Читать книгу Von Helden und Opfern - Jörg Koch - Страница 9

II. Die Veteranen der Napoleonischen Kriege
und ihre Denksteine 1. Veteranenvereine und Napoleonsteine

Оглавление

Neu für das 19. Jahrhundert, insbesondere für die zweite Hälfte, war die „Demokratisierung“ der Erinnerungskultur. Zwar hatte bereits der sächsische Offizier Hans-Friedrich von Fleming in seiner 1726 erschienenen Schrift „Der vollkommene teutsche Soldat“ ein Verbot der bislang üblichen Leichenplünderung und eine würdige Bestattung der gefallenen Soldaten gefordert.3 Ein Stein gesetzt wurde jedoch allenfalls erfolgreichen Heerführern, die auch nach dem Tode als bedeutende Person der Geschichte in der allgemeinen Erinnerung bleiben wollten, nicht aber den gewöhnlichen toten Soldaten. Söldner und auf den Kriegsschauplätzen Gefallene waren bisher nicht bestattungs-, erst recht nicht „denkmalswürdig“. Sie blieben auf dem Schlachtfeld liegen, wurden vielleicht auf einem Scheiterhaufen verbrannt, allenfalls in einem Massengrab beigesetzt. Diese Praxis war jahrhundertelang üblich, auch wenn sie der christlichen Nächstenliebe widersprach.

Die Erinnerung an einzelne Soldaten ist eine Folge der Aufklärung und der Französischen Revolution und findet sich auf deutschem Gebiet erstmals mit dem bereits 1793 in der damals freien Reichsstadt Frankfurt am Main errichteten Hessendenkmal an der Friedberger Landstraße. Gestiftet vom preußischen König Friedrich Wilhelm II. (1744/86–1797), erinnert es an jene Männer aus Hessen, die am 2. Dezember 1792 beim Sturm auf die von der französischen Revolutionsarmee besetzte Stadt zu Tode kamen: „Friedrich Wilhelm von Preussen, den edlen Hessen, die im Kampf fürs Vaterland hier siegend fielen.“ Das Motto des Monuments lautet: „Verteidigung gründet auf Stärke.“ In seiner Darstellung erinnert dieses Denkmal nicht an ein Heldenmal, denn die Symbole der Verteidigung (Widder, Helm, Schild und Keule des Herkules) vermitteln eher Erleichterung darüber, dass das Töten vorbei ist. Das Symbol der Stärke ist der auf den Basaltblöcken ruhende Marmorwürfel, der seinerseits für das trügerische Kriegsglück steht. Auch wenn diese Gefallenen noch keine eigenen Gräber erhielten, sind doch ihre Namen auf dem Hessendenkmal verzeichnet, unter ihnen Oberst Prinz Karl von Hessen-Philippsthal, je sechs Offiziere und Unteroffiziere, ein Tambour und 41 „einfache“ Grenadiere. 1844 übernahm Friedrich Wilhelm IV. (1795/1840–1858/61) die Kosten für die Sanierung des Denkmals, das 1970 im Zuge einer neuen Trassenführung um einige Meter versetzt wurde und seitdem im öden Abseits steht.

Eindrucksvolle Belege für die „Verewigung“ einfacher Soldaten sind die sogenannten Veteranen-Monumente bzw. Napoleon-Steine in Rheinhessen, der ehemaligen bayerischen Rheinpfalz und der ehemaligen preußischen Rheinprovinz, die ein seltenes steinernes Zeugnis unserer Geschichte darstellen. Sie erinnern an französische Soldaten aus (Süd-)Westdeutschland, d.h. an Männer, von denen die Mehrheit nach einer bestimmten Aushebungsrate (Konskription) während der französischen Annexion des linksrheinischen Gebietes zu Beginn des 19. Jahrhunderts für die Feldzüge Napoleons zwangsrekrutiert wurden. Mit dem Frieden von Campo Formio im Oktober 1797 war das linke Rheinufer an Frankreich abgetreten worden, es war nun Teil der im September 1792 proklamierten Französischen Republik, die als Folge der Französischen Revolution von 1789 entstanden war.

Nach dem ständigen Wechsel der Besatzungsmächte innerhalb weniger Jahre endete für Worms wegen dieser neuen politischen Verhältnisse die jahrhundertelange Epoche als Freie Reichsstadt und als Bischofsstadt. Fortan gehörte die Stadt zum Département du Mont-Tonnère (Donnersberg), sie bildete zwar einen eigenen Kanton, wurde aber von Mainz aus verwaltet. Für die Bevölkerung in diesem Gebiet wirkten sich diese Veränderungen innerhalb des Verwaltungs-, Wirtschafts-, Rechts- sowie Sozial- und Erziehungswesens spürbar im Alltag aus, erst recht ab Dezember 1804, als sich Napoleon zum Kaiser der Franzosen krönte und sein neues Kaiserreich zur führenden Macht in Europa ausbauen wollte. Diese Vormachtstellung über andere europäische Staaten erfolgte gewaltsam. Für die Männer des annektierten Gebietes, nun Bürger des französischen Kaiserreiches und dessen Militärsystem unterworfen, galt bereits ab 1802 die allgemeine Wehrpflicht und viele von ihnen wurden für Napoleons diverse Eroberungszüge rekrutiert.

Eine rücksichtslose Kriegsführung mit enormen Verlusten war das Ergebnis des napoleonischen Abenteuerspiels, das kläglich verlief. Ab 1806, mit Gründung des Rheinbundes – eines von Frankreich abhängigen Staatenbundes von 16 süd- und westdeutschen Reichsständen (u.a. Königreich Bayern, Königreich Württemberg, Großherzogtum Baden) –, konnte Napoleon nun auch auf deren Truppen zurückgreifen. Das bedeutete, dass Männer aus Süddeutschland und dem Südwesten zunächst mit und für Napoleon kämpften. Davon betroffen waren aber auch Gebiete, die – wie das neu geschaffene Königreich Westphalen – von Verwandten Napoleons beherrscht wurden, oder Länder wie das Königreich Sachsen, die sich notgedrungen nach und nach dem Bündnis mit Frankreich anschlossen.4 Nachdem die französische Große Armee jedoch im Russlandfeldzug eine vernichtende Niederlage erlebt hatte, kam es zu wechselnden Bündnissen, d.h. zur Abkehr vom französischen Kaiser und zur Bildung eines aus mehreren Nationen bestehenden Koalitionsheeres, das in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 siegreich gegen Napoleon kämpfte und somit die französische Hegemonie über Deutschland und Europa beendete.5

In diesen Koalitionskriegen, die bis zur politischen Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress 1815 dauerten, waren erstmals große Teile der Bevölkerung vom Krieg betroffen, wurde eine bis dahin unvorstellbare Zahl von Soldaten mobilisiert.6 Mit der anschließenden Festigung des monarchischen Systems und damit der Wiederherstellung der vorrevolutionären Zustände waren die Ideale der Französischen Revolution verraten, die Wortführer liberaler Ideen von Einheit und Freiheit wurden mundtot gemacht. In dieser Stimmung kam es einerseits zur Forderung nach Demokratie und Einheit im Deutschen Bund, andererseits, vor allem in Rheinhessen, zur romantischen Verklärung der napoleonischen Ära und in diesem Zusammenhang zur Errichtung von Veteranendenkmälern.

Rheinhessen, hervorgegangen aus dem ehemals französischen Département Donnersberg, gehörte nach der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress ab 1816 als linksrheinische Provinz zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt, das diese Region als Ersatz für das an Preußen abgetretene Westfalen erhielt. Seitdem nannte sich Ludwig I. „Großherzog von Hessen und bei Rhein“. Nicht nur in Frankreich war ab 1830 ein zunehmender Kult um den 1821 verstorbenen Napoleon festzustellen, auch in der preußischen Rheinprovinz, in Rheinhessen und der bayerischen Rheinpfalz erinnerte man sich nun gerne an die französische Zeit.7 Die Kriegszüge mit ihren Schrecken lagen weit zurück, im Nachhinein sahen die Überlebenden in ihnen ein Abenteuer, das sie ehrenhaft überstanden hatten. Sie pflegten nun eine Napoleonverehrung, die sich in den Veteranensteinen widerspiegelte. Diese sind nicht nur als Verklärung der ambivalenten Vergangenheit zu interpretieren, mehr noch stellen sie den Wunsch der ehemaligen Soldaten am Ende ihres Lebens dar, die Erinnerung zu verewigen. Den nachfolgenden Generationen sollten solche „Napoleonsteine“ verkünden, wer einmal aus der Gemeinde unter der französischen Trikolore in fremden Ländern fern der Heimat für die Ideale eines modernen Staates und eines ehrgeizigen Feldherrn kämpfte, siegreich zurückkehrte bzw. sein Leben ließ.

Bereits im August 1834 wurde in Mainz das erste Veteranendenkmal errichtet, die letzten dieser Art wurden im Mai bzw. im August 1852 in Grünstadt/Pfalz bzw. Eimsheim (heutiger Landkreis Mainz-Bingen) eingeweiht. Im heutigen Rheinland-Pfalz existieren noch 24 dieser Monumente, so in Kaiserslautern, Landau, Zweibrücken, Frankenthal und Grünstadt (ehemalige Rheinpfalz) sowie in Koblenz, Bad Kreuznach und Trier (ehemalige Rheinprovinz). Die meisten jedoch, nämlich 17 Denkmäler, finden sich in Rheinhessen. Sie wurden mit wenigen Ausnahmen auf (inzwischen teils ehemaligen) Friedhöfen errichtet, da diese seit der napoleonischen Friedhofsreform unter kommunaler Aufsicht standen. Der Tag der Einweihung war in der Regel mit Bedacht gewählt. So fanden die Feierlichkeiten häufig an einem 5. Mai statt, dem Todestag Napoleons, oder einem 15. August, dem Geburtstag Napoleons und zugleich Mariä Himmelfahrt, oder auch am 25. August, dem Namenstag des regierenden Großherzogs. Der Errichtung solcher Steine war die Gründung von Veteranenvereinen vorausgegangen, die auch bedürftige Kameraden unterstützten. Bereits Ende 1833 hatten die Mainzer Veteranen ihren Verein gegründet, der einen „stark militärischen Einschlag“ hatte: „Als Bürger ziemt uns ein ruhiger, gesetzmäßiger Lebenswandel, als Veteranen ziert uns der Mut, die Bruderliebe, die Disziplin.“8 Als Stiftungstag wurde der 26. Dezember gewählt – es war der Geburtstag des Großherzogs Ludwig II. (1777/1830–1848).


Die Veteranensteine erinnerten nicht nur an Napoleon sowie an die gefallenen und teilnehmenden Soldaten, sie verewigten stets auch den Landesherrn, wie das Beispiel aus Großwinternheim/Rheinhessen zeigt.

Die pfälzischen Vereine dagegen verzichteten auf die in Mainz üblichen militärischen Redewendungen und Tagesbefehle und nannten sich lediglich „Leichenkassen- und Unterstützungsverein“. Auf dem Frankenthaler Denkmal übrigens fehlt der Name Napoleon, dessen Nennung zuvor in Kaiserslautern und Zweibrücken geduldet wurde; für die Genehmigung der pfälzischen Veteranensteine war das königliche Staatsministerium des Innern in München zuständig! Der 1837 gegründete Frankenthaler Veteranenverein machte zudem die Anhänglichkeit an das bayerische Königshaus zur Pflicht. Dort konnten laut Vereinssatzung nur solche Männer aufgenommen werden, „welche mit militärischem Rufe auch die Eigenschaft eines braven und friedlichen, seinem Fürsten, der Verfassung und dem Gesetze treu ergebenen Bürgers verbinden“.9 Folglich lautete die Reihenfolge der Würdigungen bei Feiern Pfälzer Vereine stets: „Treue dem Landesherrn!“, „Treue dem Vaterlande!“, „Ehre dem Andenken Napoleons!“ Auf linksrheinischem Gebiet bestanden um 1840 insgesamt 35 Veteranenvereine. 1840 war für die Veteranen ein besonderes Gedenkjahr: Im Dezember wurde Napoleon von der Insel St. Helena in einem pompösen Leichenzug in den Pariser Invalidendom überführt. Aus den Statuten des erst 1847 gegründeten Veteranenvereins Westhofen/Rheinhessen lässt sich der Zweck solcher Institutionen erkennen:10

„Aus Liebe und Anhänglichkeit zu ihren ehemaligen Waffengefährten wurde bei mehreren im Marktflecken Westhofen noch Lebenden, die in jener Epoche der großen Weltereignisse von 1793 der französischen Republik und unter des großen Kaisers Napoleons Fahnen gedienten Veteranen der Wunsch rege – gleich den schon an anderen Orten der Provinz Rheinhessen bestehenden Vereinen –, durch freiwillige Beiträge eine Kasse zu bilden, um ihren auf dem Felde der Ehre gefallenen Waffenbrüdern in dem Bereich des Westhofer ehemaligen Friedhofs, jetzigen Marktplatzes ein Denkmal von Stein zu errichten und gerne bereit sind, die in ihrer Mitte noch lebenden Kameraden zu unterstützen und jedem, selbst dem ärmsten Veteranen nach seinem Ableben ein ehrenvolles und feierliches Begräbnis zu bereiten.“

Der Bau eines Denkmals ist satzungsgemäßes Ziel von Veteranenvereinen: „Jedes Veteranenmitglied ist verbunden zur Errichtung eines Denkmals auf dem Westhofer Marktplatz einen freiwilligen Beitrag zu leisten. Dieses Denkmal besteht aus einem viereckigen Obelisken auf dessen Verdachung ein Helm mit Kriegs-Attributen umgeben zu stehen kommt. Das Ganze wird durch ein eisernes Geländer eingefriedigt.“ Sicherlich erörterten die alten Herren auf ihren regelmäßigen Treffen auch die aktuelle Tagespolitik, doch sie gaben sich betont unpolitisch, wenn auch patriotisch: „Die Veteranen … leben nur noch der Rückerinnerung früher erkämpfter Siege, früher überstandenen Kriegsstrapazen, zusammenhaltender Kameradschaft und kennen keinen anderen Wahlspruch als: Treue dem Landesherrn!! Treue dem Vaterlande!! Treue dem Gesetze!!“11 Von Kameradschaft kündete auch das „Veteranenlied“, das bei den Einweihungsfeiern gesungen wurde:

„Wir haben einst geschworen unseren Fahnen,

mit Herzen fest und treu.

Nun schwören wir als Veteranen,

uns Brudertreu auf’s neu.

Nie haben wir auf Ehr verzichtet,

sie ist uns beste Hab.

D’rum haben wir errichtet,

dies Denkmal – für Ehre über’s Grab.“12

Auf den Punkt gebracht fühlten sich die Veteranen vor allem diesen drei Zielen verpflichtet: 1. Errichtung eines Denkmals, 2. Unterstützung bedürftiger Kameraden und Organisation würdiger Beerdigungen, 3. Pflege geselligen Miteinanders.

Wie damals üblich, mussten Vereine in Rheinhessen durch das Hessische Ministerium des Inneren und der Justiz in Darmstadt genehmigt werden. Demnach gilt der 17. Juli 1846 als Gründungstag des Wormser Veteranenvereins, dem bei Konstituierung 40 Mitglieder angehörten.13 Abgesehen etwa von Landau (1839), Nieder-Ingelheim (1844), Ober-Ingelheim (1844), Herrnsheim (1847) oder Sauerschwabenheim (1852), wo sich zwar Veteranenvereine gegründet hatten, es aber nicht zur Aufstellung eines Denksteins kam, brachten die Vereinsmitglieder innerhalb weniger Monate so viel Kapital zusammen, dass ein Denkmal errichtet werden konnte. Die Einweihungsfeiern verliefen vergleichbar „unter dem Abfeuern der Böller, dem Geläute der Glocken, Musik und Gesang“; am Abend der festlichen Enthüllung fanden zudem ein Ball und ein Brillantfeuerwerk statt – so zumindest ist es aus Wörrstadt überliefert.14

In der Residenzstadt Darmstadt gründeten ehemalige Soldaten, die die diversen Feldzüge Napoleons hatten mitmachen müssen, im Jahre 1839 einen Veteranenverein unter dem Namen „Prinz-Emil-Veteranenverein“, dem 1852 die Errichtung eines Veteranendenkmals in neugotischem Stil auf dem Marienplatz folgte. In Anwesenheit des Großherzogs Ludwig III. (1806/48–1877) eingeweiht, erinnert es – seit 1902 im Herrngarten – an die Gefallenen der hessischen Truppen, die ab 1792 zunächst gegen die Franzosen, dann mit ihnen und schließlich wieder gegen sie gekämpft haben. Im Unterschied zu den rheinhessischen Veteranendenkmälern fehlen hier jedoch der Bezug zu Napoleon und sogar die Namen der Kriegsteilnehmer bzw. der Gefallenen. Über einer zum Sockel geschrumpften Grabkammer dominiert die Gestalt eines bärtigen und behelmten Germanen, der die Freiheitskriege symbolisiert. In der rechten Hand streckt der überlebensgroße Krieger ein Kurzschwert nach oben, mit der linken hält er ein meterhohes Schild vor seinen Körper, das die Widmung enthält: „Den in den Schlachten und Gefechten von 1792 bis 1815 gefallenen Großherzoglich-Hessischen Kriegern gewidmet von ihren Waffenkameraden.“ Eine Inschrift über der seltenen Figur verkündet: „Gott, Ehre, Vaterland.“ Die drei anderen Seiten des Sandstein-Obelisken verzeichnen in chronologischer Reihenfolge die Schlachtorte: „Frankfurt 1792 … Jena 1806 … Medellin 1809, Wien 1809, Wagram 1809, Toledo 1809 … Puebla de Montalban 1811, an der Beresina 1812, Smolensk 1812 … Leipzig 1813 … Strasburg 1815.“ Schöpfer des architektonisch und inhaltlich außergewöhnlichen Denkmals war der „Hofbildhauer“ Johann Baptist Scholl d. J. (1818–1881), zu dessen Hauptwerk das Schillerdenkmal in Mainz gehört. Viele Jahrzehnte später erhielten die Veteranendenkmäler im linksrheinischen Gebiet eine ungeahnte Aufmerksamkeit und Aufwertung:15

„Fest zur Ehre der Soldaten, die unter den Fahnen Napoleons gedient haben. Am Sonntag, den 13. April [1919], wird eine militärische Abordnung in Wörrstadt einen Lorbeerkranz zum Gedenkstein tragen, der auf dem Kirchhofe zum Andenken an alle diese Helden errichtet worden ist. Der militärische Verwalter, Herr Hauptmann Belleux, ladet die Familien der ehemaligen Soldaten, die unter den Fahnen Napoleons gedient haben, ein, sich mit ihm um 3 Uhr im Saale des Festes in Wörrstadt zu treffen. Eine besondere Einladung ist an alle Nachkommen gerichtet worden, deren Spuren er auffinden konnte.

Die Nachkommen, die das Glück haben, noch Auszeichnungen zu besitzen, werden gebeten, diese ruhmreichen Zeichen der Tapferkeit auf ihrem Anzug zu tragen.“

Und am 5. Mai 1921 fanden an diesen Denksteinen Feiern anlässlich des 100. Todestages Napoleons statt – es war die Zeit der französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg.

Von Helden und Opfern

Подняться наверх