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Selbstbeobachtung: Vertrauen

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Denken Sie an jemanden, dem Sie vertrauen.

Wie haben Sie sich entschieden, diesem Menschen zu trauen?

Was hat die Person getan oder nicht getan?

Welche Beweise wollten Sie, bevor Sie vertrauten?

Wie lange hat es gedauert, bis Sie vertrauten?

Denken Sie jetzt an jemanden, dem Sie nicht vertrauen.

Wie haben Sie entschieden, diesem Menschen nicht zu trauen?

Was hat die Person getan oder nicht getan?

Wie lange hat es gedauert, bis Sie entschieden haben, diese Person sei nicht vertrauenswürdig?

Vertrauen müsse man sich „verdienen“, sagen wir oft. Doch Vertrauen gleicht keinem Bankkonto, bei dem man die positiven Seiten eines Menschen addiert und die negativen abzieht in der Hoffnung, dass die Gleichung aufgeht. Vertrauen ist nicht starr. Es ist keine Eigenschaft, bei der es um alles oder nichts geht. Statt abstrakt darüber nachzudenken, ob jemand Ihr Vertrauen verdient, ist es lohnender zu überlegen, inwieweit und in welcher Situation Sie jemandem vertrauen. Sie vertrauen einer Freundin vielleicht hundertprozentig in Geldangelegenheiten, jedoch nicht in Bezug auf Ihren Lebenspartner. Ich, Andrea Lages, hatte einmal eine Freundin, die immer für mich da war, wenn ich sie brauchte. Ich hatte das Gefühl, ich könne ihr praktisch immer vertrauen – außer wenn mein Freund in der Nähe war. Dann war es ihr wichtiger, für ihn zur Verfügung zu stehen.

Vertrauen beurteilen wir meist nach zwei Kriterien. Das erste ist Aufrichtigkeit oder Ehrlichkeit. Das beurteilen wir nach dem Verhalten unseres Gegenübers. Entspricht sein Verhalten einer inneren Tiefe, einer inneren Wahrhaftigkeit sich selbst und anderen gegenüber? Ist er oder sie aufrichtig? Hält er sich an seine eigenen Versprechen? Stimmen Worte und Handeln überein oder erzählt er jedem etwas anderes?

Das zweite Kriterium für Vertrauen ist Kompetenz. Der andere mag ja aufrichtig sein, aber ist er auch in der Lage, sein Versprechen einzuhalten?

Um vertrauenswürdig zu sein, muss ein Coach aufrichtig und kompetent sein. Er muss die Eigenschaften, die er in seinem Klienten wecken will, auch persönlich verkörpern.

In diesem Kapitel geht es darum, aus den Träumen aufzuwachen und Handlungsschritte zu unternehmen. Denn dabei hilft Coaching. Im nächsten Kapitel erfahren Sie, wie sich Coaching privat und beruflich nutzen lässt.

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