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Wirtschaftspolitik gab es auch schon

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Es gab damals auch schon eine Wirtschaftspolitik. Es war um das Jahr 1827 das erklärte Ziel der badischen Verwaltung, wegen der Konkurrenz und des starken Verbrauchs ausländischer Strohhütte, der heimischen Strohhutfabrikation Unterstützung zu gewähren.

Der Strohhutfabrikant Philipp Ruh war der erste St. Georgener, der für seine Fabrik aus der Stuttgarter Amtskasse Unterstützung bekam.


Frauen und Mädchen beim Strohflechten.

Wie kam es eigentlich zu der Strohhutfabrikation in St. Georgen? Als Glasträger die ersten Uhren in den Schwarzwald brachten, kam auch das Strohflechten in unsere Heimat. Die damals in der Schweiz und Italien betriebene Strohflechterei wurde durch den Handel auch bei uns bekannt. Erzeugnisse wie Strohhütte, Zierbänder und Behältnisse fanden viele Abnehmer.

Das Strohflechten war für die damalige Hausindustrie besonders gut geeignet, zumal auch die Jugendlichen in diese Arbeit eingebunden werden konnten. Es wurde auch eine Flechtschule in St. Georgen gegründet. Das Problem war allerdings, dass im Laufe der Zeit diese Strohartikel nicht die volle Befriedigung der Käufer fanden. Das veranlasste Andreas Weisser, die Herstellung von Hüten fabrikmäßig zu erstellen, um die gewünschte Form und die präzise Verarbeitung zu erreichen.

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