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Prolog

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Sie war allein. Am Anfang und am Ende allein. Einerlei, ob Anfang oder Ende, ist nicht jedes Ende auch ein Neubeginn?

Allein in der Schwärze, dem Nichts, sich selbst ausgeliefert, erschrocken vor der Leere in ihrem Inneren, schwärzer noch als die Äußere.

Ihr Inneres, ein Gefäß, geleert, um gefüllt zu werden. Aber war da nicht doch etwas? Sie tauchte hinab in diese Schwärze in ihr, und spürte wie sie zugleich fiel durch die Finsternis, die sie umschloss.

Fallend und tauchend, handelnd und doch ausgeliefert, war es nicht immer so gewesen?

Da war etwas in der Dunkelheit, tief vergraben, nun aufblitzend wie Splitter eines geborstenen Kristalls.

Geborsten wie ihre Seele. In den Splittern war Bewegung, Bilder winzig klein und doch scharf wie die Kanten des Kristalls.

Sie versuchte zu sehen, zu verstehen. War sie das dort, kämpfend, tötend, leidend und sterbend?

War es nicht immer so gewesen? Einen Moment wusste sie, es würde wieder so sein.

Sie schlug auf.

Jikaila, Die Splitter der Erinnerung I

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