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Brücken erschließen das Reich

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Ohnehin zählte es eher zu den Gewohnheiten der Römer, Brücken zu bauen als zu zerstören. Sie waren ein wichtiges Instrument zur infrastrukturellen Erschließung des Imperiums. So, wie die Römer in allen Provinzen Straßen erbauten, so konstruierten sie dort auch zahllose Brücken. Über 1000 solcher Brücken hat man inzwischen nachweisen können, viele von ihnen sind noch erhalten oder wenigstens in den Fundamenten vorhanden. Über römische Brücken zu fahren, war in der Regel eine komfortable Angelegenheit. In der Mitte waren sie mit einer Fahrbahn ausgestattet. Seitlich gab es jeweils einen Bürgersteig und ein Geländer. Und man verstand es auch, sich mit den Tücken der Strömung zu arrangieren (so, wie es der große Caesar vorgemacht hatte): Die Pfeiler wurden wie der Bug eines Schiffes angelegt, wobei der Bug zur Strömung hin orientiert wurde.

Große Errungenschaften der Antike

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