Becker, der Neoliberalismus schlechthin reduzieren den Menschen somit auf einen homo oeconomicus; alles, was sich marktliberalen Mechanismen nicht unterordnet, wird eliminiert. Notfalls auch der sich widersetzende Mensch selbst. Und Hemmungen, die zu entsorgen, die sich neoliberalen Prinzipien verweigern, sind gering, offene wie versteckte, verdeckte und hybride Arten der Kriegsführung sind an der Tagesordnung: um der neoliberalen Idee zum Erfolg zu verhelfen. Koste es, was es wolle.

Dies sind die (gedanklichen, ideologischen) Zusammenhänge, in denen sich Marktliberale wie Gary Becker bewegen. Die dann, ultimativ, mit dem Nobelpreis geehrt werden. Wenn sie entschieden genug, rücksichtslos genug, willfährig genug die Masse der Menschen belügen und betrügen, sie in erwünscht neoliberalem Sinne manipulieren.

Derart wurde „der Neoliberalismus“ – in den letzten achtzig und verstärkt seit den 1970-er Jahren – implementiert. Etabliert. Nach und nach. Mehr und mehr. Auf den Weg gebracht, tatkräftig unterstützt von Steigbügelhaltern der Macht wie Gary Becker. Der einen, der „seinen“ ökonomischen Imperialismus – verniedlichend auch als Ökonomie des Alltags bezeichnet – entwickelte: Jeder wird zum Humankapital, zu einem Bilanzposten im globalen neoliberalen Monopoly; so hat „der Neoliberalismus“ aus den Menschen gefügige Herdentiere gemacht, zur Schlachtbank bereite Schafe, die sich bereitwillig hinter´s Licht führen lassen. Auch im Kontext einer vorgeblichen Seuche.

Die Ökonomisierung des Alltags, die Ökonomisierung unseres Denkens und Fühlens, die Ökonomisierung (nicht nur) der (normativen) Wissenschaften ist allumfassend und ubiquitär geworden; wehren wir uns deshalb. Mit all unseren Kräften. Wenn wir diesen Kampf verlieren, werden wir auf unabsehbare Zeit die Sklaven derer sein, die sich diesen „ökonomischen Imperialismus“ auf ihre Fahnen geschrieben haben. Und eine Neue Weltordnung anstreben. Resp. gerade dabei sind, diese umzusetzen. Unter dem Deckmantel einer angeblichen Seuche. Durch ein Hustenvirus – o sancta simplicitas. Sinistra!

„Aids“ und „Corona“: Zwei Seiten derselben Medaille von Lug und Trug (Teilband 3)

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