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Woher haben aber meine Verleumder auch diesen Brief genommen? Ich möchte von ihnen vernehmen, wer ihnen denselben übergeben hat. Veranlasse sie zu einer Antwort. Denn Du wirst daraus abnehmen können, daß sie auch diesen erdichtet haben, wie den an den verrufenen Magnentius, mit dem sie so viel Lärm schlugen. Wenn sie nun auch in Bezug auf diesen Brief entlarvt sind, zu welcher Rechtfertigung werden sie uns weiter noch nöthigen? Denn darauf sind ihre Gedanken gerichtet, und das ist ihr Streben, wie ich sehe, Alles in Bewegung und Verwirrung zu setzen. Vielleicht wohl suchen sie mit vielen Worten Dich gegen uns zu reizen; aber mit Recht verachtet man solche Menschen und weist sie von sich, weil sie annehmen, daß die, welche ihnen Gehör schenken, so wie sie beschaffen seien, und weil sie meinen, daß die Verleumdungen auch bei Dir sich geltend machen können. Es war einst von Erfolg die Verleumdung des Doeg gegen die Priester Gottes;33 aber der ihr Gehör gab, war der ungerechte Saul. Jezabel konnte durch Verleumdung dem gottesfürchtigen Naboth schaden;34 aber der auf sie hörte, war der böse und abtrünnige Achab. Der heilige David aber, dessen Nachahmung Dir geziemt und von Allen gewünscht wird, gewährt solchen Menschen nicht nur keinen Zutritt, sondern er wies sie wie wüthende Hunde von sich, indem er sagte: „Den, der insgeheim seinen Nebenmenschen verkleinert, verfolgte ich.“35 Er befolgte nämlich das Gebot, welches heißt: „Ein leeres Gerede wirst Du nicht annehmen.“36 Vergeblich sind ihre Bemühungen bei Dir. Denn auch Du hast wie Salomo zum Herrn gefleht, und gewiß ist es Dir zu Theil geworden, daß eine leere und lügenhafte Rede von Dir fern sein möge.37

Essentielle Werke des Heiligen Athanasius, Band 1

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