Читать книгу Unternehmenskriminalität ohne Strafrecht? - Charlotte Schmitt-Leonardy - Страница 72
Anmerkungen
ОглавлениеSutherland/Cressey Criminology, S. 394 ff. Auch Clinard und Quinney kommen in der Auswertung empirischer Untersuchungen zur herausragenden Bedeutung des Merkmals „group support“ Vgl. Clinard/Quinney/Wildman Criminal Behavior Systems, S. 20, 213 ff.
Filser Einführung in die Kriminalsoziologie, S. 89.
Vgl. schon Rn. 104 ff.
Vgl. Middendorff Grundfragen der Wirtschaftskriminalität 1963, 59 (73) und Opp Soziologie der Wirtschaftskriminalität, S. 68 ff. m. w. N.
Vgl. hierzu Opp Soziologie der Wirtschaftskriminalität, S. 74 f.: „Gemäß dem Prinzip der differentiellen Kontakte lässt sich dies sehr wohl erklären, nämlich durch die unterschiedlich häufigen positiven und negativen Definitionen von Gesetzesverletzungen vor dem Beginn krimineller Betätigung. Es wäre also denkbar, dass ein Kaufmann, der keine Wirtschaftsdelikte während des zweiten Weltkrieges beging, insgesamt weitaus häufiger negativen Definitionen von Gesetzesverletzungen ausgesetzt war als ein anderer Kaufmann, der eine Vielzahl von Wirtschaftsdelikten beging. Allein der Tatbestand, dass in einer bestimmten Situation Personen, die mit denselben positiven und negativen Definitionen von Gesetzesverletzungen konfrontiert sind, nicht in gleichen Ausmaß kriminell werden, widerlegt nicht das Prinzip der differenziellen Kontakte.“
Vgl. hierzu Rn. 150 ff.