Читать книгу Kreta Reiseführer Michael Müller Verlag - Eberhard Fohrer - Страница 23

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Stalída(auch: Stális)

Beliebter Ferienort zwischen Liménas Cher­so­ní­sou und Mália, mit letzterem in­zwi­schen zusammen­gewach­sen.

Ho­tels und Apartment­anlagen klet­tern weit in die fla­che Ufer­ebene und z. T. auch schon die Hänge hinauf. Vor­gelagert erstreckt sich ein langer Sand­strand, im Westen recht schmal, nach Osten aber deut­lich breiter (Liegen, Son­nen­schir­me und umfangrei­ches Sportange­bot). Gleich da­hinter reihen sich Ta­vernen und Bars, teils mit Rasen­flächen. Parallel dazu führt eine küstennahe Straße un­ter­halb der New Road nach Má­lia, ein­ge­la­gert in die nied­rige Klip­penkü­ste gibt es dort weitere kleine Sandstrände.

Relativ ru­hig sind das schmale west­liche Strand­en­de und das an­schlie­ßende Kap, das zur niedrigen Klippen­küste abfällt. Von der Taverne „Roman­tic Corner“ (→ Es­sen & Trinken) führt ein hübscher Fußweg an einigen höl­zernen Bade­platt­for­men vorbei.

Anfahrt/Verbindungen Busse fahren alle 15 Min. (frühmorgens halbstündlich, abends stündlich) in beide Richtungen (→ Liménas Chersonísou und Mália).

Übernachten Die Hotels im un­mit­tel­ba­ren Ortsbe­reich sind in der Saison fast aus­schließ­lich von Pauschaltouristen in Be­schlag genom­men. Viele besitzen einen Pool sowie Duschen am Strand. Wei­tere Un­ter­künfte reihen sich an der Küs­ten­stra­ße bis Mália.

***** Nana Golden Beach, etwas außer­halb in Rich­tung Liménas Chersonísou, große und be­liebte All-inclusive-Anlage an der Küste, ge­pflegt, solide Ausstattung, meh­rere Restau­rants, vielfältige Animation. Die weißen Wohn­blöcke ziehen sich zum Meer hinun­ter, unten sehr schön gestaltete Pool­an­lage, be­sonders hübsch auch der Strandbe­reich mit einer ver­sandeten Hafenanlage. Was­ser­sport und haus­eigenes Tauchcenter (→ Sport). Pauschal über viele Rei­se­veran­stalter. Tel. 28970-30100, www.nanagoldenbeach.gr.

Mein Tipp Talgo, gepflegte Anlage mit Maiso­nettes, Apts. und DZ/Studios im gehobenen Stil, zentrale Lage direkt am Strand, aufmerk­sam geführt von Marianna und Peter (aus Deutschland). DZ/F ca. 82-90 €, Apt./F ab 109 €. Mit Beach Bar/Restaurant. Tel. 28970-31463, www.talgo.gr.

Diamond Beach, ruhige Lage am westli­chen Strandende, abseits vom Trubel, einfache, preis­werte Stu­dios und Apts. mit schönem Meer- und Buchtblick. Studio ca. 30-60 €. Tel. 28970-33957, www.diamondbeachappts.com.

Mein Tipp SkajadO, von einem In­nen­ar­chi­tekten reizvoll gestaltete Apart­ment­an­la­ge in schöner Lage auf dem Kap am West­ende der Bucht, direkt davor ein ruhi­ger Fuß­weg, am Meer eine hölzerne Bade­plattform. Studio ca. 65-130 €. Tel. 28970-32110, www.skajado-stalis.gr.


Das ruhige Westende der Uferstraße von Stalída

Essen & Trinken Am Strand und an der Kü­stenstraße reihen sich Dutzende Taver­nen und Bars, z. T. mit hübschen Gärten und Freiluft­ter­rassen. Pächter und Qua­lität der Lo­kale wech­seln allerdings oft von Jahr zu Jahr.

Kotsos, beim großen Aktia Lounge Ho­tel von der Strand­straße land­ein­wärts ein­bie­gen. Die alt­eingesessene Fa­mi­lien­ta­ver­ne (seit 1975) zeigt sich vom Trubel in Stális un­be­ein­druckt und ist erfreulich schlicht gehal­ten. Täg­lich frisch zubereite­te Spei­sen - Zie­ge, Lamm, Kaninchen, Kalb, ge­füllte To­ma­ten u. v. m. Olof Palme Str. 5, Tel. 28970-32750.

Mein Tipp Katerina, seit 1989 in der Pa­ral­lel­straße zu Kotsos, über­dachte Ter­ras­se, sehr netter Service durch George mit Fa­milie, die Qualität wird allgemein gelobt. Eleftheriou Venizelou Str. 12, Tel. 2810-32171.

Romantic Corner, ruhige Ecke am äußers­ten West­en­de der Uferstraße, direkt an der nied­ri­gen Klippenküste, schöner weiter Blick. Tel. 28970-33118.

Sport Minigolf, direkt am Strand.

ScubaKreta, Tauchzentrum im Ho­tel Nana Golden Beach an der Küste zwischen Li­m­é­nas Cher­sonísou und Stális. Ge­taucht wird nach PADI-Richtlinien, Kurse für Anfänger und Fort­ge­schrit­tene, „Schnupperkurs“ mit Tauch­gän­gen bis 6 m Tiefe. Von allen großen Ho­tels im Um­kreis kostenloser Transfer. Tel. 28973-00683, www.scubakreta.com.

Amarillis Stable, Reitstall im Hinterland, täg­liche Ausritte im Rahmen einer kleinen und großen Tour (1:30 bzw. 5-6 Std.). Irinis Str. 26, Tel. 698-0328068, www.riding-crete.com.

Mochós

Der beliebte Ausflugsort liegt auf einer Hochebene oberhalb von Stalída und ist touristisch gut be­kannt, Rummel herrscht jedoch nicht. In gro­ßen Ser­pen­tinenschleifen mit herr­licher Aus­sicht auf die Küste geht es von Stalída auf ei­nen Pass hinauf, von dort erreicht man bald Mochós, wo man zur Lassíthi-Hochebene weiter­fahren kann (→ Link).

Am einladenden Dorf­platz mit sei­nen schattigen Maulbeerbäumen und der schmucken Kirche lässt es sich in ei­ner Reihe von Tavernen ge­mütlich essen. Da es auch gu­ten Rakí und Wein gibt, emp­fiehlt sich gegebenen­falls die Hin- und Rückfahrt per Taxi. Jeden Mittwoch findet 20-23 Uhr eine „Cretan Night“ statt (Reservierung in den Tavernen).


Im Kafenion „O Skoteinianos“

Unbedingt einen Blick wert ist kurz nach dem Platz das Kafenion „O Sko­tein­ianos“ von Giannis Diamantis an der Straße zur Lassíthi-Hochebene. Die gesamte Gast­stube ist mit hun­derten von Porträts von bekannten Figu­ren aus Mythologie, Ge­schichte, Philo­so­phie und Dichtung ausgestattet, auch die Stuhllehnen sind ent­spre­chend bemalt - der Sohn des alten Be­sitzers hat dies alles in jahrelanger Detail­arbeit geschaffen. Wenn man die Gasse schräg gegenüber vom Kafenion hin­ein­geht, erreicht man bald die „Villa Olof Palme“, das einstige Ferienhaus des 1986 ermordeten schwedischen Minis­terpräsidenten.

Kloster Panagías Theogennítoros (Moní Panagías Theogennítoros: Vom Pass vor Mochós kann man einen Ab­stecher zu diesem 1 km entfernten, erst 2009 gebauten Nonnenkloster unter­neh­men, das der Gottesmut­ter geweiht ist. Be­ein­druckend sind sei­ne Lage am Hang und der Panoramablick auf die Küste.

Tipp: Am Klos­ter­tor be­ginnt linker Hand ein gut zu begehender Serpen­ti­nen­wan­der­weg abwärts nach Stalída, der mehrmals die Zufahrtsstraße nach Mochós und schließlich die New Road kreuzt (gut zu sehen auf Google Maps). Sein Name „Bul­ga­riko“ erin­nert da­ran, dass dieser ehe­malige Maul­tier­weg wäh­rend der deut­schen Be­set­zung von bulgarischen Zwangsarbeitern ausge­baut wurde.

Öffnungszeiten Mo, Di, Do u. Sa 11-13 u. 17 Uhr bis zum Ende des Abendgebets „Apó­dip­non“. Mi u. Fr geschl., So ganztägig offen. Kein Zu­tritt mit Shorts und Minirock, am Tor gibt es einen Raum mit Klei­dung zum Über­ziehen. Tel. 2810-61522.

Mália

Ein Höhepunkt - zumindest was touristische Einrichtungen, verlo­rene Ur­sprünglichkeit und Urlauberzahlen angeht.

Das ehemals unscheinbare Straßen­dorf ist wegen des schönen Strandes und sei­ner Nä­he zu Iráklion zu einem der beliebtesten Ferienzent­ren Kretas her­an­ge­wach­sen. Von der mit Souvenir­läden, Restaurants und Hotels dicht ge­säumten Durch­gangs­stra­ße führt eine etwa 2 km lange Stichstraße hinunter zum Strand. Zu beiden Seiten der Straße reihen sich Taver­nen, Bars, Hotels, Sou­ve­nirläden und Discos. Abends und nachts herrscht Rum­mel­platz-At­mo­sphä­re, es geht rund bis zum Mor­gen­grauen, tonangebend sind dabei die jungen trinkfreu­digen Briten.

Süß und lecker: Bananen aus Mália

Es war in den 1920er Jahren, als Abt Loukas vom Kloster Ágios Antónios bei Ár­vi an der Südküste (heute ver­lassen) von einer Rei­se nach Ägyp­ten ei­nige klei­ne Bananenpflanzen mitbrachte. Zu seiner Überraschung wuch­sen sie nicht nur prächtig, son­dern vermehrten sich sogar so schwung­haft, dass die Region um das Kloster bald vol­ler Stauden mit den kleinen, sehr sü­ßen Früchten stand. Die­se speziel­len Bananen (→ Link), die viel klei­ner als die be­kannten „Chi­quitas“ aus Süd­ame­rika sind, gedie­hen bald an vie­len Or­ten Kretas, be­sonders gut aber in der gro­ßen Land­wirt­schafts­ebe­ne um Mália mit ihrem reich­lichen Grund­was­ser­vor­kom­men und der frucht­baren roten Erde. Mit­te der 70er Jahre be­gann man mit der in­ten­siven Zucht in Treib­häu­sern, die in den 80er Jahren ein Gebiet von 900 ha ein­nahm und eine Pro­duktion von bis zu 4000 t im Jahr er­mög­lich­te. Dann jedoch fielen in der EG die bis­her be­ste­hen­den Im­port­be­schrän­kungen für tro­pische Ba­na­nen aus Süd- und Mit­tel­ame­ri­ka, die fortan mit Dum­ping­prei­sen den euro­päi­schen Markt über­schwemm­ten. Da­mit war der Sie­geszug der kre­ti­schen Banane ab­rupt been­det. In der Ebene öst­lich von Má­lia kann man in die Treibhäuser vie­lerorts hin­ein­se­hen, die meis­ten wer­den jedoch nicht mehr be­wirt­schaf­tet. An der Haupt­straße kann man die Ba­nanen an kleinen Ständen kau­fen.

Natürlich ist auch der alte Ortskern landeinwärts der langen Durch­gangs­straße in­zwischen „ent­deckt“. In den verwinkelten Gas­sen gibt es aber noch hübsche Ecken mit al­ten Bruch­stein­häusern und üppig ran­kender Bou­gain­vil­lea, die einen ausgedehnten Foto­bummel wert sind, am Vorplatz der Kirche Pana­gía Galatiáni ist z. B. ein his­to­rischer Drehbrunnen erhalten.

Má­lia ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge, beispielsweise zum wenige Ki­lo­me­ter außer­halb lie­gen­den minoischen Palast oder in die berühmte Lassíthi-Hoch­ebe­ne. An­sons­ten ver­bringt man die Tage in erster Linie am Strand, in der Re­gel ge­nauso dicht ge­drängt wie abends.

Baden in Mália

Der lange, schmale Strand ist von Juni bis September mit Liegen und Son­nen­schir­men gut gefüllt. In der Ne­ben­sai­son kann man aber einen schönen Spa­zier­gang Rich­tung Osten bis zum Palast von Mália machen, dort wird der Strand breiter und we­sentlich lee­rer. Die as­phal­tierte „Beach Road“ verläuft parallel zur Küste und ver­bin­det Mália mit dem westlichen Nach­barort Stalída und dem im Osten ge­lege­nen Pa­last von Mália.


Am Potamos Beach

Ortsstrand: Vom Ende der Stich­straße mit Resten eines alten Hafens erstreckt sich nach beiden Seiten ein lan­ger Strand mit feinem, weichem Sand, im­mer wieder unterbrochen von fel­si­gen Kliffs. Es gibt mehrere Ba­de­meister, diverse Strandlokale (teils mit Ra­sen­flä­chen), zahl­reiche Liege­stühle/Son­nen­schirme, dazu ein ausge­prägtes Sport­angebot: Wasser­ski, Tret- und Pad­del­boote, Surf­bretter, Jet-Ski, Fall­schirmsegeln usw. Ge­gen­über im Was­ser liegt das In­selchen Aféndis Christós mit der gleichna­migen wei­ßen Kapelle - ein kleines Wahrzeichen von Má­lia. Die paar Me­ter kann man leicht hin­über­schwimmen.

Rich­tung Osten wechseln Sand und aus­ge­höhlte Sandsteinformationen, auf ei­nem Kap zwischen dichten Ta­ma­ris­ken steht das Kirchlein Ágios Pneúma, un­mit­telbar darauf folgt der kleine Fischerhafen von Mália.

Tropical Beach: Östlich vom Fi­scher­ha­fen erstreckt sich ein Sandstrand von etwa 1 km Länge und passabler Breite. Dahinter liegen niedrige Dü­nen, Schilf­flä­chen und eine wenig be­baute Ebene mit Windmühlskeletten, rostro­ten Fel­dern und Treib­häu­sern für Ba­na­nen­zucht (→ Kasten) - bisher eine eher ru­hige Ge­gend, aber auch zunehmend Ho­tel­bau­ten.

Potamos Beach: große Sand­bucht am Ostende des Tropical Beach, be­reits in unmittelbarer Nähe zum Palast von Mália. Reizvoller und sehr belieb­ter Bade­platz, Son­nen­schir­me und Lie­ge­stühle werden verliehen, es gibt Du­schen, Kin­der­spiel­ge­räte, Wind­surf­bret­ter und Tretboote (nur HS).

Anfahrt Die Strandbucht beim Palast von Mália ist auf der „Beach Road“ zu erreichen (in der unteren Hälfte der Stichstraße zum Strand rechts ab), man kann aber natürlich auch zu Fuß an der Küste entlanggehen.

Oder man fährt die Hauptdurchgangs­stra­ße von Mália wenige Kilometer nach Osten und nimmt den beschilderten Weg zum Pa­last von Mália. Beim Palast links ab, noch ein paar hundert Meter auf Asphalt.

Mein Tipp Essen & Trinken Kalyva, in der Bucht von Potamos beim Palast von Mália, direkt an der Straße. Schön zum Sitzen un­ter ei­nem Schilfdach und einer mar­kanten Tama­riske, seit meh­re­ren Ge­ne­ra­tionen in Famili­enbesitz, heu­te von Vas­si­lis geführt. Ordentli­che Aus­wahl (Emp­feh­lung z. B. für den „Kreta-Salat“), im Hin­ter­grund das Pa­no­ra­ma der Berge. Auch Einheimische kom­men gerne hier­her. Tel. 6942-555845.

Basis-Infos

Anfahrt Eigenes Fahrzeug: Von und nach Iráklion benötigt man ca. 30-40 Min.

Verbindungen Bus: Auf der Strecke Iráklion - Liménas Cher­so­nísou - Mália gibt es die besten Busverbindungen Kre­tas - von April bis Okt. täglich ca. 6-23 Uhr halb­stündlich bis stünd­lich. Dau­er et­wa 1 Std. Die Busse wer­den ger­ne zum Pen­deln vom Hotel zu den Ba­de­stränden genutzt und sind vor allem abends mit Heim­keh­rern über­füllt. Die Bus­stopps sind num­meriert.

Außerdem 1-2 x tägl. Verbindungen zur Lassíthi-Ebe­ne (→ Link).

Taxi: Bei der großen Kirche am östlichen Orts­ausgang. Preis nach Iráklion ca. 45-50 €. Tel. 28970-31777 oder 33900 (24 Std.).

Ärztliche Versorgung Cretan Medicare Medical Center 8, an der Mitte der Stich­straße zum Meer. Dimokratias Str. 86, Tel. 28970-31661, www.cretanmedicare.gr.

Ausflüge Happy Train 12, eine Bimmel­bahn macht mehr­mals täglich Tou­ren - über Stális bis Chersónisos, zum Palast von Mália und hinauf nach Mochós und Krási (10 €, Kind 6 €). L'Irida Tours, Zachariadi Str. 57, Tel. 28970-33624, www.liridatours.gr.

Auto-/Zweiradverleih Jede Menge, die meis­ten an der Durchgangsstraße und an der Stichstraße zum Meer.

Post In der Nähe der Kirche. Mo-Fr 8-14.30 Uhr.

Sport & Spiel Malia Minigolf 3, neben der Taverne Drossia (→ Essen & Trinken) im unte­ren Bereich der Stich­straße zum Meer.

Kartland 6, Gokart-Bahn im Malia Sports­center (Karte). Tel. 28970-29880.

Shopping Chalkiadakis 14, großer Su­per­markt an der Zachariadi Str., die im west­li­chen Orts­bereich von der Durch­gangs­stra­ße zur Stich­straße führt.

Internationale Presse 16, an der Durch­gangs­straße.

Wäscherei An der Durch­gangs­stra­ße 15 und an der Stichstraße 11 zum Strand (Karte).

Übernachten

Zahllose Hotels ziehen sich entlang der Küs­ten­straße bis ins benachbarte Stalída. In der Sai­son sind sie großteils von Pau­schal­urlaubern in Beschlag genommen. Die meis­ten liegen ver­gleichsweise ruhig, jedoch Vor­sicht im Umfeld der Stich­stra­ße mit ihrem allnächt­lichen Dis­co­lärm. Bei Pau­schal­buchung auf die Lage des Hotels achten. Ruhige Unter­künf­te findet man auch landeinwärts vom alten Ortskern.

***** Royal Heights Resort, Komfort pur in Hügellage hinter Mália, sehr ruhig und herrli­cher Blick, schöne Poolanlage, Spa. Ver­mietet wer­den bestens ausgestattete Zim­mer sowie Villen mit eigenem Pool. Zu Fuß in den Ort ca. 15 Min. (zurück steil). Tel. 28970-35040, www.rhr.gr.

**** Cretan Malia Park, Großanlage 1 km öst­lich vom Zentrum, liebevoll an­ge­legter Gar­ten mit saftigem Rasen, schat­tigen Bäu­men und Palmen, schöner Pool mit Bar, 145 pastell­farbene Bun­ga­lows im kreti­schen Dorfstil, ge­schmack­voll eingerichtet. Kids Club, Ani­mation, Wassersport am Strand. Tel. 28970-31461, cretanmaliapark.gr.

***** Ikaros Beach, ca. 1,5 km westlich vom Zen­trum, ideale Lage auf einem Kap am Strand, originell kon­zi­pier­te All-in­clu­si­ve-An­lage im Dorfstil, Bungalows mit Mau­ern aus Bruch­stein gruppieren sich um Ra­sen­flächen mit alten Bäumen. Mehrere Swim­ming­pools und hervorragendes Spa mit Hal­len­bad, gu­ter Strand­bereich, saubere Zimmer mit täg­li­cher Reinigung, wohnliche At­mo­sphä­re. Tel. 28970-31268, www.ikarosvillage.gr.

***** Alexander Beach, westlich vom Ika­ros Village, architektonisch gelungene An­lage mit mehreren Pools di­rekt am schma­len, aber gepflegten Sand­strand. Tel. 28970-32134, www.alexander-beach.com.

Mein Tipp *** Matheo Villas & Suites 7, freund­liche, fami­liengeführte Anlage etwas außer­halb in er­höhter Lage, Meerblick, sau­bere und ge­pflegte Zimmer, gutes Früh­stücks- und Abend­buffet, der Chef spricht Deutsch. Zum Strand sind es 1,5 km. DZ/F ca. 70-120 €. Theodorou Savidis Str. 1, Tel. 28970-32980, hotel-matheo.com.

*** Sun Village Malia 4, schicke Anlage mit ele­gant eingerichteten Stu­dios und Pool, zen­trale, trotzdem ruhige Lage, 150 m Fuß­weg zum Strand, freund­licher Ser­vice. Stu­dio/F ca. 70-90 €, Superior Suiten mit eige­nem Pool. Em­manouil Tsaga­raki Str. (Beach Road). Tel. 6932-528383, sunvillagemalia.gr.

*** Danaides 9, modernes Aparthotel di­rekt an der Partymeile, trotzdem vergleichs­wei­se ruhig, da etwas zurück von der Straße. Ge­pfleg­te Apartments, sehr schöner Pool und Gar­ten. Apt./F ca. 75-95 €. Dimokratias Str. 75, Tel. 28970-34052.

*** Malia Mare 13, für Nachtschwärmer ideal, denn das einfache, aber ordentlich ge­führte Hotel liegt di­rekt am Strip mit den Bars. Zimmer nach hin­ten ruhig, sauberer Pool. DZ ca. 35-70 €. Dimokratias Str. 10, Tel. 28970-31809, www.maliamare.gr.


Übernachten

4 Sun Village Malia 7 Matheo 9 Danaides 13 Malia Mare

Essen & Trinken

1 Thalassa 2 Drossia 5 Kalispera 10 Kreta Taverna 17 O Milos 18 Elisabeth & Stablos 19 San Giorgio 20 Kalesma

Sonstiges

3 Malia Minigolf 6 Kartland (Go-Carts) 8 Cretan Medicare 11 Wäscherei 12 Happy Train 14 Chalkiadakis (Supermarkt) 15 Wäscherei 16 Internationale Presse

Essen & Trinken/NachtlebenKarte

Vor allem im alten Ortsteil gibt es einige Res­taurants, in denen man gut essen kann. Wer direkt am Meer essen will, muss einen kleinen Fußmarsch ein­planen oder motorisiert sein.

Alter Ortskern Kalesma 20, im hinteren Ortsbereich, kleine, gepflegte Taverne mit höf­lichem Service. Dimitri bietet inte­res­sante griechisch-kretische Küche mit in­ter­na­tionalem Einschlag, alles le­cker und fan­ta­sievoll zu­be­reitet, auch die Desserts, dazu eine gute Wein­karte. Nur abends. Tel. 28970-33125.


Strandleben

San Giorgio 19, etwas übertrieben aufge­putztes Groß­lo­kal di­rekt bei der Kirche Ágios Ge­ór­gios, ganz in Hellblau und Weiß ge­hal­ten, üppiger Blumenschmuck, dazu oft grie­chi­sche Livemusik. Im Som­mer abends oft bis auf den letz­ten Platz voll. Tel. 28970-32211.

Elisabeth & Stablos 18, schöne Lage am Platz ge­genüber der Hauptkirche, leider stehen hier oft pe­ne­trante Anwerber. Tel. 28970-31320.

Mein Tipp O Milos 17, gemütlicher In­nen­raum mit viel Holz, daneben eine hüb­sche Au­ßen­terrasse mit Backofen, At­mos­phäre ange­nehm und ru­hig - ein idealer Ort, um den Tag Revue passieren zu las­sen. Kos­tas kocht, dazu freund­licher deutsch­sprachiger Service. Le­cke­re, tra­di­tio­nel­le Küche mit Pfiff - mezédes, gute Sa­la­te, hauch­zartes Lamm, stifádo oder Ka­nin­chen in Wein geschmort. Spielecke für Kinder. Nur abends. Tel. 28970-33150.

Stich- und Strandstraße Drossia 2, gro­ße Taverne im unteren Be­reich der Stich­straße, an der Kreuzung mit der „Beach Road“. Sitz­plätze im gro­ßen Gar­ten unter Bäumen. Gute Grill­küche, vie­le Filetva­rianten, aber auch typische Ge­rich­te wie soutzouká­kia smirniká (Hack­fleisch­röll­chen auf klein­asia­ti­sche Art) und békri mé­ze. Tel. 28970-31408.

Kalispera 5, schräg gegenüber vom Dros­sia, nett zum Sitzen unter einem weit ausladenden Maulbeerbaum, bunt illuminiert, Ge­mü­se aus eigener Produktion. Tel. 6972-404443.

Thalassa 1, am Ende der Stich­straße zum Strand (Dimokratias Str.), perfektes Strand­res­tau­rant für den Sonnen­unter­gang, Blick auf den alten Hafen, Pasta und Seafood, schöne Stim­mung, abends mit Kerzenlicht illuminiert, etwas teurer. Tel. 28970-34112.

Sonstiges Malia Port, alteingeführte Fisch­taverne, aber umfassend neu gestylt, di­rekt im Fischerhafen, etwa 1 km ab Stich­straße. Tel. 28970-33800.

Mein Tipp Kreta Taverna 10, kleine, von au­ßen unscheinbare Ta­verne am west­lichen Orts­ein­gang, 50 m nach der Tank­stelle. Familie Pediaditakis ist für ihre frisch zuberei­teten grie­chischen Spezialitä­ten be­kannt. Man sitzt in einem grün über­wu­cherten Gar­ten mit altem Olivenbaum, al­ler­dings di­rekt an der Durch­gangsstra­ße. Der freundliche Wirt spricht aus­gezeichnet Deutsch. Tel. 28970-31866.

Kalyva, in der Nähe des minoischen Pa­lasts von Mália (→ Link).

Nachtleben Auf ganz Kreta berüchtigt und noch heißer als in Liménas Chersonísou! Die Bal­ler­mann­straße („The Strip“) zum Strand wird nachts zu einer einzigen Partymeile, zahl­reiche gro­ße, zur Straße hin meist offene Dis­co­bars ste­hen in harter Konkur­renz. Man pen­delt hin und her, heftig umgarnt von kontakt­freu­di­gen An­wer­bern. Haupt­säch­lich Briten und Iren sind ton­an­ge­bend. Zap­fenstreich meist nicht vor 4 Uhr mor­gens. Die eng­lischen Rei­se­ver­an­stal­ter wer­ben mit den „hei­ßen Näch­ten von Má­lia“, was ent­spre­chend er­leb­nis­hun­griges Pub­likum an­zieht. Die Preise sind et­was güns­tiger als im na­hen Li­ménas Cher­so­ní­sou.

Palast von Mália

Das fast schattenlose Gelände erstreckt sich nah am Meer, zwischen Oli­ven­hainen und dorniger Phrygana. Von der Lage her ist es weniger at­t­rak­tiv als die anderen Paläste, auch kleiner als Knossós und Festós.


Der minoische Palast von Mália liegt in einer weiten Uferebene

Der Palast und die umliegende Sied­lung stammen aus der Zeit um 1650 v. Chr. und fie­len 1450 v. Chr. derselben rätselhaften Katastrophe zum Opfer wie die meis­ten an­deren Städte der Insel. Vom älteren Palast (ca. 1900 v. Chr.), der hier stand, sind nur noch we­nige Spuren vorhanden.

Die Bauweise folgt dem gleichen Schema wie bei den Pa­lästen von Knos­sós, Festós und Zákros (vier Ge­bäu­de­flügel grup­pieren sich um den von Süd nach Nord orien­tierten, lang gestreckten Zen­tral­hof), ist aber ins­ge­samt schlichter als die aufwändigen Anlagen von Knossós und Festós. So fehlt z. B. die prächtige Ala­baster­ver­kleidung, als Bau­material wur­den nur Kalk- und Sand­stein aus der Um­ge­bung verwendet, außer­dem ge­trock­nete Lehm­ziegel. Auch die An­zahl der Räu­me ist geringer und es fehlt die The­a­ter­an­la­ge. Es han­del­te sich also viel­leicht um einen „Pro­vinzpalast“, der aber trotz­dem Mit­telpunkt einer gro­ßen Sied­lung war, die sich über einen gu­ten Qua­drat­ki­lo­meter er­streck­te. Einige der frei­geleg­ten Tei­le lie­gen nord­west­lich vom Palast unter einer Kon­struk­tion aus Holz und Plexiglas.

Anfahrt/Verbindungen Der Palast liegt etwa 3 km östlich von Mália und ist an der Haupt­straße in Richtung Ágios Nikólaos be­schildert (Mallia Antiquities). Bushaltestelle an der Straße. Auch auf der in Strandnähe ver­lau­fenden „Beach Road“, die im unteren Teil der Stich­straße abzweigt, kommt man zum Palast.

Öffnungszeiten April bis Okt. Mi-Mo 8-19 Uhr, Di geschl., Eintritt ca. 6 €, Senioren über 65 J. sowie Schül./Stud. und Pers. von 6-25 J. aus Nicht-EU-Län­dern 3 €, freier Eintritt für Pers. bis 25 J. und Schül./Stud. aus EU-Ländern.

Führungen Gior­gos Pothos, der ausge­zeich­net Deutsch spricht, Kunst­ge­schich­te stu­diert und eine Aus­bil­dung zum Frem­den­führer ge­macht hat, bietet 2 x tägl. (meist 11 u. 13 Uhr) in­for­ma­t­ive, dabei aber auch un­ter­halt­same Führungen durch die Pa­last­anlage (ca. 1:15 Std., ca. 5-6 €/Pers.). Man kann bei ihm auch über­nach­ten (→ Sísi).

Kreta Reiseführer Michael Müller Verlag

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