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Bildbearbeitung: Dos and Don’ts

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Ob ein bearbeitetes Bild oder ein Bildcomposing gut gelingt, ist nicht reine Geschmacksache und auch kein Glücksspiel. Orientieren Sie sich an folgenden formalen Gesichtspunkten:

1 1. Je besser das Ausgangsmaterial, desto besser das Ergebnis! Kaufen Sie professionell ausgeleuchtete Bilder bzw. achten Sie auf eine gute Beleuchtung, wenn Sie Bilder machen.Ja, Sie können per Software Bilder optimieren, aber das dauert oft länger, als Ihnen lieb ist!

2 2. Erfüllt das Bild die Voraussetzungen für Ihr Vorhaben? Ist das Bild groß genug, stehen für die Bearbeitung genug Pixel zur Verfügung (siehe Geringe Bildqualität, was nun?, S. 47) oder können Sie die Person einfach freistellen (siehe Personen (Haare) freistellen, S. 59)?

3 3. Öffnen Sie das Original und speichern Sie es im programmeigenen Dateiformat der Bildbearbeitungssoftware ab. Dann stehen Ihnen die meisten Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung. Behalten Sie das »Bearbeitungsoriginal«! Am Schluss duplizieren Sie das Bild, bringen es auf die gewünschte (kleinere) Größe und speichern es wie benötigt als JPEG oder PNG ab.


Gilt für Adobe Photoshop: Nutzen Sie PSD = Photoshop Document.

1 4. Licht und Schatten: In jedem Bild sollte es helle (Lichter) und dunkle Stellen (Tiefen) geben. Die Helligkeitsbereiche dazwischen (Mitteltöne) dürfen nicht zu hell bzw. zu dunkel sein. Die Tonwerte eines Bildes sollten stets optimiert werden.


Histogramm: Häufigkeitsverteilung der Pixel je Helligkeitsstufe

1 5. Natürlichkeit: Tatsächlich lassen sich Bilder auch »verschlimmbessern«, z. B. indem ein Bild zu stark bearbeitet wird, so dass es unnatürlich wirkt.


Links: Original, Mitte: sanfte Korrektur des überbelichteten Bildes, rechts: Überkorrektur, unschöne Hauttöne

1 6. Das Ergebnis soll gut aussehen! Anstatt eine Person schlecht freizustellen, so dass z. B. Pixelreste an den Haaren erkennbar sind, und die minderwertige Freistellung direkt auf den Hintergrund zu platzieren, zeigen Sie lieber das Porträt der Person als kreisförmigen Ausschnitt.


Zur Not nur einen Teil zeigen

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