Читать книгу Partnerschaftliche Rollenteilung - ein Erfolgsmodell - Margret Bürgisser - Страница 7

VORBEMERKUNGEN ZU DEN PORTRÄTS

Оглавление

»Seeing is believing«, meinte die Verhaltensökonomin Iris Bohnet in einer TV-Sendung:[3] Sehen heißt glauben. Was man sehen kann, entwickelt Überzeugungskraft. Das gilt auch für das Thema dieses Buchs. Die Skepsis gegenüber dem egalitären Rollenmodell ist nach wie vor groß. Junge Paare möchten es wählen, wagen es aber nicht aus Angst vor negativen Konsequenzen. Es braucht konkrete Vorbilder, die zeigen, dass das egalitäre Modell über einen längeren Zeitraum zur Zufriedenheit aller funktionieren kann.

Solche Vorbilder vermitteln die nachstehenden »Porträts«. Zehn Elternpaare berichten darin über ihren Alltag und halten Rückschau auf ihr Leben. Sie haben die egalitäre Rollenteilung über mehr als zwei Jahrzehnte praktiziert und wandelnden Bedürfnissen angepasst. Ihre Aussagen belegen den Erfolg des egalitären Modells, verschweigen aber auch dessen Schwächen und Schwierigkeiten nicht.

Die befragten Eltern haben sich bereit erklärt, im Buch mit Namen und Foto zu erscheinen. Sie haben die vorliegenden Texte zum Gegenlesen erhalten und für diese Publikation autorisiert. Der Zürcher Fotograf Reto Schlatter hat sie an ihrem Wohnort[4] – zusammen mit ihren Kindern und deren Partnerinnen und Partnern – im Bild festgehalten. Sie werden dadurch zu konkreten »role models«, an denen sich interessierte Paare orientieren können. Alle Altersangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt des Interviews.

Ich stelle diese Porträts bewusst an den Anfang des Buchs. Sie sollen den Einstieg ins Thema erleichtern und zeigen, dass egalitäre Rollenteilung mehr ist als ein bloßes Forschungsthema. Sie ist gelebte Realität und – wie die vorgestellten Beispiele zeigen – langfristig eine Erfolgsgeschichte.

Partnerschaftliche Rollenteilung - ein Erfolgsmodell

Подняться наверх