Читать книгу Thesen zur ganzheitlichen Demokratie. - W. Eckehart Heeger - Страница 3

Vorwort

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Nicht von Beginn an enthüllten die Götter den Sterblichen alles. Aber im Laufe der Zeit finden wir suchend das Bessere.“ (Xenophanes)

Zweck dieses Buches ist verständlich zu machen, warum Demokratie nicht repräsentativ, sondern nur als Selbstorganisationsprozess aller Bürger funktionieren kann. Es soll auch zeigen, dass eine beliebige Verfassung noch keine Garantie für eine richtige, funktionierende Demokratie ist.

Im folgenden versucht der Autor darzustellen und auch, wegen der Vielzahl, der sich ergebenden, differenzierenden Prinzipien, Sachgebiete und Themen, wie Freiheit, Gerechtigkeit oder Liebe, über die, für jedes einzelne schon umfangreiche Abhandlungen, seit der Antike bis heute, geschrieben wurden, verkürzt aufzuzeigen und zu begründen, dass Gesellschaft und damit auch alle ihre Subsysteme, wie ihre Verfassungen, Recht, Wirtschaft und Banken, Gesundheits-, Bildungssystem u. a., nicht im Belieben oder der Willkür und Macht von Menschen stehen, wenn sie demokratisch sein sollen.

Es ergibt sich dadurch anfänglich, wie in der Realität, ein komplexer, verwirrender Prozess, weil man die Einzelteile nur verstehen kann, wenn man das Ganze verstanden hat. Aber das Ganze nur versteht, wenn man die Einzelteile kennt. Die einzelnen Prinzipien können deshalb nur andiskutiert, aber nicht ausführlich behandelt werden. Dies soll in den Folgebänden nachgeholt werden.

Im ersten Teil des Buches werden die evolutionäre Entwicklung und die sie bestimmenden, metaphysischen und natürlichen Prinzipien bis in die Bewusstseinsebene der Menschen und einige wichtige Eigenschaften der heutigen Menschen und ihrer Herrschafts- als kapitalistische Gesellschaften und repräsentative Demokratien, als Gegebenheiten vorgestellt. In der natürlichen Gesellschaftsentwicklung zeigt sich auch, wie ohne Hilfskonstrukten, wie Vertrag oder Gewalt, Gesellschaften entstehen, sich legalisieren und als Vorbild einer neuen Gesellschaftstheorie für Menschen dienen können.

Im zweiten Teil wird gezeigt, wie sich aus diesen Prinzipien durch Transformation in die Bewusstseinsebene der Menschen und ihre Gesellschaften, ergänzend die wichtigsten Leitprinzipien einer ganzheitlich demokratische Gesellschaft, vor allem Verantwortung, Selbstbestimmung, Wahrheit, Gerechtigkeit und Selbstorganisation, aber allem neue Demokratie-, aber auch Gerechtigkeitstheorien entwickelt und weiter, zu einer Theorie der Liebe entwickelt werden können. Sie dienen als Basis für den dritten Teil. In ihm werden die weiter in über 50 Folgeprinzipien differenziert, damit sie nicht nur Worthülsen bleiben, welch missbraucht werden, sondern durch Rechtfertigung,, Kontrolle und Rechenschaft ständig in Balance gehalten oder wieder gebracht werden können. Daraus ergeben sich neu Menschen und Bürgerrechte als Grundlagen für Menschsein, menschliches und damit auch demokratisches Zusammenleben in der Gesellschaft mit allen ihren Subsysteme, wie auch effizientere Wirtschafts-, Bildungs- Gesundheits- oder Rechtssysteme u. v. a. m., welche kurz beschrieben werden, um sie im letzten Teil, als Verfassungsartikel nochmals zu formulieren. (Stören Sie sich bitte nicht an dem Begriff „Menschenwesen“. Er ist zur Unterscheidung zu den schon ins Menschsein entwickelten Menschen erforderlich.)

In den Folgebänden sollen dann die Themen der Gesellschaftsprinzipien, des Menschseins und der Liebe, wie auch Verantwortung, Wahrheit und Gerechtigkeit bezogen auf alle Bereich des Lebens und vor allem. auch die Subsysteme Wirtschaft, Recht, Gesundheit, Bildung, Wissenschaft u. a. nach diesen Prinzipien ausführlich behandelt und begründet werden.

Thesen zur ganzheitlichen Demokratie.

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