Читать книгу Brennende Flut - Natascha Freund - Страница 9
ОглавлениеKapitel 5
Die Vergangenheit prasselt schwer auf mich ein und sticht mir wie kleine Nadeln ins Fleisch. Ich kann keinen vernünftigen, geschweige denn klaren Gedanken fassen, während Reff mich hier küsst. In diesem Kuss schwingt so viel mit:
Verzweiflung.
Sorge.
Bedauern.
Neugier?
Mit beiden Händen hält er meine Handgelenke über meinem Kopf fest, sodass ich nicht den Hauch einer Chance habe, mich von ihm zu lösen. Als Reff beginnt neckend an meiner Unterlippe zu knabbern, durchbricht der Regen die dicke, feste Mauer, die ich all die Jahre so sorgsam um mich errichtet hatte, und meine Anspannung fällt von mir ab. Das bemerkt auch Reff und er lockert seinen Griff um meine Handgelenke.
Das ist meine Chance!
Aber ich ergreife sie nicht. Nicht so, wie es wahrscheinlich besser für mich gewesen wäre. Ich befreie mich zwar aus dem Griff, aber nur, um ihn von mir weg, gegen die nächste Wand zu stoßen. Meine Hände lege ich auf seine Brust und küsse ihn weiter. Wir führen diesen Kampf auf unsere spezielle Art fort. Gerade habe ich noch die Oberhand, als er plötzlich mit beiden Händen langsam meine Seiten hinabgleitet. Von der Taille, bis zur Hüfte. Dort ruhen sie kurz, bis sie sich in meinen Hintern krallen, mich näher an ihn heranziehen und mich letztendlich hochheben. Meine Arme und Beine bewegen sich wie von selbst. Letztere schlinge ich um Reffs Taille und meine Arme kreuze ich hinter seinem Nacken zusammen. Während wir unseren Kuss vertiefen, durchfährt mich ein Schauer nach dem anderen. Aus Verzweiflung wird glühende Leidenschaft. Denken ist nicht mehr möglich. Nach all den vergangenen Jahren fühle ich mich so richtig lebendig.
Ich will mehr.
Diese Seite kenne ich weder von ihm noch er von mir, denn so weit wäre er damals niemals gegangen und ich hätte niemals den Mut dazu gehabt. Meine Wut habe ich nicht vergessen. Das lasse ich ihn auch spüren, indem ich meine Hände in seinen Haaren vergrabe und leicht daran ziehe. Er lacht mir leise gegen den Mund. Durch das stürmische Küssen verlieren seine Beine das Gleichgewicht, sodass wir im Flur von Wand zu Wand prallen. Mal sein Rücken, mal mein Rücken.
Irgendwann löst sich der Knoten in meinen Haaren und sie fallen mir leicht über die Schulter. Er hält kurz inne, nimmt seine Lippen von meinen und sieht mir geradewegs in die Augen. Er mustert mein Gesicht ganz genau: Die geröteten Wangen und der angeschwollene, leicht geöffnete Mund entlocken ihm ein leises Knurren. Nun lehne ich wieder dicht an der Wand. Nur dieses Mal spüre ich keine Wand, sondern eine Tür. Während Reff mit seiner linken Hand auf meinem Hintern verharrt, streicht er behutsam, aber bestimmt, mit der anderen über meinen Nacken. Immer weiter den Rücken runter. Er greift in meine Haare, um meinen Kopf nach hinten zu ziehen. Ich keuche auf. Mein Hals liegt komplett frei. Zuerst spüre ich nur seinen heißen Atem auf meinem Hals, dann seine Lippen, bis er anfängt, mir langsam und leicht mit seiner Zunge über den Hals zu lecken. Wenn ich bis jetzt noch einen Funken an Selbstbeherrschung besaß, ist er jetzt endlich verflogen. Ich stöhne leise, entziehe mich seinem Griff und küsse ihn weiter. Meine Lippen werden fordernd und ich öffne meinen Mund, locke ihn mit meiner Zunge. Er lässt sich nicht zweimal bitten und so verschlingen wir uns gegenseitig komplett.
Ich merke, wie unsere Körper sich mehr und mehr entspannen und aufeinander einlassen. Nur unsere Zungen führen ihren Kampf fort, tanzen miteinander im Reigen. Immer wieder entlockt er mir ein leidenschaftliches Stöhnen, während er mir sanft in die Unterlippe beißt. Ohne von mir abzulassen, sucht Reff die Türklinke. Nach einer Weile schafft er es endlich sie runterzudrücken und wir stolpern ins Schlafzimmer. Keine Ahnung, woher er weiß, dass sich hinter dieser Tür ausgerechnet dieses Zimmer verbirgt. Es ist mir auch egal! Ich will, dass diese Nacht niemals endet. Die Leidenschaft, die Lebendigkeit, unsere Zweisamkeit. Ich löse mich von ihm, grinse ihn an und beiße ihm sanft in den Hals. Er zuckt unter mir kurz zusammen, stößt ein lustvolles Knurren aus und schnurrt mir lächelnd ins Ohr:
»Du freches Ding …«
Ab diesem Moment verändert sich was. Er lässt mich langsam hinab und ich spüre jede, wirklich jede Härte seines Körpers. Mein weicher Körper bildet einen starken Kontrast zu seinem. Die Leidenschaft wird nicht weniger, aber sie verändert sich, sie wird ruhiger. Ich sehe ihm in die Augen, die nun heller strahlen als jeder Stern. Sie erleuchten das dunkle Schlafzimmer. Er nimmt mein Gesicht in die Hände, haucht mir einen Kuss auf die Lippen und deutet mir an, meine Arme nach oben zu strecken. Dann zieht er mir mein Oberteil über den Kopf, öffnet meinen BH, streift ihn mir langsam von meinen Schultern und betrachtet meine nackte Haut.
»Du bist wunderschön.«
Zaghaft lächele ich ihn an. Es ist schon sehr lange her, dass ich so was gehört habe. Und nun ist es ausgerechnet Reff, der das zu mir sagt. Bevor er mich erneut packen kann, gehe ich um ihn rum und streife ihm von hinten das Jackett von seinem starken Kreuz. Als ich wieder vor ihm stehe, fängt er an, lächelnd sein Hemd aufzuknöpfen, und feuert seine Schuhe in die nächstbeste Ecke. Ich schlucke, als auch ich meinen Blick über seine nackte Brust schweifen lasse.
Über jeden einzelnen Muskel, der mit seiner straffen Haut überzogen ist. Ich beiße mir auf die Unterlippe, um einen Fluch zu unterdrücken. Reff beobachtet diese Bewegung und kommt auf mich zu. Erneut hebt er mich hoch, diesmal aber an Rücken und Kniekehlen, und legt mich gezielt aufs Bett. Gerade wollte er sich mir entziehen, als ich ihn an seinem Hosenbund zu mir runterziehe.
»Hiergeblieben!«
Leise lachend lässt er mich gewähren. Ich öffne Gürtel und Hose und streife alles auf einmal von seinen Beinen, bis er vollkommen nackt über mir liegt, in seiner ganzen Pracht. Noch einmal lasse ich meinen Blick über seine nackte Haut streifen und kann gerade so ein kleines Wimmern unterdrücken. Mit einer Hand neben meinem Gesicht stützt er sich ab, während er die andere Hand auf Erkundungstour schickt. Mit einem Finger streichelt er über meinen Hals, mein Schlüsselbein, weiter zwischen meine empfindlichen Brüste.
Da verharrt er, um die Wölbungen nachzufahren, bevor er anfängt, an ihnen zu saugen. Ich strecke meinen Rücken ganz durch, um mich an ihn zu pressen. Doch er drückt mich sanft zurück auf die Matratze.
»Ich bin noch lange nicht fertig.«
Reff genießt es sichtlich, dass ich langsam zerfließe. Nun streift sein Finger weiter nach unten, bis zu meinem Bauchnabel, und umkreist ihn ein paarmal, bis er an meinem Hosenbund ankommt. Jetzt streift er träge an ihm entlang. Hin und her. Ich seufze seinen Namen. Schon wieder dieses attraktive, leise Lachen!
Ich erschaudere unter seinen Berührungen. Jetzt versteht er. Immer noch viel zu langsam streift er mir die Hosen ab, sieht mich kurz an, und erkundet meinen Körper. Zärtlich fährt er mit seinem Finger über die Innenseite meines Oberschenkels, streichelt sie. Nun sind wir beide nackt. Überall, wo er mich berührt, fängt meine Haut an zu glühen. Ich drohe innerlich zu verbrennen. Leise keuche ich auf. Das entgeht ihm nicht. Er schiebt meine Beine gekonnt auseinander, verschwindet mit seinen Fingern dazwischen und umkreist die Stelle, die so unbedingt von ihm berührt werden will. Immer und immer wieder stöhne ich auf und kralle meine Finger so fest ins Laken, dass meine Knöchel hervortreten. Lächelnd sieht er mir dabei zu, wie ich mich winde, bevor seine Zunge ersetzt, was seine Finger bis eben taten. Mein Körper reagiert unverzüglich, bebt immer mehr. Immer wieder fährt er mit seiner Zunge nach oben und wieder runter, zieht Kreise und stößt mit seinen Fingern in mich. Es fühlt sich an, als könnte ich nicht mehr atmen und gleichzeitig habe ich mich noch nie so frei gefühlt.
Als er von mir ablässt, liege ich keuchend und zuckend da. Aber ich will mehr. Viel mehr.
Er hat etwas in mir geweckt, was ich glaubte, nie wieder zu spüren. Er beugt sich über mich und küsst mich erst auf die Stirn, dann auf den Mund und streichelt mir über mein Haar. Ich ziehe ihn zu mir nach unten, vergrabe meine Hände in sein weiches Haar und küsse ihn hemmungslos. Während wir uns küssen, winkele ich meine Beine an. Er hält inne.
Er betrachtet mich fragend, während er mir die Beine langsam auseinanderschiebt. Er wartet auf ein Zeichen, auf eine Zustimmung. Wenn es schon mit meiner Selbstbeherrschung dahin ist, will ich gar nicht wissen, wie es bei ihm aussieht. Ich sehe das Verlangen, den Hunger in seinen Augen, so wie er ihn wahrscheinlich bei mir sieht. Würde ich es nicht wollen, würde er aufhören. Widerwillig, aber er würde es respektieren.
Eine Sekunde später ziehe ich ihn an mich heran, durchdringe seine Lippen mit meiner Zunge und gebe ihm damit die Zustimmung, die er will. Er vertieft den Kuss mehr und mehr. Dann legt er sich zwischen meine Beine und dringt behutsam in mich ein. Ich drohe zu explodieren. Seine Härte füllt mich aus. Ich bin wie Wachs in seinen Händen und ich fühle unsere frühere Verbindung jetzt stärker und intensiver als jemals zuvor.
Erst mal sind seine Stöße zärtlich und langsam, damit wir uns aneinander gewöhnen können. Dann wird es von Mal zu Mal schneller, leidenschaftlicher. Wir bewegen uns im Rhythmus unserer Körper, küssen uns, genießen die Wärme des anderen. Leise flüstert er mir meinen Namen ins Ohr und reibt seine Bartstoppeln an meiner Wange, bis sie leicht rot wird. Ich bohre ihn meine Fingernägel erst in die Arme, dann kratze ich ihm über den Rücken, bis ich sie in seinen festen Hintern kralle. Er keucht mehrfach auf, ich stöhne, flüstere ihm zu, dass er nicht aufhören soll.
Wir küssen uns. Küssen uns so, als ob es keinen Morgen mehr gibt, bis wir den Höhepunkt gemeinsam erreichen.
Er zieht sich langsam aus mir zurück und rollt sich neben meinen bebenden Körper. Schweißnass und außer Atem, liegen wir unter der hauchdünnen Decke und starren ins Leere. Dann nimmt er meine Hand, verschränkt seine Finger mit meinen und küsst sie.
Lächelnd sehe ich ihm dabei zu.
»Das wollte ich schon immer mal tun«, sagt Reff gegen meine Hand.
»Meine Hand küssen? Das hast du früher öfters gemacht.«
Er drückt meine Hand etwas zu fest.
»Doch nicht das!« Langsam fährt er mit den Fingern unter die Decke und streichelt mir über die Innenseite meines Oberschenkels. Ich quieke.
»Sondern das.«
»Und du hast dir gedacht, dass der richtige Augenblick dafür erst in zehn Jahren ist?« Noch immer streichelt er mir sanft über die Innenseite.
»Zugegeben, das war eigentlich nicht der Plan. Ich wollte bei der Beerdigung mit dir reden, habe aber zu lange gezögert. Dann schienst du es recht eilig zu haben und ich wollte wissen, wohin du gehst.« Die goldenen Augen durch das Wasser.
»Du warst im LaPearl, stimmt’s?« Traurig lächelt er mich an.
»Ja, du hast richtig gesehen. Nachdem deine Konzentration nachließ, wollte ich nur so schnell wie möglich weg, damit du dich wieder fängst. Am liebsten hätte ich dich aus dem Wasser gezogen, wie damals, aber damit hätte ich dir wahrscheinlich Ärger verursacht.«
»Du meintest vorhin, dass du nicht da wärst, um zu reden …« Er stoppt das Streicheln.
»Meine Beherrschung versagte, als ich dich so nah vor mir sah und dich roch. Klar wollte ich mit dir reden. Dir alles erklären. Aber ich konnte einfach nicht. Ich sah dich und wollte dich.«
Nun streichelt er mir über den Schoß.
»Und das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit«, raunt er mir schelmisch zu.
Ich genieße seine Berührungen.
»Anscheinend wusstest du das noch eher, als ich es wusste.« Ein schiefes Grinsen ziert sein Gesicht und ich erkenne kurz den Reff von vor zehn Jahren darin.
»Ich habe immer an dich gedacht. Damals hätte ich so was bestimmt nicht mit dir gemacht. Wir waren einfach zu jung.«
Er umkreist nun wieder meinen Bauchnabel.
»Du meinst wohl, dass ich zu jung war. Denn ich weiß noch ganz genau, was am letzten Tag passiert ist. Bevor du das Heim verlassen hast, bevor du mich verlassen hast.« Ich wende den Blick ab und entziehe mich seiner Berührung.
»Manchmal sehen wir nur das, was wir sehen wollen.«
»Ach! Du glaubst, dass ich sehen wollte, wie sich eine halbnackte Frau, die definitiv nicht zu jung dafür war, auf deinem Schoß rekelt?« Fassungslos starre ich ihn an. Seine Lippen verziehen sich zu einem schmalen Strich.
»Nein, bestimmt nicht!« Reff hebt abwehrend die Hände. »Aber du bist so schnell verschwunden.
Woher willst du wissen, ob ich dich betrogen habe? Oder es je vorgehabt habe?« Jetzt sehe ich ihn nur fragend an.
Sie war halbnackt, er jedoch nicht. Es schmerzt trotzdem, über die Vergangenheit nachzudenken.
»Selbst wenn es nicht so gewesen ist, du hast dich nach dem Abschied von Vinc nicht mehr bei mir gemeldet.
Und an deinem letzten Tag bist du auch nicht mehr zu mir gekommen. Ich dachte, dass wir über unsere Zukunft reden wollten.«
»Vinc hat es herausgefunden.« Ruhig schaut Reff mich an.
»Was hat er herausgefunden?« Ich setze mich auf, die Decke um meine nackten Brüste geschlungen.
»Das mit uns. Er hat uns nach dem Ball gesehen. Am Tag seines Abschieds fing er mich ab und sagte, dass ich gefälligst die Finger von dir lassen soll und du einfach noch zu für mich jung bist.« Ich bin schockiert, denn ich hatte immer geglaubt, dass Vinc das niemals herausfinden würde.
»Er wollte dich nur beschützen. Ich hoffe, das weißt du. Das mit der Szene, die du in meinem Zimmer gesehen hast, war seine Idee. Und ich wollte nicht zwischen dir und deinem Bruder stehen.« Traurig sieht er zu mir.
»Mit ihr lief nichts. Ich musste dich verletzten, und zwar so stark, dass du nie wieder was mit mir zu tun haben willst. Vinc und ich hatten danach weiter Kontakt, aber unsere heimliche Beziehung hat die Freundschaft wesentlich verändert.«
Ich ziehe die Augenbrauen zusammen.
»Wieso hat er mir nie davon erzählt?«
»Ich sagte doch: Er wollte dich beschützen und nur das Bestes für dich. Und er war der Meinung, dass ich nicht das Beste sei.«
Zehn Jahre … zehn Jahre nur Lügen!
»Und wieso bist du ausgerechnet jetzt aufgetaucht? Ausgerechnet jetzt, wo er tot ist!?« Er will meine Hand nehmen, doch ich ziehe sie vor ihm zurück.
»Zehn Jahre ist das alles her! Wir hätten doch schon eherdarüber sprechen können. Gemeinsam!«
»Libell … es tut mir leid. Ich weiß, dass es dir gegenüber unfair ist. Und auch Vinc gegenüber, da er sich nicht mehr verteidigen kann. Doch selbst nach so einer langen Zeit, wollte ich keinen Keil zwischen euch beide treiben. Als ich von Vinc’ Tod erfuhr, habe ich lange überlegt, ob ich überhaupt zu dir kommen soll.« Reff schaut mir tief in die Augen.
»Aber es gab keinen Tag, an dem ich nicht wenigstens einmal an dich gedacht habe.« Er streicht mir eine lose Strähne aus dem Gesicht.
»Nicht einen, Schöne.«
Ja, mein Bruder wollte mich beschützen. Immer. Gleichzeitig hat er mich mit dieser Aktion sehr verletzt. Wie kam er nur auf diese absurde Idee? Ich hätte nicht gedacht, dass er zu so was fähig sein könnte. Ob es wahr ist oder nicht, kann ich jetzt nicht mehr herausfinden. Reff besaß den Mut und kam schließlich zu mir. Auch, wenn es dafür reichlich spät ist. Aber es ergibt alles irgendwie Sinn. Kaum merklich schüttele ich den Kopf, um die Gedanken kurzzeitig zu vertreiben. Ich will im Hier und Jetzt leben. Das genießen, was wir gerade erlebt haben und diese Nacht nicht weiter mit Reden verschwenden.
»Dann will ich dafür sorgen …« Ich setze mich rittlings auf Reff, nehme seine Hand, sauge an seinen Fingern. Mein Gott, was löst dieser Kerl in mir aus?
»… dass es keine Sekunde mehr gibt, in der du nicht an mich denkst.«
Er erschaudert, stützt sich ab und fällt über mich her wie ein Raubtier. Dann beginnt er mich leidenschaftlich zu küssen. Sofort ist unsere Lust wieder da und wir lieben uns noch sehr oft in dieser Nacht.