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Der Weg zur Bindalm

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Die Bindalm am Hirschbichl liegt an einer der touristischen Hauptrouten im Nationalpark Berchtesgaden. Der Übergang vom bayerischen Hintersee in das Pinzgauer Saalachtal wurde schon jahrhundertelang von den Salzsäumern benutzt, heute profitieren die vielen Besucher von der dadurch allmählich geschaffenen Infrastruktur. Das Wirtshaus, oder zumindest einen Bierausschank, kurz nach dem Grenzbalken gibt es bereits seit 1738. Eine Errungenschaft der neueren Zeit ist hingegen der im Jahr 1997 installierte Almwanderbus. Dieses bequeme, in den Sommermonaten mehrmals täglich verkehrende Transportmittel eröffnet verschiedene Möglichkeiten, wie etwa den kürzestmöglichen Zugang zur Bindalm (15 Min.) ab der Haltestelle Hirschbichl.

Ausgangspunkt ist der große Parkplatz am Beginn des Klausbachtales. Vor dem Schranken befindet sich die Haltestelle, wenig weiter taleinwärts lädt das schmucke Klausbach-Nationalpark-Haus zu einem kostenlosen Informationsbesuch ein. Der Weg 481 zur Bindalm folgt nur kurz der gesperrten Asphaltstraße und zweigt dann nach links ab. Eindrucksvoll eingerahmt von der Reiteralpe auf der rechten Seite und dem Hochkalterstock vis-a-vis bewegt sich der Anstieg größtenteils fernab der schmalen Straße, auf der natürlich auch viele Mountainbiker unterwegs sind. Zu Beginn noch sehr gemütlich ansteigend, folgt im letzten Drittel ein steiler Abschnitt, der von einer spektakulären Hängebrücke eingeläutet wird. Nach dieser Steilstufe wird das Gelände wieder flacher und bald darauf tauchen auch schon die Kaser der Bindalm (1117 m) auf, die sich 41 Hektar Almlichte teilen. Der bewirtschaftete Kressenkaser liegt etwas oberhalb, der Möslerkaser befindet sich gleich rechts.

Almwanderungen in Salzburg

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