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Kapitel 1 Von der Phantasie zur Realität

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Wir alle träumen. Während wir schlafen, mischt der Verstand unsere Alltagserfahrungen mit den dazugehörigen Emotionen und Gedanken – wie ein wahnsinniger Pokerspieler Karten mischt –, damit wir ein gutes Blatt haben. Solche Träume weisen uns darauf hin, wo wir jetzt in unserem Leben stehen und wohin wir wollen. Solche Träume übertreiben unsere Dilemmata und unsere Vorlieben – unsere Metaphern werden in unseren Träumen Wirklichkeit. Doch Träume erfüllen noch andere Aufgaben. In unseren Träumen überschreiten wir mit unserer Phantasie die Grenzen unseres derzeitigen Lebens und steigen in eine größere Welt auf, in der vieles möglich ist und wir nicht nur mit den Karten spielen, die uns zugeteilt wurden. Wir können jeden Joker ziehen und unser Blatt verändern. Träume führen uns über uns selbst hinaus. Jede Veränderung in unserem Leben beginnt mit einem Traum – mit Hilfe unserer Phantasie projizieren wir uns in die bestmögliche Zukunft.

Was hat Coaching mit Träumen zu tun? Beim Coaching geht es um Veränderung, es geht darum, Veränderungen herbeizuführen. Ein Coach ist sozusagen ein „Zauberer“ der Veränderung, der Ihnen hilft, Ihre Karten besser auszuspielen; vielleicht werden Sie mit seiner Unterstützung aber auch die Spielregeln ändern oder ein besseres Spiel finden. Veränderungen wurzeln in Träumen von etwas Besserem. Haben wir einen Traum verwirklicht, blicken wir nach vorn und träumen erneut. Hinter dem einen Traum lauert schon der nächste. Letztendlich geht es in diesem Buch darum, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei unterstützt ein Coach. Coaching nutzt die Vorstellungskraft und ist gleichzeitig ungemein praxisorientiert. Coaching beschäftigt sich mit Zielen und Leistungen. Coaching verbindet die Welt der Träume mit der Realität.

1985 nahm ich, Joseph, an einem wunderbaren Musikseminar teil, das die Pianistin Eloise Ristad leitete. Sie arbeitete hauptsächlich mit Konzertmusikern, die unter Lampenfieber litten; darüber hatte sie auch ein hervorragendes Buch geschrieben (A Soprano on her Head). Seminar und Buch inspirierten mich und als ich in der Nacht nach dem Seminar im Bett lag und den Tag noch einmal Revue passieren ließ, tauchte plötzlich ein Gedanke auf: „Ich möchte ein Buch schreiben.“

Dann wurde das Selbstgespräch ernst.

„Du kannst kein Buch schreiben!“, kam sofort eine recht verächtliche Bemerkung.

„Warum nicht?“

„Ähm, weil du nicht weißt, wie.“

„Na, das kann ich ja lernen. Ich werde nie wissen, ob ich ein Buch schreiben kann, wenn ich es nicht versuche.“

Dieses kurze Selbstgespräch verdeutlichte mir den Unterschied zwischen Glaubenssatz und Fähigkeit. Was mir fehlte, war das „Know-how“ des Bücherschreibens. Damals hätte mich ein Coach dabei unterstützen können, meine Überzeugungen gründlicher anzuschauen, mich auf mein Ziel zu konzentrieren und es dann in die Tat umzusetzen. Aber damals war ich mein eigener Coach. Ich setzte mir höhere Ziele, als ich für möglich hielt. Kein einschränkender Glaubenssatz durfte mich von dem Versuch abhalten, meinen Wunsch zu verwirklichen.

Möglicherweise lesen auch Sie dieses Buch, weil Sie sich selbst coachen wollen, oder Sie interessieren sich für Coaching allgemein. Vielleicht wollen Sie Coach werden oder Sie wollen sich verbessern, falls Sie bereits Coach sind. Eventuell spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen Coach zu suchen. Oder Sie wollen erfahren, wie Sie mit Hilfe von Coaching-Fertigkeiten besser unterrichten, Seminare halten oder Beratungen anbieten. Vielleicht wollen Sie Ihren Beruf aus einem neuen Blickwinkel betrachten und lesen, was jemand anderes über Coaching denkt. Ganz unabhängig von Ihrer konkreten Absicht schließen Sie gerade die Lücke zwischen Traum und Wirklichkeit, für sich selbst und andere.

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