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Begleitdateien – das Tor zur Welt

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Sie haben bereits erfahren, dass Darktable Metainformationen der verwalteten Bilder und ihrer jeweiligen Bearbeitungen in seiner Datenbank abspeichert. Dies erlaubt einen schnellen Zugriff auf die Informationen. Zusätzlich werden diese Daten in Begleitdateien (engl. Sidecars) abgelegt. Diese XMP-Dateien werden direkt beim Import der Bilder angelegt und im selben Verzeichnis wie jene gespeichert.

Diese Dateien enthalten also die gesamte Bearbeitungshistorie der Bilder, was es Darktable erlaubt, nichtdestruktiv zu arbeiten. Die Originale werden in Darktable, wie bereits erwähnt, niemals verändert. Aber jede Bearbeitung kann durch die in den XMP-Dateien gespeicherte Historie nachvollzogen und wiederholt werden.

Warum aber die doppelte Haltung der Informationen in der Datenbank und in den XMP-Dateien? Letztere erlauben u. a. den leichten Austausch von Fotos mit anderen Werkzeugen. Andere Programme, wie etwa Lightroom, setzen ebenfalls auf solche Begleitdateien. Öffnet und bearbeitet man ein Bild mit einem anderen Programm, können die Änderungen, zumindest teilweise, in Darktable übernommen werden.

Das Gute ist, dass es sich hierbei nicht um ein proprietäres Format handelt. XMP steht für eXtensible Metadata Platform und ist ein standardisiertes Format zum Austausch von Metadaten bei Fotos, welches von Adobe entwickelt wurde.

So geht das in Darktable 3

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