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Kapitel 7

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25. Oktober 2037, 14:51 Uhr

Jahr fünf nach dem Ausbruch

Lubbock, Texas

Cyrus Skinner klopfte die letzte Zigarette aus der Packung und schob sie zwischen seine Lippen. Er zerknüllte die mit Zellophan umwickelte Packung in seiner Hand und warf sie dann vor dem Jones Stadium in den Staub.

»Die Dinger werden Sie noch umbringen«, sagte General Roof. Er lehnte an einem Humvee.

»Wenn mich schon etwas umbringt«, erwiderte Skinner, »dann darf es auch etwas sein, das ich liebe.«

Skinner setzte seinen weißen Hut wieder auf und sah den General an. Roof war heute nicht er selbst. Er wirkte abgelenkt und unkonzentriert.

Sie standen kurz vor einem sehr entscheidenden Moment für das Kartell, aber Roof schien kein Interesse daran aufbringen zu können. Skinner zündete die Zigarette an und sog den bitteren Tabakrauch ein, während das Papier leise knisterte und verbrannte.

Er blies den Rauch aus seinem Mundwinkel und achtete darauf, dass Roof nichts abbekam. »Was ist mit Ihnen los, wenn ich fragen darf?«, sagte Skinner.

Roof sah Skinner von der Seite an und kämmte sich dann mit den Fingern durch seinen Bart. »Sie dürfen fragen.«

Skinner sog seine Wangen ein, hielt die Zigarette zwischen Daumen und Zeigefinger und schnippte die Asche auf den Boden. Er atmete wieder aus. »Also, was ist los?«

»Ich kenne Marcus Battle.«

»Mad Max?«

»Genau.«

»Ich auch«, sagte Skinner. »Er ist ein störrischer Esel. Es stimmt, er ist ein durchgeknallter Typ, und er weiß einfach nicht, wann er verloren hat.«

Roof kniff die Augen zusammen. Er spitzte den Mund und schüttelte den Kopf. »Nein«, sagte er. »Ich kenne ihn schon seit langer Zeit. Oder besser gesagt, ich kannte ihn, das trifft es wohl besser.«

Skinner versuchte das in seinem Kopf zusammenzubekommen, denn es ergab keinen Sinn. Er ließ die Zigarette zu Boden fallen und trat sie mit der Schuhspitze in den staubigen Boden. »Ich verstehe nicht.«

Roof richtete seinen Hemdkragen und zog ihn an seinem Nacken hoch. »Was gibt es denn daran nicht zu verstehen, Cyrus?«, fragte er und sah in die Ferne. »Ich kannte Marcus Battle. Wir haben zusammen in Syrien gedient. Er …«

Roof verlor sich daraufhin in seinen Erinnerungen und Skinner fragte sich, wohin die Gedanken des Generals wohl gerade wanderten. Er wusste, dass Roof in Syrien gedient hatte. Jeder wusste das. Jeder wusste, dass er dort seinen ersten Mann getötet hatte, seine erste Frau, sein erstes Kind. Sie wussten auch, dass Roof in Syrien fast gestorben wäre. Doch niemand wusste, wie. Alles, was es dazu zu erzählen gab, war nicht mehr als Lagerfeuertratsch auf langen Erkundungstouren.

»Er hat was?«, fragte Skinner und holte Roof damit wieder abrupt in die Gegenwart zurück.

Roof blinzelte ein paar Mal schnell hintereinander und sah dann Skinner an. »Er hat mein Leben gerettet.«

Skinners Gesichtsausdruck musste seine absolute Überraschung widerspiegeln, denn Roof trat unwillkürlich einen Schritt zurück und sah zu Boden, als schäme er sich für das, was er gerade enthüllt hatte.

Skinner deutete mit dem Kopf zum Stadion hinüber. »Deshalb haben Sie ihn nach dem Jones am Leben gelassen?«

»Zum Teil«, sagte er. »Ich habe aber außerdem eine gute Möglichkeit gesehen, Zugang zum Canyon zu bekommen.«

»Und er hat Sie nicht erkannt?«, fragte Skinner. »Obwohl er Ihnen damals das Leben gerettet hat?«

»Sieht ganz so aus«, sagte Roof. »Vielleicht sind es die Haare oder der Bart. Außerdem habe ich zugenommen und bin älter geworden. Wer weiß das schon?«

Ein Grinsen breitete sich auf Skinners Gesicht aus. »Jetzt verstehe ich«, sagte er zähnefletschend und die Worte kamen abschätzig von seinen trockenen, rissigen Lippen. »Deshalb wollten Sie nicht, dass ich ihn töte. Deshalb wollten Sie, dass er direkt zu Ihnen gebracht wird.« Skinner schüttelte angewidert den Kopf. Er zog heftig die Luft durch die Nase ein und spie dann einen dicken Batzen Rotze auf den Boden. »Ich frage mich, was die anderen Generäle wohl dazu sagen würden.«

Roof schob sein Kinn nach vorn und machte mit breiten Schultern einen schnellen Schritt auf Skinner zu. Er stieß seinen Finger in die Brust des Captains. »Passen Sie auf, was Sie sagen, Cyrus.« Er stieß noch einmal mit seinem Finger zu. »Vergessen Sie nicht, wo Ihr Platz ist.«

Skinner hielt dagegen, sodass sich Roofs Finger unter dem Druck bog. »Ich habe überhaupt nichts vergessen, General. Ich werde auch in Zukunft nichts vergessen.« Seine Augen tauchten tief in die Augen von Roof ein und er starrte ihn an, bis es unangenehm wurde. »Sie haben eine Schwäche für Mad Max. Das wird noch viele Menschen das Leben kosten.«

Mit einer blitzschnellen Bewegung, die Skinner nicht kommen sah, ergriff Roof sein Handgelenk, riss es nach oben und schlang seine dicken, muskulösen Finger um Skinners Hals. Er presste die Überraschung in das purpurrote Gesicht des Captains. Skinner versuchte erfolglos Roofs Handgelenk und Unterarm zu ergreifen, um den Griff zu lockern.

Obwohl Skinner seinen General an Muskelmasse locker übertraf und versuchte seine außergewöhnliche Kraft zu nutzen, war Rufus Buck überraschend stark in seiner adrenalingetriebenen Wut. Skinner war gerade dabei, diesen Kampf zu verlieren. Das schwindelerregende Brummen in seinem Kopf, das durch die zusammengebissenen Zähne von Roof, die er nur noch verschwommen wahrnahm, noch zunahm, machte es nur noch schlimmer. Roof trieb ihn rückwärts vor sich her, bis er den Halt verlor und zu Boden ging.

Skinners Hut flog weg, als sein Kopf zuerst nach hinten gerissen wurde und dann mit einem widerlichen, dumpfen Geräusch auf den Boden knallte. Beim Aufprall biss er sich in die Zunge und hatte sofort den warmen, metallischen Geschmack seines eigenen Blutes im Mund.

Roof war jetzt über ihm und fixierte ihn mit seinem ganzen Gewicht auf dem Boden. Mit aller Kraft drückte er Skinners Hals nach unten. Mit seiner freien Hand griff er nach Skinners Gesicht und presste es seitlich auf den harten, schmutzigen Boden.

Skinner war jetzt kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren. Doch bevor er ohnmächtig wurde, lockerte Roof den Griff an seinem Hals. Skinner japste nach Luft und verschluckte sich an dem Blut, das in seinen Rachen rann. Er rollte sich auf die Seite und hustete hektisch, bis seine Brust brannte. Als er die Augen öffnete, kehrte seine Sicht allmählich zurück, und er sah dunkelrote Spritzer vor sich auf dem Boden.

Seine Zunge war geschwollen und pochte vor Schmerz. Er zog die Knie an die Brust und griff nach seinem verwundbaren Nacken. Sein Körper konnte sich offenbar nicht entscheiden, auf welchen Schmerz er sich konzentrieren sollte. Alles tat weh.

»Sie Made haben überhaupt keine Ahnung«, knurrte Roof mit einer finsteren Stimme, die Skinner noch nie zuvor von ihm gehört hatte. »Also haben Sie sich auch kein Urteil zu erlauben. Machen Sie das nie wieder, Cyrus. Nehmen Sie sich noch einen einzigen falschen Ton heraus, versuchen Sie mich zu bedrohen und ich mache Sie ein für alle Mal fertig.«

Roof bekräftigte seine Worte mit einem wuchtigen Tritt in Skinners Rücken. Skinner stieß einen Schrei aus, der sich anhörte wie ein Frosch, der im Maul einer Mokassinschlange stirbt. Er nahm die Lautäußerung nicht als seine eigene Stimme wahr, wusste aber, dass der schrille Schrei von ihm stammen musste. Der verlässlich pulsierende Schmerz in seinem Rücken versicherte ihm, dass dies der Fall war.

Skinner hatte weder die Kraft noch genug Luft, geschweige denn eine funktionierende Zunge, um noch etwas zu ihrer Auseinandersetzung beizutragen. Er konnte fühlen, wie das Gewicht seines Körpers auf der Suche nach etwas Komfort in den Boden sank. Durch den Nebel des Schmerzes dachte Skinner bei sich: Das ist der Roof, den ich kenne.

***

General Roof marschierte zum Stadion zurück. Er ballte seine Hände immer wieder zu Fäusten, bevor er sie erneut öffnete und dabei seine Finger so weit streckte, wie es möglich war.

Er stürmte durch den Eingang und ging zurück in den Besprechungsraum, der neben dem Zimmer lag, in dem er, seit letzter Woche geschlafen hatte. Sein Bein schmerzte, als zöge ein Sturm auf. Seine Zähne waren fest zusammengebissen, bis er sprach.

»Computer an«, befahl er. Das Trio der Breitbildschirme flackerte auf. »Konferenz mit den Generälen. Live-Chat.«

Eine Reihe von Zahlen und Buchstaben bewegte sich daraufhin über den mittleren Bildschirm. Er wurde schwarz und startete neu, bevor Roofs Gesicht auf dem fünfzig Zoll großen Screen erschien. Die Monitore zu beiden Seiten klickten und summten.

Auf dem linken Bildschirm, der General Harvey Logan zugewiesen war, blinkte die Meldung »Verbindung offline«. Rechts tauchte das noch verpixelte Gesicht von General Parrott Manuse auf, das sich allmählich scharf stellte.

»Was ist los, Roof?«, fragte Manuse und rieb sich das Kinn, das aussah wie aus Play-Doh-Knete modelliert. Er kaute auf etwas herum. »Ich esse gerade zu Mittag«, schmatzte er. Hinter ihm stand ein Mann mit roten Stiefeln. Es war Manuses Sicherheitschef.

»Ich will sichergehen, dass alle an Bord sind, soweit es den Plan betrifft«, sagte Roof.

Manuses Gesicht auf dem Monitor wurde größer. Seine ohnehin mandelförmigen Augen verengten sich weiter. »Dein Gesicht ist rot«, sagte er. »Und du schwitzt. Was ist los?«

»Wir warten noch auf Harvey«, sagte Roof. »Er ist noch nicht online.«

Manuse spießte mit seiner Gabel etwas auf und schaufelte es sich zwischen die Zähne. Seine Augen bewegten sich nach rechts, während er mit offenem Mund kaute. »Ich sehe ihn auch nicht. Wo steckt er denn?« Der Mann mit den roten Stiefeln brachte ihm eine Flasche Bier und zog sich dann in den hinteren Bereich des Raumes zurück.

»Woher soll ich das wissen?«, entgegnete Roof. »Es ist Sonntag. Normalerweise bleibt er da im Haus.«

»Hm.« Manuse setzte die Flasche an die Lippen und stürzte den Inhalt hörbar hinunter. Sein ausgeprägter Adamsapfel hob und senkte sich, während er so lange trank, bis die Flasche leer war. Er ließ die Lippen erneut aufeinanderschmatzen und leckte die schaumige Flüssigkeit ab.

»Du kannst mir genauso gut gleich sagen, was los ist, und der Kollege Logan wird es dann eben später herausfinden«, sagte Manuse. »Vielleicht spielt er ja mit seinem Baby. Oder er macht mit seiner jungen Mieze rum. Auf jeden Fall habe ich keine Lust, zu warten.«

»Gut«, schnaubte Roof. »Doch es betrifft ihn eigentlich mehr als dich. Einer seiner Captains, Charlie Pierce, ist entweder tot oder wird es bald sein.«

Manuse leckte sich über die Zähne. »Der, den du in den Canyon geschickt hast? Der Spion?«

»Genau«, antwortete Roof. »Er hatte einige gute Informationen für uns, aber er ist offenbar aufgeflogen. Inzwischen haben sie ihn wahrscheinlich gefangen genommen.«

»Das ist alles?«

»Nein«, sagte Roof. »Ich habe noch ein paar Dinge zu besprechen. Als Erstes; hast du deine Trupps aus Dallas losgeschickt?«

»Sie brechen morgen früh auf«, erwiderte Manuse. »Sie werden aber nur langsam vorankommen. Wahrscheinlich brauchen sie einen Tag, bevor sie am Ziel sind. Sie nehmen sich den nördlichen Rand des Canyons vor, wie wir es geplant haben. Als ich zuletzt mit Logan gesprochen habe, hatte er vor, seine Männer nach Nordwesten schwenken zu lassen, damit sie von der Westseite des Canyons aus angreifen können. Sie sollten heute Nacht nach Einbruch der Dunkelheit aufbrechen.«

Roof nickte. »Gut. Die Männer aus San Antonio sind ebenfalls unterwegs. Sie rücken durch Skinners Territorium vor und passieren Abilene auf dem Weg nach Norden. Sie werden den südlichen Rand angreifen. Ich habe außerdem einen Voraustrupp aus Wichita Falls, der schon heute Abend eintreffen könnte. Alles gute Männer, allesamt Bosse mit eigenen Trupps. Sie kommen den Highway 287 entlang und nähern sich dann von Südosten. Sie werden die Lage weiter aufklären und zusammen mit den Informationen von Pierce erhalten wir ein gutes Gesamtbild.«

Manuse steckte einen Finger in ein Nasenloch und popelte ungerührt darin herum, während er sprach. »Und deine Männer in Lubbock dringen von Amarillo aus zum westlichen Rand vor?«

»So ist es.«

»Wir werden uns in einiger Entfernung aufstellen und sie dann in Wellen angreifen«, erklärte Manuse. »Dieser Canyon ist nämlich ein zweischneidiges Schwert.«

»Warum?«

»In den steilen Felswänden können sie sich gut verschanzen«, sagte Manuse. Er redete lebhaft mit seinen Händen. »Sie können es sich dort richtig nett und gemütlich machen, aber es ist für sie unmöglich, uns aus allen Richtungen kommen zu sehen. Sie sind einfach zu wenige, um den ganzen Canyon abzudecken. Wenn wir sie angreifen, werden wir sie umzingeln. Leichte Beute.«

»Vielleicht«, sagte Roof. »In der Vergangenheit mussten sie immer nur einen Teil des Randes bewachen. Sie haben nur die direkten Wege hinunter in den Canyon bewacht und sich sonst auf die Unwegsamkeit des Geländes verlassen.«

»Wir sind auch noch nie mit derart geballter Kraft vorgegangen wie jetzt«, wandte Manuse ein. »Wir haben sie stets glauben lassen, sie könnten sich behaupten und uns in Schach halten. Doch damit ist jetzt Schluss.«

Roof verschränkte die Arme vor der Brust. Er starrte auf den linken Bildschirm, der immer noch schwarz war und erinnerte sich daran, was er mit Skinner gemacht hatte. Eine Welle von Übelkeit überkam ihn, als er darüber nachdachte, wie Marcus Battle die Verteidigung des Canyons koordinieren würde. Er hatte einen Fehler gemacht, als er Battle am Leben gelassen hatte. Trotz der Informationen von Pierce war es das nicht wert gewesen.

Battle mochte einen taktischen Fehler begangen haben und sich auf einem einsamen Abstieg in den Wahnsinn befinden, aber er war ein Glückskind, ein Mann, der einen Schatz am Ende des Regenbogens fand, wo es nicht einmal einen Regenbogen gab. Und in einer Sache hatte Skinner recht: Battle wusste einfach nicht, wann er verloren hatte.

Roof hatte vor nichts und niemandem Angst gehabt, seit er das kleine Feuerwerk in Aleppo überlebt hatte. Er hatte danach beschlossen, furchtlos und rücksichtslos und unmoralisch zu sein. Er verlor sich in der Schwärze des leeren Bildschirms und dachte an die Angst, die unter den unruhigen Stromschnellen durch seinen Darm rauschte.

Marcus Battle machte ihm Angst! Jetzt war es raus. Der Mann, der so lange vor sich hin gelogen hatte, schaffte es schließlich doch, sich die Wahrheit einzugestehen. Deshalb hatte er ihn nicht getötet oder von Skinner erledigen lassen. Er hatte schlichtweg Angst.

Manuse tippte an seine Kamera, um Roofs Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. »Was gibt es sonst noch?«, fragte er. »Du sagtest, es gäbe ein paar Dinge zu besprechen.«

»Sonst ist nichts«, sagte er schnell. »Lass mich wissen, wenn du Harvey erreichst.«

»Yep.« Manuse beendete die Verbindung. Sein Bildschirm wurde dunkel.

Es klopfte an der Tür. Roof drehte sich um und fand einen dicklichen Befehlsempfänger vor, der die Lücke zwischen der halbgeöffneten Tür und dem Türrahmen mit Leichtigkeit ausfüllte. Seine Augen waren groß und sein eng anliegendes T-Shirt mit Blutflecken übersät. Er zog sich die Hose an den leeren Gürtelschlaufen hoch.

Roof zuckte ungeduldig mit den Schultern. »Was ist los?«

»Jemand hat Captain Skinner ziemlich übel zugerichtet«, sagte der Mann. »Ich weiß nicht, wer es war. Ich dachte, ich sollte …«

Roof hob die Hand, damit der Mund des Soldaten aufhörte, sich zu bewegen. »Wer sind Sie?«

Der Mann senkte den Blick. »Sie nennen mich Porky.«

»Ich habe ihn so fertig gemacht, wie ich nur konnte, Porky«, erklärte Roof. »Wird er es trotzdem überleben?«

Porkys Augen weiteten sich einmal mehr und wurden dann schmal vor Verwirrung. Er hob und senkte den Kopf dann wieder. »Ja. Ich glaube schon. Seine Zunge allerdings …«

»Was ist damit?« Roof ging drohend auf den Mann zu, während er sprach.

»Sie sieht ziemlich mitgenommen aus«, sagte Porky. »Es ist … er kann nicht reden.«

»Holen Sie ihm etwas Eis aus der Kantine«, befahl Roof. »Bis wir morgen losziehen, ist er wieder fit.«

»Sir, General, Sir, ich weiß nicht, ob …«

»Er ist wieder fit«, wiederholte Roof. »Wir brauchen jeden Mann. Er ist bis morgen also besser wieder in der Spur. Wenn nicht …« Roof näherte sich dem Soldaten bis an die Nasenspitze und beugte sich dann nach vorn. »… mache ich Sie dafür verantwortlich.«

DER WALL

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