Читать книгу Projektdiagnose - Gero Lomnitz - Страница 8
Оглавление1.2 Übersicht über die einzelnen Kapitel
In den Kapiteln 3, 5, 6, 7, 8 wird das Handwerkszeug der Projektdiagnose von der Auftragsklärung bis zur Präsentation der Diagnoseergebnisse erläutert. In diesen Kapiteln geht es um Methoden, Fragen, Regeln, Empfehlungen und nicht zuletzt um Modelle, die Sie für Projektdiagnosen nutzen können. Die Checklisten und Tipps können Sie im Sinne eines Handwerkskoffers nutzen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Frage, was Projektdiagnose bedeutet. Im Kapitel 4 werden grundsätzliche Aspekte der Projektdiagnose beschrieben, die deutlich über das rein Handwerkliche hinausgehen. Ich empfehle, sich gerade mit diesen Inhalten genauer zu beschäftigen, denn sie bilden das Fundament für die Diagnose. Im Kapitel 9 stelle ich ein Anforderungsprofil für Projektdiagnostiker:innen vor.
Schwerpunkte Kapitel 2: Was bedeutet Projektdiagnose?
Was bedeutet Projektdiagnose?
Abgrenzung der Projektdiagnose von Review, Audit und Projektmanagement-Assessment?
Was unterscheidet wissenschaftlich fundierte psychologische Diagnosen von Projektdiagnosen?
Projektdiagnosen – wann sind sie sinnvoll und wann nicht?
Übersicht über den Diagnoseprozess
Schwerpunkte Kapitel 3 Auftragsklärung
Erfolgreiche Projektdiagnose steht und fällt mit einer profunden Auftragsklärung. Das Was und das Wie der Auftragsklärung werden in diesem Kapitel ausführlich erläutert.
Auftragsklärung beginnt mit der Diagnose der Vorgeschichte
Inhalte der Auftragsklärung
Die Inhalte eines Diagnoseauftrags werden beschrieben. Besonderen Wert habe ich auf die Themen „Ziele der Projektdiagnose“, „die Systemgrenze klar definieren“ und „Rollen im Diagnoseprozess“ gelegt.
Die einzelnen Elemente eines Diagnoseauftrags kann man nachlesen, doch am Ende des Tages kommt es darauf an, wie gut die Auftragsklärung gelungen ist. Deshalb werden eine Reihe konkreter Empfehlungen vermittelt, wie Diagnostiker:innen sich im Rahmen der Auftragsklärung verhalten müssen. Hier liegt letztlich der Schlüssel zum Erfolg.
Schwerpunkte Kapitel 4 Grundlagen der Projektdiagnose
Dieses Kapitel mit seinen theoretischen Aussagen bildet die Basis für die diagnostische Arbeit und für die weiteren Kapitel. Ohne dieses Wissen können Projekte nicht fundiert, vertiefend analysiert werden. Die Methoden und Regeln lassen sich nicht sinnvoll anwenden. Je besser Sie diese Grundlagen verstanden und verinnerlicht haben, desto sicherer werden Sie die Methoden und Techniken der Projektdiagnose nutzen können.
Schwerpunkte Kapitel 5 Diagnosefelder mit den dazugehörenden Fragen
In diesem Kapitel werden die Diagnosefelder mit den dazugehörenden Fragen vorgestellt. Unter Diagnosefelder verstehe ich die inhaltlichen Schwerpunkte der Diagnose, u.a. Projektziele, Informationsfluss, Entscheidungsprozesse oder Zusammenarbeit im Team. Die Diagnosefelder und Fragen sind in folgende Abschnitte unterteilt:
Klassische Diagnosefelder mit den entsprechenden Fragen
Fragen zur Psycho-Logik der ProblemeDiagnostiker:innen bleiben nicht an den Symptomen hängen, sondern sie gehen in die Tiefe und untersuchen auch die psychologischen und politischen Einflüsse auf die Projektarbeit, denn nur so ergibt sich ein ganzheitliches Bild.
Die Diagnose des Projektteams wird in einem eigenen Abschnitt erläutert. Dargestellt werden die Einflüsse der Strukturelemente und des Verhaltens auf die Zusammenarbeit sowie deren Wechselwirkungen.
Organisationen sind Druckweitergabe-Systeme, d.h. Druck wird von einem Subsystem auf ein anderes bzw. auf mehrere Subsysteme verlagert, was selten aus böser Absicht passiert. Daraus ergibt sich für Projektdiagnose eine klare Schlussfolgerung: Wer ein Projekt oder ein Projektteam diagnostizieren will, muss die Problem-, Konfliktverlagerungsprozesse verstehen.
Schwerpunkte Kapitel 6 Methoden der Datensammlung
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Methoden, Instrumenten und Techniken der Datensammlung. Die Schwerpunkte liegen beim Fragebogen und beim Einzelinterview mit ihren Grundlagen, Regeln und Tipps. Zu Beginn gehe ich auf die Planung der Datensammlung ein, ein Thema, was auf keinen Fall vernachlässigt werden darf.
Planung der Datensammlung
Dokumentenanalyse
Fragebogen
Einzelinterview und Gruppeninterview
Hearing
Diagnoseworkshop
Schwerpunkte Kapitel 7 Datenaufbereitung – von der Analyse zum Bericht
Wie kann die Datenmenge sinnvoll geordnet und analysiert werden, um die Stärken und Schwächen des Projektes zu verstehen? Erst durch eine fundierte Analyse und daraus resultierende Empfehlungen wird die Arbeit der Diagnostiker:innen fruchtbar. In diesem Kapitel werden die Schritte der Datenaufbereitung mit Praxistipps dargestellt.
Clustern
Diagnosebericht ausarbeiten
Beispiel eines Diagnoseberichtes
Schwerpunkte Kapitel 8 Datenfeedback – Präsentation der Ergebnisse
Die Ergebnisse der Projektdiagnose müssen gut vorbereitet dem richtigen Adressatenkreis präsentiert werden. Der Erfolg der Diagnose darf nicht durch ein unprofessionelles Datenfeedback gefährdet werden. Erläutert werden die einzelnen Bausteine des Datenfeedbacks.
Formen des Datenfeedbacks
Vorbereitung der Präsentation
Durchführung der Präsentation
Schwerpunkte Kapitel 9 Anforderungsprofil für Diagnostiker:innen
In diesem Kapitel wird ein Anforderungsprofil für Projektdiagnostiker:innen vorgestellt. Dabei geht es um drei Bereiche, die für die Qualifikation bedeutsam sind.
Persönlichkeitsmerkmale
Rollenbewusstsein
Know-how (Qualifikation im engeren Sinn) mit einem Qualifikationsprofil
Kapitel 10 Tipps, damit Projektdiagnosen scheitern
Zu guter Letzt finden Sie nicht ganz ernstgemeinte Tipps im Sinne von paradoxen Verschreibungen, wie Sie es schaffen, Projektdiagnosen zum Scheitern zu bringen.