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Wirtschaftswachstum

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Smith glaubte, die unsichtbare Hand selbst stimuliere das Wirtschaftswachstum. Er machte einen zweifachen Ursprung des Wachstums aus. Erstens steigt durch Arbeitsteilung die Effizienz: Ökonomen sprechen hier vom »Smith-Wachstum«. Werden mehr Produkte hergestellt und verbraucht, wachsen die Wirtschaft und die Märkte ebenso wie die Möglichkeiten zur Spezialisierung.


Die Nachfrage auf einem Markt kann sich aus vielerlei Gründen ändern. Der Markt reagiert darauf mit einer Veränderung des Angebots. Das geschieht spontan – es gibt keinen Grund für Eingriffe in einen Markt, der auf dem Wettbewerb unter eigennützigen Leuten beruht.

Der zweite Wachstumsmotor ist die Anhäufung von Kapital – durch Sparen und Gewinnmöglichkeiten. Allerdings sieht Smith auch, dass sich Wachstum verringern kann: durch geschäftliche Fehlschläge, fehlende Mittel zur Erhaltung des Anlagekapitals, ein inadäquates Geldsystem und einen hohen Anteil unproduktiver Arbeitskräfte. Smith zufolge ist Kapital in der Landwirtschaft produktiver als in der Herstellung, die wiederum produktiver ist als der Handel und das Transportwesen. Letztlich wächst die Wirtschaft, bis sie einen wohlhabenden, stabilen Zustand erreicht hat. Damit unterschätzte Smith die Rolle von Technologie und Innovation – das oben beschriebene Schumpetersche Wachstum.

»Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers oder Bäckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen.«

Adam Smith

Big Ideas. Das Wirtschafts-Buch

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