Читать книгу Viel mehr als nur Körpersprache – Executive Presence - Kay-Sölve Richter - Страница 28
1.5 Executive Presence sichtbar machen. Oder: Nicht authentisch ist auch keine Lösung
ОглавлениеAuthentisch. Irgendwann wird es ausgesprochen, dieses kleine, mit Bedeutung aufgeladene Wort. Oft geschieht das schon zu Beginn unserer Coaching-Session, wenn die Trainingsziele noch einmal abgeklopft werden. »Ich will mich nicht verbiegen, will authentisch bleiben.« Wer sich den Substantiv-Zungenbrecher zutraut, spricht vom Wunsch nach mehr Authentizität bei Auftritten in der Öffentlichkeit.
»Man sollte immer authentisch sein. Außer man ist arrogant und egozentrisch, dann sollte man sich unbedingt verstellen.«
Bollywood-Star Salman Khan zugeschrieben
Im Mailverkehr vor einem Training fällt das A-Wort seltener. Es geht unseren Kunden in dieser Phase mehr um Überzeugungskraft und Souveränität, um Klarheit in Sprache und Botschaften. Möglicherweise klingt »authentisch« zu sehr nach Soft Skill, abgegriffen, ein typisches Modewort. Und doch: Spätestens im persönlichen Gespräch zu Beginn des Trainings kommen wir um die Authentizität nicht herum. »So will ich rüberkommen, so sollen mich die anderen erleben. So, wie ich sonst auch bin.« Ist Authentizität wirklich so relevant? Und warum ist genau das so unglaublich schwierig: authentisch sein, wenn es darauf ankommt und viele Menschen zuschauen? Auf dem Podium, auf der Vortragsbühne, vor den Fernsehkameras. Und schließlich: Woran können Sie gezielt arbeiten, um ein hohes Maß an Authentizität und Persönlichkeit auf die Bühne zu bringen?