Читать книгу Der chinesische Zwilling - Sarah Engell - Страница 5
Kapitel 2
ОглавлениеDünne Fäden aus Blut wirbeln in der Toilettenschüssel herum, und ich spüle zum zweiten Mal. Stehe da mit dem Slip an den Knien und habe keine Lust, die Binde zu wechseln. Denke, dass ich bis zum nächsten Mal warten kann, wenn ich pinkeln muss.
Beim Hochziehen des Slips kommt es mir so vor, dass ich genau dasselbe gedacht habe, als ich das letzte Mal pinkelte.
Ich ziehe den Gürtel des Morgenmantels fest und gehe zum Waschbecken. Verliere mich in Gedanken beim Betrachten der türkisfarbenen Glasmosaike an der Wand.
Das Wasser beginnt, aus dem Hahn zu spritzen, und ich wasche mir die Hände. Gerate in Zweifel, ob ich es wohl bereits getan habe. Der Seifenschaum riecht synthetisch. Es ist der billige aus dem Supermarkt, den ich nicht mag.
Das Geräusch von Autoreifen auf Kies lässt mich den Blick anheben. Durch die Jalousien kann ich sehen, wie ein Polizeiwagen vor dem Haus hält. Die Scheibenwischer laufen schnell, auch wenn es nur nieselt. Ein paar Krähen fliegen krächzend vom Kiesweg auf und verschwinden über die abgemähten schwarzen Felder, auf denen der Raps nicht mehr blüht. Mein Puls steigt, während ich die Lichter des Polizeiwagens betrachte, die ausgeschaltet werden. Die Vordertüren gehen auf, und zwei Beamte steigen aus. Torben lässt seine Hand über seinen großen roten Vollbart gleiten, ehe er seine Polizeimütze aufsetzt. Die andere ist eine Frau, die ich noch nie gesehen habe.
Sie stehen kurz da und betrachten die Kartons im Vorgarten. Der Nieselregen hat die Pappe dunkelbraun verfärbt. Torben sagt etwas, und die Frau nickt. Sie wenden sich zum Haus und gehen auf die Eingangstür zu. Ich stolpere fast über das Windelpaket, als ich vom Badezimmerfenster zurücktrete. Ich gehe hinter der Toilette in die Hocke. Halte die Luft an.
Sie haben es entdeckt. Natürlich haben sie es entdeckt.
Es klingelt.
Dicht an meinem Ort gibt die Toilette ein schwaches, plätscherndes Geräusch von sich, und ich schließe die Augen.
Ich hätte mich vorbereiten sollen.
Es klingelt erneut.
„Eva! Steen!“ Ich zucke zusammen, als Torben von dort draußen ruft.
Der Klang unserer Namen reißt mich zurück in die Wirklichkeit. Ich stütze mich auf die Toilette und komme zum Stehen. Was mache ich eigentlich? Sitze da und verstecke mich vor der Polizei?
Ich wühle in der Tasche des Morgenmantels, finde die Schachtel mit Lakritz-Pastillen der Marke Ga-Jol und stecke mir ein paar in den Mund.
Im Spiegel bin ich eigenartig unscharf wie ein Foto, das mit zitternder Hand aufgenommen wurde. Mein Blick ist panisch, ich zupfe am Haarknoten, versuche, ein paar graue Haare glatt zu streichen. Ich betrachte mein Spiegelbild, wie man etwas Zerstörtes betrachtet. Dann gehe ich hinaus, um zu öffnen.
Die Septemberluft ist frisch und feucht vom Nieselregen und vom langen Gras. Hinter den zerrissenen Wolken steht eine bleiche Sonne bereits hoch am Himmel und lässt mich mit den Augen blinzeln.
„Na?“ Torben gibt mir einen Klaps auf die Schulter. „Haben wir dich geweckt?“
„Ein bisschen.“
„Entschuldige bitte. Wie geht’s so zu Hause.“
„Geht so.“
Er reibt sich den Vollbart. Blickt zu den Pappkartons im Gras.
„Ich bedaure das hier wirklich sehr“, sagt er. „Dienstlich zu kommen, so wie die Dinge jetzt gerade sind.“
Ich sehe die Pistole an seinem Gürtel. Die Handschellen.
„Doch ich dachte, dass es trotz allem besser wäre, wenn ich käme.“
Ich nicke langsam.
„Tag.“ Die Frau streckt ihre Hand aus. „Dagmar. Ich bin Torbens neuer Partner.“
„Guten Tag.“
Ihr warmer Händedruck macht mir bewusst, wie kalt meine eigene Hand ist.
„Ist dein Mann zu Hause“, fragt Dagmar.
„Was?“
„Ja, du musst entschuldigen, dass wir so unangemeldet kommen“, sagt Torben. „Ich weiß sehr wohl, dass ihr …“ Er macht eine Handbewegung.
Ich ziehe den Gürtel des Morgenmantels fest, auch wenn er bereits fest sitzt.
„Ist Steen da drin?“ Torben macht eine Kopfbewegung an mir vorbei. „Wir würden gern kurz mit ihm sprechen.“
Ich stütze eine Hand gegen den Türrahmen und versperre den Weg. „Es passt leider nicht besonders gut. Er liegt gerade im Bett und … schläft.“
Dagmar zieht den Ärmel hoch und schaut auf ihre Uhr.
„Kann er euch nicht zurückrufen?“, frage ich. „Wenn er aufwacht.“
„Wir möchten sehr gern mit ihm persönlich sprechen“, sagt Torben.
„Es dauert nicht sehr lang.“
„Ihr könnt es einfach mir sagen, dann gebe ich es weiter.“
„Wie gesagt, möchten wir sehr gern mit ihm persönlich sprechen. Es geht um seinen Vater.“
Das verwirrt mich so, dass mein Arm wieder nach unten sinkt.
Steens Vater?
„Okay“, sage ich. „Dann kommt herein.“
Mit dem Fuß schiebe ich den Präsentkorb zur Geburt zur Seite, den ich immer noch nicht vom Türabsatz entfernt und ins Haus genommen habe. Das regennasse Zellophan klebt an einer herzförmigen Schachtel Pralinen und einer Tüte Kaffeebohnen. Die Karte ist vom Regen ganz kaputt.
Torben und Dagmar betreten die Diele. Ihr Blick gleitet durch den halbdunklen, unordentlichen Raum.
„So eine habe ich mir immer gewünscht.“ Sie tätschelt die raue Backsteinmauer. „Wir wohnen auch in einem roten Backsteinhaus.“
„Den Putz zu entfernen, macht eine Riesensauerei“, sagt Torben, als ich nicht antworte.
Ich entferne den Haufen mit verschwitzten Laken, der im Weg liegt. Schiebe die ungeöffneten Briefe von der Gemeinde unter Werbesendungen und lasse ein Päckchen Feuchttücher auf den Boden fallen. Alle Muskeln in meinem Körper spannen sich an. Ist es illegal, dass ich niemanden angerufen habe? Dass ich ihn einfach liegen lasse?
„Ich bedaure die Unordnung“, sage ich. „Es ist etwas viel gewesen, und ich …“
„Mach dir keine Gedanken“, sagt Torben. „Willst du Steen nicht wecken und ihm sagen, dass wir da sind?“
„Natürlich. Ja. Einen Augenblick.“
Wir gehen ins Wohnzimmer, und sie bleiben am Kamin stehen, während ich mich zögernd der geschlossenen Tür zum Schlafzimmer nähere.
Ich drücke die Klinke hinunter und schleiche hinein, auch wenn ich sehr wohl weiß, dass er bereits wach ist. Dass er mit Garantie alles gehört hat, was passiert ist, seit es geklingelt hat.
Ich betrachte Steens gelbliche Handrücken und nackten Fußsohlen. Er liegt, wie üblich, mit den Armen an den Seiten und den Füßen außerhalb der Zudecke, damit ihm nicht zu warm wird. Die Uhr an der Wand tickt. Ich bleibe einfach stehen. Versuche, die Zeit zu berechnen, die es dauern würde, einen schlafenden Mann zu wecken.
„Entschuldige“, flüstere ich, ehe ich zurück zu den Beamten gehe. Sie stehen immer noch am Kamin. Ein altes, eingebautes Teil mit akkuraten Schnitzereien, das wir nicht mehr verwendet haben, seit sich beim ersten Anzünden das ganze Wohnzimmer mit Rauch gefüllt hat.
„Okay“, sage ich. „Er ist da drin.“
Die Beamten zwängen sich vorbei an dem vollen Wäscheständer, dem Putzeimer mit kaltem Schmierseifenwasser und den Müllbeuteln, die ich noch nicht rausgetragen habe.
„Wartet!“
Mein Ausruf lässt sie stehen bleiben.
Torben sieht mich fragend an.
„Es ist nur, weil …“ Ich zupfe wieder an meinen Haaren. Versuche, normal zu atmen. „Ihr dürft nicht erschrecken. Aber er kann sich nicht bewegen.“
„Was?“
„Es ist, weil … Er ist gelähmt.“
Ich flüstere das Wort, aber sobald es meine Lippen verlässt, schwillt es an und erfüllt das Wohnzimmer wie ein allzu großes Möbelstück.
„Aber …“ Torben blickt zur Schlafzimmertür. „Als ich ihn das letzte Mal sah, war er doch …“
„Das ist auch ganz neu“, sage ich. „Zwölf Tage.“
„Was ist mit ihm passiert?“
„Das ist uns noch nicht so ganz klar.“
„Ist er irgendwo hinuntergestürzt?“
„Nicht, dass ich wüsste.“
„Aber, es ist ein Arzt da gewesen und hat sich ihn angesehen?“
Ich nicke. „Doktor Møller sagt, dass das eine ganz normale Reaktion ist nach allem, was wir durchgemacht haben. Er sagt, dass das im Laufe von ein paar Tagen vorübergehen sollte.“
„Hast du nicht gerade gesagt, dass er seit zwölf Tagen hier liegt?“
„Steen war schon immer sehr empfindlich. Das weiß Doktor Møller sehr wohl. Wir müssen ihm ganz einfach Zeit lassen.“
Sie schielen einander von der Seite an, und ich schwitze unter den Armen.
„Sollte er nicht im Krankenhaus sein?“, fragt Dagmar.
„Doktor Møller meint, dass es am besten ist, wenn er sich in bekannter Umgebung befindet.“
Je mehr ich die Wahrheit verdrehe, desto mehr schwitze ich. In Wirklichkeit sagte Doktor Møller genau dasselbe wie Dagmar. Zog sogar sein Telefon heraus, um das Krankenhaus anzurufen. Doch ich redete es ihm aus. Flehte ihn an, es unter uns bleiben zu lassen.
Sie dürfen ihn mir nicht wegnehmen. Steen ist der Einzige, den ich noch habe.
Und ich kann nicht allein im Haus sein. Nicht mehr.
„Das ist ja schrecklich“, sagt Dagmar. „Und jetzt auch noch das mit seinem Vater.“
„Ich glaube, ihr müsst euch irren“, sage ich. „Steens Vater starb vor vier Jahren.“
„Ja“, sagt Torben. „Genau darum geht es.“
Ich sehe ihn verwirrt an.
„Ich bedaure“, sagt er. „Ein Unglück kommt selten allein.“
„Unglück?“
Er nickt in Richtung Schlafzimmertür. „Besprechen wir es zusammen mit Steen.“
Das Schlafzimmer ist dunkel hinter den heruntergelassenen Jalousien. Es riecht hier nach voller Windel, und Torben tritt langsam ein. So langsam, dass er stehen bleibt.
Steens Haare sind vorne frisiert. Hinten sind sie platt und verfilzt. Es ist eine deutliche Grenze zu sehen, wohin ich mit der Bürste nicht gekommen bin. Auf seinem Nachttisch steht eine rosafarbene Schnabeltasse mit Blumenmuster.
Auf meiner Seite ist das Laken zerknittert, und die Bettdecke fällt fast herunter. Mein Telefon liegt auf dem Kopfkissen und wird geladen. Auf meinem Nachttisch steht ein Glas mit Schlaftabletten und ein Paket Natracone-New-Mother-Wochenbettbinden.
„Soll ich ihm eine frische Windel anlegen, ehe wir sprechen?“, frage ich.
Torben schiebt seine Mütze auf dem Kopf hin und her.
„Es dauert nicht sehr lange“, sage ich. „Ihr könnt inzwischen im Wohnzimmer warten.“
„Es ist okay“, sagt Dagmar. „Das ist schon in Ordnung so.“
Sie zwängt sich an Torben vorbei zum Doppelbett. Geht etwas in die Knie, um auf Augenhöhe zu kommen.
„Guten Tag, Steen. Entschuldige bitte die Störung. Ich heiße Dagmar und bin Torbens neuer Partner.“
Steens Augen flackern zwischen den Beamten und mir hin und her. Als ob es ihm erst jetzt bewusst wird, dass wir hier sind.
„Was ist los?“, fragt er.
„Leider gibt es da etwas, das wir dir erzählen müssen“, sagt Dagmar.
„Was?“ Steen blickt zu Torben.
„Soll ich dich etwas aufsetzen?“, frage ich. „Möchtest du ein zusätzliches Kissen in den Rücken?“
Er blinzelt zweimal.
„Okay.“ Ich wende mich den Beamten zu. „Wollt ihr eigentlich Kaffee?“
Torben hält eine Hand hoch.
„Dann vielleicht etwas zu essen? Ich weiß nicht wirklich, was im Kühlschrank ist, aber manchmal gibt es Kuchen.“
Ich kann selbst hören, wie nervös ich klinge.
„Nein danke.“ Torben geht näher zum Bett. Der ansonsten so robuste Mann wirkt etwas unbeholfen und zögerlich. Die Arme hängen schlaff nach unten, und ich denke daran, wie sie sich sonst immer begrüßt haben. Torbens Ruf und Steens ausgebreitete Arme. Zwei Männer, die sich umarmten und einander auf den Rücken klopften, hart und mehrere Mal, als ob man den letzten Rest aus einer Flasche Ketchup schlagen wollte.
„Steen, alter Junge. Was ist los mit dir?“
„Ja, das ist weniger schön.“
„Eva sagt, du bist … gelähmt?“
„Vom Hals abwärts.“
Torben nimmt die Mütze ab und hält sie vor der Brust.
„Hätte ich das gewusst, wäre ich natürlich vorbeigekommen.“
Steen blinzelt dreimal, um zu signalisieren, es ist okay. Ist jetzt gerade sicherlich so verwirrt, dass er vergessen hat, dass nur wir zwei die Blinzelsprache verstehen.
„Was zum Teufel machen wir jetzt mit der Oldboys-Mannschaft?“, sagt Torben. „Du musst zusehen, dass du wieder auf die Beine kommst, damit wir nicht rausfliegen.“
„Ich tue, was ich kann.“
„Ich verstehe aber immer noch nicht … was ist mit dir passiert? Ein gesunder Mann im besten Alter. Wie ist es nur so weit gekommen?“
„Ich weiß es nicht.“
„Es geschah ganz plötzlich“, sage ich. „Von einem Augenblick auf den anderen.“
Torben schüttelt den Kopf. Sagt, dass es vollkommen unbegreiflich klingt.
„Es ist noch nicht einmal drei Wochen her, dass du den Elfmeter zum Sieg verwandelt hast. Die Jungs sprechen immer noch davon. Und jetzt liegst du einfach nur da.“
„Tja.“
„Kann ich irgendetwas tun? Ihr müsst euch einfach melden. Ich kann für euch einkaufen oder etwas zum Abendessen vorbeibringen? Ich mache eine ziemlich gute Lasagne, wenn ich das so sagen darf.“
„Wir kommen zurecht“, sage ich. „Aber vielen Dank.“
Torben nickt. Er verlagert das Gewicht von einem Fuß auf den anderen, als könne er sich nicht entscheiden, ob er Steen umarmen oder sich beeilen soll, das Gespräch zu überstehen und von hier wegzukommen.
Eine Schmeißfliege fliegt durch den Raum und landet auf einem von Steens großen Zehen. Ich wedele sie weg. Wir sehen ihr alle drei nach, als sie eine Runde durch das Schlafzimmer dreht und wieder auf seinem großen Zeh landet. Sie krabbelt über die Fußsohle. Kleine, schwarze Beine.
Ich wedele erneut. Höre nicht auf zu wedeln, bis die Fliege aufgibt und sich stattdessen an die Wand setzt.
Dagmar sieht auf ihre Armbanduhr.
„Es tut mir leid, aber wir müssen auch weiter, Torben. Auf Streife.“
Torben dreht seine Mütze in den Händen.
„Es ist ja fast nicht zum Aushalten. Mit so einer Nachricht zu kommen, wenn ihr bereits …“ Er macht eine Handbewegung.
„Wir müssen euch leider eine unangenehme Nachricht überbringen“, sagt Dagmar. „Wollt ihr euch setzen? Beziehungsweise … willst du sitzen, Eva?“
Ich blicke mich im Schlafzimmer um, aber da ist nur das Doppelbett.
„Ist schon in Ordnung“, sage ich. „Wie ist es mit euch? Soll ich ein paar Stühle holen?“
„Mach dir keine Gedanken. Wir fahren gleich wieder.“ Sie sieht zu Torben, der nickt und sich die Mütze auf den Kopf setzt.
„Die Sache ist die“, sagt er, „wir erhielten heute früh einen Anruf von der Kirche. In der Nacht war jemand da und hat Verwüstungen angerichtet. Auf dem Friedhof.“
„Dem Friedhof?“, flüstere ich.
„Es ist dein Vater, Steen. Sein Grab …“ Torben wechselt die Stellung. „Wir bedauern sehr, euch die Nachricht überbringen zu müssen. Es war der Küster, der uns kontaktiert hat. Er entdeckte, dass etwas auf den Stein geschrieben worden ist.“
„Also Graffiti?“, frage ich.
Torben schüttelt den Kopf.
„Es hat sich gezeigt, dass es eine Art Künstlerfarbe ist. Es war sehr akkurat ausgeführt. Mit einem dünnen Pinsel. Der Betreffende hat sich Mühe gegeben. Dennoch war es schwer zu entziffern. Der Regen hat einiges zerstört. Und besonders herausgefordert sind wir dadurch, dass es nicht mit Buchstaben geschrieben ist, sondern mit chinesischen Zeichen.“
Es herrscht einen Augenblick Stille, in der nur das Ticken der Wanduhr zu hören ist.
„Wir lassen das natürlich gerade übersetzen“, sagt Dagmar. „Aber es ist schwierig, wenn ein Teil der Farbe verschwommen ist.“
„Zunächst glaubte der Küster, dass es sich bloß um einen Jungenstreich handelt“, sagt Torben. „Doch als er es sich näher besah, konnte er sehen, dass jemand in der Erde gegraben hatte.“
„Ansonsten war gerecht worden und alles“, sagt Dagmar. „Und die Kieselsteine und alles waren wieder an Ort und Stelle.“
„Der Betreffende hat sich Mühe gegeben, um alles so zu hinterlassen, wie es war“, sagt Torben. „Doch wir haben die Kriminaltechniker angefordert, und diese haben unseren Verdacht bestätigt.“
Er macht eine kurze Pause. Dann sagt er:
„Das Grab ist geöffnet worden.“